Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
zwischen glatt und genial, 27. Juni 2005
Von Ein Kunde
Nach fünf Jahren, in denen er ausschließlich Soundtracks komponierte, hat Lee Buddah wieder ein eigenständiges Album veröffentlicht. Neben den bekannten Filmtracks „Bereuen" und „Drei Wünsche" (in einer neuen Bossa-Nova-Bathroom-Version) finden sich darauf insgesamt elf neue Songs, die klingen, als wären sie für einen jener kleinen, aber atmosphärisch dichten deutschen Filme geschrieben - Filme, die vom Erwachsenwerden handeln, von der ersten großen Liebe, von den ersten großen Enttäuschungen und den Illusionen, die man sich trotz allem nicht nehmen lassen will, kurz, um den Opener des Albums zu zitieren: die Zeit, als man noch „jung, dumm und glücklich" war. Bei „Frühjahrschronik" entstehen diese Bilder im Kopf. Die Abfolge der Songs suggeriert sogar eine Handlung, allerdings so vage, dass man nur entfernt von einem Konzeptalbum sprechen kann: Es geht um Andy und Julia, die sich getrennt haben. Zartbitter damit auch die meisten Songs, dabei aber nie abgründig melancholisch, sondern wohltuend selbstironisch. Bei dem einzigen Stück, in dem es dann wirklich kracht, handelt es sich denn auch bezeichnenderweise um eine Cover-Version: Das wütende „Allein zuhaus" der NDW-Band „Nichts". Vielleicht ist das Album vor diesem Hintergrund ein bisschen zu glatt geraten - das Titelstück, „Dich noch hier" und „Die Jungen Wilden" klingen alle recht ähnlich und ein wenig harmlos. Auch fällt eine gewisse Heterogenität auf: Einer Disco-Nummer wie „Andy" oder „Bereuen" mit Air-Anklängen stehen die ansonsten zumeist an der Akustikgitarre eingespielten Lieder gegenüber. Wenn man Lee Buddah einmal live und solo an Gitarre und Mundharmonika erlebt hat und begeistert war von seinem Charme und seiner übersprudelnden Musikalität, ist man ein bisschen enttäuscht, dass er das Ganze nicht einfach so eingespielt hat - was dann natürlich auch weniger kommerziell gewesen wäre. Aber kann man sich wirklich dem musikalischen und textlichen Schwung von „Jung, dumm & glücklich", „Andy", „Bereuen" oder dem Ohrwurm von „Daunenkissen" entziehen? Nö. Und „Drei Wünsche" war sowieso schon immer einer der besten deutschsprachigen Songs, die in den letzten Jahren geschrieben wurden. Also: CD rein, Augen zu und Film ab!
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5.0 von 5 Sternen
Das Konzeptalbum lebt!, 6. März 2007
Und Lee Buddah schafft es, dass man die Platte auch so versteht: die emotionale Essenz eines Lebensabschnitts, digital konserviert.
Das habe ich so seit Langem nicht mehr gehört und gebe darum 5 Sterne!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
grosses Kino, 17. Juni 2005
für Kopf und Seele und wer Lee Buddah schon live erlebt hat, könnte meinen er vereint Reinhard Mey mit Götz Alsmann mit Funny van Dannen in einer jüngeren und moderneren Form. Wortwitz, Geist, Niveau und viel Herz, die da auf den Zuschauer und natürlich Hörer überspringen. Ein grosses Talent und Songs, denen man andächtig lauschen möchte, die man aber definitiv auch auf seiner nächsten Party auflegt. Danke, Lee Buddah, für soviel Bereicherung..... KAUFTIP!
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