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Frösche: Roman
 
 

Frösche: Roman [Kindle Edition]

Mo Yan , Martina Hasse
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Mo Yans 'Frösche' ist ein ebenso heiterer wie abgründiger Roman über die revolutionäre Zerstörung einer Kultur, belehrend und erschütternd zugleich." Ulrich Baron, Süddeutsche Zeitung, 01.03.13

„Nach der Lektüre von ‚Frösche‘ muss man sich fragen, ob Mo Yan in seiner Weltsicht dem Westen nicht viel näher ist, als seine Kritiker hierzulande glauben: Setzt er doch auf Vergebung der Schuld und die Liebe zum werdenden Leben.“ Sebastian Hammelehle, Spiegel Online, 13.03.13

„Sein neuer Roman zeigt, dass er ein großer Erzähler ist.“ Die Zeit, 14.03.13

„Eine ebenso befremdliche wie faszinierende Anderswelt tut sich auf, ein Jahrhundert der Umbrüche und Exzesse – und der oft gar nicht so verschiedenen Menschennöte am anderen Ende der Welt.“ Wolfgang Schneider, Der Tagesspiegel, 17.03.13

"In diesem vor Kraft und Farbe strotzenden, autobiografisch grundierten Werk lernt die Welt einen Autor kennen, der alles andere als ein Hofdichter der Kommunistischen Partei Chinas ist." Kölner Stadt-Anzeiger, 5.04.2013

"Literaturnobelpreisträger Mo Yan widmet sich in seinem Roman ‘Frösche‘ den Brutalitäten rund um die chinesische Einkindpolitik. Keine Parteiliteratur, sondern ein starker Roman, der grosse Leseerlebnisse ermöglicht." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 12.04.13

"Nicht nur ein großes Erzähwerk, es ist auch das Gegenteil von unpolitisch." Ijoma Mangold, Die Zeit, 25.04.13

Kurzbeschreibung

Literaturnobelpreisträger Mo Yan zeigt sich mit seinem neuen großen Roman auf der Höhe seiner Kunst: Gugu ist die begabteste Hebamme in Gaomi. Seit Jahrzehnten bringt sie dort alle Kinder zur Welt. Mit Beginn der Geburtenkontrolle verantwortet die parteitreue Gugu auch Abtreibungen und Zwangssterilisierungen. Für ihre Karriere macht sie sich zum willigen Werkzeug der Partei. Erst im Alter bereut sie ihre Taten, die viele Menschen das Leben kosteten. In farbenprächtigen, autobiografisch grundierten und oft auch komischen Szenen erzählt Mo Yan von den Schicksalen der Frauen und Kinder in seiner ländlichen Heimat und von den dramatischen Folgen der Ein-Kind-Politik für die Menschen in China.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 699 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 4 (25. Februar 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00BFFAO3M
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #31.247 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Mo Yan (was so viel heißt wie »keine Sprache«) ist das Pseudonym von Guan Moye. Er wurde 1956 in Gaomi in der Provinz Shandong geboren und entstammt einer bäuerlichen Familie. Seine Bücher wurden mit zahlreichen bedeutenden Literaturpreisen ausgezeichnet. Spätestens seit Zhang Yimous preisgekrönter Verfilmung seines Romans »Das rote Kornfeld« gilt Mo Yan auch international als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Autoren der chinesischen Gegenwartsliteratur.

Mo Yan hat 2012 den Literatur Nobelpreis gewonnen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo die Kinder Kohlen kauen 23. Mai 2013
Von euripides50 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Einen neuen Autor kennen zu lernen, ist wie eine neue Bekanntschaft zu schließen. Erst ist man interessiert, fasziniert, dann wiederholt sich Vieles und am Ende ermüdet doch Manches. Nur zu wenigen Autoren und Bekannten werden die Bindungen im Laufe der Zeit enger, sie werden zu Freunden im eigenen Umfeld und in der Welt der Literatur.

