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Früchte des Zorns Taschenbuch – 1. Oktober 1985


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 530 Seiten
  • Verlag: dtv; Auflage: 1. (1. Oktober 1985)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423104740
  • ISBN-13: 978-3423104746
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,8 x 19,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.229 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Früchte des Zorns
OT The Grapes of Wrath OA 1939 DE 1940Form Roman Epoche Moderne
Mit seinem 1937 / 38 entstandenen Roman Früchte des Zorns schuf John Steinbeck ein bewegendes Dokument der existenziellen Not, in der sich unzählige Farmerfamilien während der Depression in den 1930er Jahren befanden. Der Naturalismus der Darstellung, die Sozialkritik und die Stärke der Hauptcharaktere, die sich allen Widrigkeiten zum Trotz Würde und Menschlichkeit bewahren, begründeten den Weltruhm dieses Buchs. Früchte des Zorns gilt heute als ein Klassiker der modernen US-amerikanischen Literatur.
Entstehung: Nach dem Zusammenbruch der New Yorker Börse 1929 sah sich ein Großteil der US-amerikanischen Farmer infolge der Kündigung ihrer Kredite und sinkender Nachfrage nicht mehr im Stande, ihren Pachtzins zu bezahlen. Besonders hart betroffen waren die Farmer im Südwesten des Landes, wo die Erträge aufgrund der herrschenden Dürre, Stürme und Bodenerosionen ausblieben. Von den Grundbesitzern vertrieben, reihten sich immer mehr Familien in den Strom der Migranten Richtung Kalifornien ein. Dort angekommen, mussten die meisten von ihnen erkennen, dass ihre Hoffnung auf Arbeit vergebens war. Steinbeck selbst hatte, um authentisches Material zu sammeln, 1936 einen Treck begleitet und dabei die Zustände in den Auffanglagern kennen gelernt.
Inhalt: Der Roman erzählt das Schicksal der Familie Joad, die ihren Hof in Oklahoma aufgeben muss und sich in einem schrottreifen Lastwagen auf den Weg nach Kalifornien begibt. Mit den Eltern und den Kleinkindern Ruthie und Winfield reisen die beiden Großeltern, ein Onkel, die Söhne Tom, Noah und Al, ihre schwangere Schwester Rose of Sharon sowie deren Mann Connie. Ihnen schließt sich der Wanderprediger Jim Casy an, in dessen Gestalt Steinbeck zu erkennen ist.
Im Mittelpunkt der Familie steht die in ihrem Optimismus durch nichts zu erschütternde Mutter. Während sich der Vater immer mehr in seine Resignation zurückzieht, übernimmt sie im Lauf der Fahrt die Führungsrolle. Unterstützung erfährt sie von ihrem Sohn Tom, der bereits eine Haftstrafe wegen eines im Affekt begangenen Mords verbüßt hat.
Trotz aller Bemühungen der Mutter bricht die Familie zusehends auseinander. Die Großeltern, welche die Trennung von ihrer Heimat nicht verkraften, sterben noch während der Reise. Kurz vor der kalifornischen Grenze verlässt Noah seine Eltern und Geschwister und auch Connie macht sich aus dem Staub.
In Kalifornien kämpfen die Joads um einen Neuanfang, doch wird der Leser nicht mehr Zeuge seines Gelingens. Von den einheimischen Arbeitern unerwünscht, werden sie wie Eindringlinge behandelt und können sich mit schlecht bezahlten Gelegenheitsjobs gerade vor dem Verhungern retten. Als Casy von Hilfstruppen der Landbesitzer erschlagen wird, begeht Tom in seiner Rachsucht einen zweiten Mord und flieht. In der Schlussszene lässt Rose von Sharon, die eine Totgeburt erlitten hat, einen verhungernden Landstreicher an ihrer Brust trinken.
Wirkung: Der trotz aller politischen Anfeindungen – in Kalifornien entstanden zahlreiche Gegenschriften, das Buch wurde verboten und verbrannt – 1940 mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete Roman wurde zu einem der größten US-amerikanischen Bucherfolge seiner Zeit. John Ford verfilmte das Werk 1940. B. S.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

John Ernst Steinbeck, amerikanischer Erzähler deutsch-irischer Abstammung, geboren am 27. Februar 1902 in Salinas, wuchs in Kalifornien auf. 1918-24 Studium der Naturwissenschaften an der Stanford University, Gelegenheitsarbeiter, danach freier Schriftsteller in Los Gatos bei Monterey. Im Zweiten Weltkrieg Kriegsberichterstatter, 1962 Nobelpreis für Literatur, gestorben am 20. Dezember 1968 in New York.


