Ganz schön dick das Buch...aber es hat sich letztendlich gelohnt, durchzuhalten. Zugegeben, die erste Hälfte war anstrengend, denn obwohl die Geschichte teilweise spannend geschrieben ist, hat sie doch starke Längen. (Eine Inhaltswiedergabe schenke ich mir, darüber wurde ja schon ausführlich geschrieben). Der Autor hätte sich eine Menge Seiten sparen können und im Nachhinein denke ich, es wäre gar nicht aufgefallen, wenn ich ein paar Seiten einfach übersprungen hätte. Alles wird mehrfach wiederholt, was das Lesen etwas zäh macht. Ab der Mitte des Buches konnte ich es dann allerdings nicht mehr aus der Hand legen. Im Gegensatz zu meiner Vorrednerin, die die Geschichte um den Großvater überflüssig fand, hat mir dieser Teil besonders gut gefallen. Denn hier kommt man ins Grübeln, wie die Familiengeschichte im Zusammenhang zu sehen ist und wer denn nun jetzt der Vater des Protagonisten sein könnte. Die Antwort hierauf erhält der aufmerksame Leser übrigens schon relativ früh in einem Nebensatz...dumm -oder gut-, wenn man ausgerechnet diese Seite übersprungen hat...
Das Ende war mir dann schließlich etwas zu amerikanisch-schnulzig...Wer Hollywood-Schnulzen kennt, kann den Inhalt der letzten 30 Seiten vorhersagen...