Bei Mo Yan kann man sich gut vorstellen, dass er für viele ein solcher Freund werden könnte, denn das vorliegende Buch ist ein regelrechter Türöffner - für das Thema China im allgemeinen aber auch für Mo Yans Methode, sich seinem Gegenstand zu nähern. Um es gleich vorneweg zu sagen: endlich einmal wieder ein Werk, das im besten Sinne das bietet, was gute Literatur leisten soll: didactare und delectare - "belehren und erfreuen" zugleich und das unaufdringlich verwoben in einer erfüllten Zeit.

Was mich an dem vorliegenden Roman am meisten beeindruckt hat, war der Zusammenklang des großem Panoramas und der sublimen Charakterzeichnung. Mit großem Panorama meine ich, dass die Handlung des Romans nicht mehr und nicht weniger als die gesamte Geschichte des modernen Chinas abdeckt - von den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges und der japanischen Besatzung, über die Zeit des "Großen Sprungs", in dem die Kinder Kohlen kauen müssen, über die Kulturrevolution bis hin zum Durchbruch des kommunistisch verbrämten Raubtierkapitalismus in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts. Dieses imposante Bühnenbild wird bevölkert von einer ganzen Galerie blutvoller und origineller Gestalten, die nicht nur als Ideenträger auftreten sondern an deren Entwicklung und Eigenheiten sich die kollektiven Zeittendenzen brechen.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Geschichtspanorama 12. März 2013
Von Bücher-Bartleby TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Nobelpreis für Literatur – zugegeben, ich bin nach manchem eher mediokren Preisträger misstrauisch geworden. Mo Yan aber hat mich interessiert. Schon deshalb, weil er so stark angefeindet wurde, als sei er ein Büttel des chinesischen Totalitarismus.

Nun habe ich mit „Frösche“ den ersten Roman von Mo Yan gelesen, und es wird nicht der letzte sein. Ich bin beeindruckt.

Die „chinesische Ein-Kind-Politik“ als Thema, das klingt erst einmal nach dem Sack Reis, der irgendwo im fernen China umkippt. Dann sind mir die Augen aufgegangen bei der Lektüre. Das Buch ist ziemlich komplex gebaut, hat eine Rahmenhandlung, auf die ich hier nicht eingehe. Hauptfigur ist eine zwiespältig gezeichnete Frauenfigur: die fortschrittliche Gynäkologin Gugu, die im China der fünfziger Jahre zuerst im Dienst des Lebens wirkt. Tausende von Kindern werden mit ihrer Hilfe geboren.

Später wird sie zum Todesengel. Gugu ist beauftragt, in der Region Gaomi die sich zunehmend verschärfenden Maßnahmen der Geburtenkontrolle durchzuführen: Sie sterilisiert widerspenstige Bauern, macht mit Polizisten Jagd auf „unerlaubt“ Schwangere, die sich in Kellern verstecken oder auf der Flucht verbluten. Viele Frauen sterben bei den Eingriffen. Das sind harte Szenen.