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49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 6. August 1999
Format: Taschenbuch
Es ist absolut nicht nachzuvollziehen, daß dieser große Roman bisher bei Amazon.de noch von keinem Leser besprochen worden ist. Umso lieber ergreife ich hiermit die Gelegenheit, dieses Versäumnis nachzuholen.
Eins steht fest: Wer den besten amerikanischen Roman aus diesem Jahrhundert lesen will, der trifft mit Früchte des Zorns eine unfehlbare Wahl! Steinbeck's großes Epos aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise Ende der 20er Jahre erzählt die Geschichte von Tom Joad und seiner Familie. Als arme Landpächter werden sie, wie Zehntausende von Leidensgenossen auch, in der Folge der von Wirtschaftskrise und Dust Bowl von ihren Parzellen vertrieben. Der landwirtschaftliche Familienbetrieb des Mittleren Westens, wie er seit Generationen bestand, ist nicht mehr rentabel, und die landbesitzenden Banken betreiben den Trend zur großflächigen Bewirtschaftung mit Maschinen. Für den kleinen Mann ist kein Platz mehr. Tausende Familien laden Sack und Pack, Kind und Kegel auf einen alten Laster und machen sich auf gen Westen, entlang der Route 66, mit dem Ziel Kalifornien. Dort erhoffen sie sich das Paradies inmitten von Obstplantagen, wo man nur die Hand ausstrecken muß, um Weintrauben und Pfirsiche zu pflücken. Man wünscht sich ein kleines Stück Land, um mit der eigenen Hände Arbeit einen bescheidenen Wohlstand aufbauen und am allgemeinen Überfluß teilnehmen zu können. - Die Hoffnungen jedoch erweisen sich als trügerisch. Auf dem Weg aus dem Mittleren Westen sammeln sich die Flüchtigen Abend für Abend am Straßenrand und tauschen ihre Ängste und Hoffnungen aus.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von margarita TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 12. Februar 2010
Format: Taschenbuch
Amerika der 30er Jahre, die große Wirtschaftskrise hat das Land getroffen. Die Banken ersetzen ihre Landarbeiter durch Maschinen. Tausende von Menschen verlassen Oklahoma, um im gelobten Californien ihr Glück zu machen.

Protagonisten sind die Famile Joad, deren Migration erzählt wird, und das Land selbst. Abwechselnd macht Steinbeck in den Kapiteln einmal die Menschen, einmal das Land zum erzählerischen Mittelpunkt.

Man verzweifelt mit den Joads, wenn auf die Frage "wer ist Schuld, daß wir vertrieben werden? Wem können wir ins Gesciht spucken? Wen können wir erschießen" keine Antwort kommt, weil es keine gibt. Es ist einfach die große Bank, an deren Ende ein grauer Mann ohne Gesicht ist, den man nicht anschreien, schlagen oder umbringen kann. Und wenn man es doch täte? Dann würde das nichts ändern, denn dann würde geräuschlos ein anderer die Stelle einnehmen. Immer und immer wieder.

Sie migrieren also, in einem schrottreifen Gebrauchtwegen packen Sie ihr Hab- und Gut zusammen und ziehen durch Arizona, Nevada bis nach Californien um dort im Paradies Hunger zu leiden und in einem Flüchtlingslager für Amerikaner vom Rest der US-Amerikanischen Gesellschaft ausgestoßen zu sein. Hatten Sie am Anfange wenig, so bleibt ihnen am Schluß nichts. Steinbeck nimmt keine Rücksicht - ist es in einem Kapitel schlimm, wird es im nächsten schlimmer.

Dabei wiegt er den Leser aber immer wieder in vermeintlicher Sicherheit, denn die Kapitel, welche er über das Land schreibt, sind zärtlich, ergreifend, schön. Man riecht die Erde, man spürt den Regen, man fühlt den Wind.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "reinholdscheibl" am 14. September 2002
Format: Taschenbuch
Über dieses Buch eine Kritik zu schreiben gestaltet sich äußerst schwierig. Der überaus ernste Grundton und eine Fülle von tiefgreifenden Themen, die der Autor anfaßt, schaffen Untergangsstimmung mit wenigen Lichtblicken. Die Vertreibung der Familie Joad aus Oklahoma und ihr Weg ins gelobte Land Kalifornien bilden den Haupterzählstrang, eine Suche nach Hoffnung in Zeiten der Hoffnungslosigkeit. Durch die zunehmende Industrialisierung (Maschinen, Menschen und deren Konflikte) zur Landflucht gezwungen, erleben sie Phasen bitterster Armut. Das Buch bietet eine Fülle an Diskussionsstoff, der neben Flüchtlingsschicksalen, Vertreibung durch Kapitalismus bis zu Eigentum und Besitzstandswahrung reicht.
Beeindruckend ist die Rolle der Mutter der Joads, die den Kampf um den Zusammenhalt der Familie als soziales Netzwerk selbst in ausweglosesten Situationen nicht aufgibt und doch teilweise hilflos mit ansehen muß, wie der Kreis um sie entweder durch tragische Umstände, Schicksalsschläge oder Abwendung kleiner wird. Auch der Charakter des Sohnes Tom Joad tritt im Laufe des Buches zunehmend stärker in Erscheinung. Er ist einerseits kein typischer Held und andererseits doch die hoffnungsvolle Stütze der Familie. Trotzdem kann auch er letztlich der Ironie seines Schicksals nicht entkommen. Auch hier schließt sich der Kreis. Was bleibt ist nur ein bitterer Nachgeschmack. Es bleiben auf alle Fälle Denkanstöße über Wohlstand und seine Relationen.
Das Buch ist zweifellos ein Meisterwerk und sollte deshalb auch in keiner literarisch hochwertigen Bibliothek fehlen. Trotzdem, ein Buch zum Lesen und daran erfreuen ist es nicht; im Gegenteil, es handelt sich um schwerst verdauliche Kost. Nichtsdestotrotz gehört es als Standardwerk dieser Epoche zur Allgemeinbildung.
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