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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gelungene Literaturverfilmung,
Rezension bezieht sich auf: Früchte der Liebe (DVD)
Paul Porterfield, ein junger Musiker, kann sein Glück kaum fassen - ausgerechnet bei seinem Idol seit frühester Kindheit an, dem Klavierspieler Richard Kennington, darf er den Seitenblätterer bei einem Konzert machen. Einige Zeit später begegnen sich die beiden zufällig in Spanien wieder - eine heftige und kurze Affäre zwischen beiden beginnt. Jahre später führt sie das Schicksal wieder zusammen, in New York, wo sich Paul mit seiner Familie und Richard mit seinem Leben auseinandersetzen muss.Der Film basiert auf dem Roman "Nachtmusik mit einem Fremden" des Schriftstellers David Leavitt, und als Verfilmung sicherlich ganz passabel. Nur wenn man das Buch kennt, bleibt einem irgendwie ein schaler Geschmack im Mund zurück. Die Komplexität und Tiefe des Buches, vor allem auch in Bezugauf das Gefühlsleben und der Entwickluung der Hauptfiguren bleibt im Film arg blass, immerhin können die Darsteller auf der ganzen Linie überzeugen Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
food of love...hat nichts mit früchten zu tun !,
Rezension bezieht sich auf: Früchte der Liebe (DVD)
sehr viel besser als ich erwartet hab !der in die jahre gekommener pianist richard kennington verliebt sich in den jungen musiker paul porterfield der ihn seit seiner kindheit verehrt. nur wen oder was liebt der junge bursche - richard oder das "futter der liebe", die musik ? bald stellt sich heraus, dass die musikalischen fähigkeiten von paul wohl mit seitenwenden für die "götter" erschöpft sein wird.... die wirklich rührende geschichte spielt sich zwischen paul und dessen mutter pamela ab...es dauert lange, bis die in ihre eigenen probleme verstrickte pamela, versteht, was rund um sie vorgeht - und warum ihr talentierter sohn plötzlich nichtmehr pianist werden will - am ende vergleicht sie ihren sohn mit ganymed der von jupiter geraubt wurde um den göttern wein einzuschenken - dafür wurde ihm unsterblichkeit versprochen.... melancholisch schön Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
überzeugende Adaption des Romans "Nachtmusik mit einem Fremden",
Von
Rezension bezieht sich auf: Früchte der Liebe (DVD)
David Leavitts Werk "Nachtmusik mit einem Fremden" wurde hier unter dem deutschen Titel "Früchte der Liebe" (engl. Originaltitel: "The Page-Turner") verfilmt.Der geneigte Literaturfan weiß, daß eine Verfilmung in der Regel an die Qualität des Buches selten heranreicht, schon alleine wegen der Filmlänge, die es oft unmöglich macht, feinste Nuancen menschlicher Empfindungen eingehend darzustellen. In der vorliegenden Fassung ist eine recht gute Adaption des schriftlichen Werkes gelungen. So überzeugen die Hauptdarsteller mit Ausdrucksfähigkeit und Gefühl. Bemerkenswert ist hier die Rolle der Mutter Pamela (Juliet Stevenson)die trotz ihrer eigenen schwierigen Lebenssituation - sie ist gerade von ihrem Mann, Pauls Vater, verlassen worden -. Sie kümmert sich rührend um ihren Sohn, auch wenn sie ihm zuweilen auf die Nerven geht; doch sie versucht alles, um ihm eine gute Mutter zu sein. Paul, der enttäuschte Sohn, da vom Liebhaber, dem berühmten Pianisten Richard Kennington verlassen, erfährt auch nie, daß seine Mutter - für einen Augenblick - ebenfalls für seine große Liebe Richard schwärmt. Irgendwann avanciert Pauls Character in einen Unsympath, abgesehen davon, daß er sich seiner Mutter gegenüber unfair verhält, bleibt dem Zuschauer die Interpretation, ob er mit dem Manager des berühmten Pianisten das Bett teilt, des Sexes wegen, der Faszination dessen musikalischen Repertoires seines Geliebten oder um berufliche Protektion zu erhalten. Meine Klassifizierung war die egoistischere Variante, nämlich die Ambition unter dem Protegé eines einflußreichen Managers zu stehen. Auch seine Beziehung mit einem älteren Mann, der im gleichen Hause wohnt, elitär agiert und ihn auch sonst zu subventionieren scheint, bestätigt die vorgefaßte Meinung. Gefühlsmäßig imponiert der Showdown in diesem Melodrama, wenn die Mutter überraschend ihren Sohn besucht, und die beiden nach einer heftigen Auseinandersetzung gemeinsam die Sternenkonstellation betrachten. Pamela zeigt ihm "the big dipper" (der große Wagen) und erklärt ihm, welcher Stern für Ganymed steht, dem Mundschenk der Götter, dessen Schönheit Zeus berauschte und der ihn daher protegierte. Ein sehr guter Abschluß, der den Zuschauer nicht unberührt läßt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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