Auch die chinesische Hungersnot um 1960 (die Zeit des glorreichen „Sprungs nach vorn“) und die Kulturrevolution werden anschaulich: Schulkinder, die Kohle essen, als wäre es Schokolade, Denunziationen, Verfolgungen, öffentliche Demütigungsrituale. Satirischer Humor kommt am Ende bei der Darstellung des heutigen China und des entfesselten Kapitalismus zur Geltung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Regina Károlyi (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Mo Yan, der im vergangenen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt, wählt für diesen Roman eine ganz andere Darstellungsweise als in "Der Überdruss", nicht phantastisch und vom Thema her spezifischer. Der Roman besteht überwiegend aus Briefen, die der Ich-Erzähler, mittlerweile ein Bühnenschriftsteller mit dem viel sagenden Pseudonym "Kaulquappe", einem befreundeten Japaner schickt, der sich nach einem Besuch der Provinz Nordost-Gaomi für Gugus ungewöhnliche Biografie interessiert.
Neben Gugu treten einige Angehörige des Ich-Erzählers sowie mehrere Familien aus dem Dorf als Protagonisten auf, anhand deren Entwicklung sich dem Leser die teils sehr verstörende chinesische Zeitgeschichte erschließt. So ist neben der kompromisslosen Durchsetzung der Ein-Kind-Politik durch linientreue Kader wie Gugu auch die Kulturrevolution ein wesentliches Thema, während derer die Revolution klassisch ihre Kinder wie Gugu frisst, die angeklagt und aufs Heftigste misshandelt wird. Und schließlich zeigt sich, wie gerade in neuster Zeit die Gesetze durch Reiche und auf Kosten der Integrität der Armen verbogen werden, wie auch in China letztlich die Macht des Geldes siegt und eine ursprünglich in guter Absicht eingesetzte Regelung völlig ad absurdum geführt wird.
Mo Yan zeigt sich in "Frösche" wie in seinen vorangegangenen Werken als begnadeter Erzähler, der ein üppige Darstellung nicht scheut und den roten Faden gerne umspielt. Erst nach einiger Zeit erschließt sich die Titelwahl, denn das chinesische Wort für Frosch, "Wa", hat eine ganze Reihe weiterer, teils nuancierter Bedeutungen, nicht zuletzt in Wortzusammensetzungen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Halluzinatorischer Realismus
Es ist wahrlich ein sperriges Sujet, an das sich Nobelpreisträger Mo Yan herangewagt hat mit seinem Roman «Frösche», und prompt sah er sich auch etlichen Anfeindungen... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Borux veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Sehr speziell
wen es interessiert, sehr gut geschrieben, literarisch sicher wertvoll, mich ließ die Lektüre unberührt, eher für politisch Interessierte, denke ich.
Vor 2 Monaten von Marie Röhrig veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Hat mich nicht so wirklich überzeugt
Aufmerksam geworden bin ich auf Mo Yan durch seinen Roman "Die Sandelholzstrafe". Kaum ein anderes Buch hat mich mehr berührt, geschockt, angewidert - und tief berührt. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Deus Ex! veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Weltliteratur - aber schwierige.
Jedes Buch hat gleichsam zwei Seiten: die des Autors und die des Lesers. Für den Kritiker Andreas Breitenstein (NZZ) ist «Frösche» ein «Bauernschwank mit... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Niederer Werner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hohe literarische Kunst aus dem Reich der Mitte...
Gugu ist die begabteste Hebamme in Gaomi. Seit Jahrzehnten bringt sie dort alle Kinder zur Welt. Mit Beginn der Geburtenkontrolle verantwortet die parteitreue Gugu auch... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von dreizwoeinsheinz veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ein Buch über die 1 Kind Politik in Asien aus der Sicht einer...
Das Buch erzählt sehr eindrucksvoll und individuell von den Erlebnissen einer Hebamme aus der früheren Zeit der 1-Kind-Politik in Asien. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Mona Wittich veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Ware kam schnell, war in Ordnung. . . . . . ... . . . .. . . . . .
Vor 7 Monaten von Erika Hammel veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Familienpolitik
In Erinnerung bleiben wird mir wohl wie Mo Yan über Essen schreibt, das kann er gut. Das eigentliche Thema, die Familienpolitik ist mir zu ferne um davon wirklich berührt... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Christoph Fierz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dritter Versuch
"Frösche" ist das dritte Buch des Literatur-Nobelpreisträgers, das ich nach längerem Zögern gelesen habe, nachdem mich das erste, "Die Sandelholzstrafe",... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Susanne Preusker veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!
Dies ist meine erste Begegnung mit Literatur aus China. Ich habe das Hörbuch gekauft, weil ich eine Rezension von D-Radio über das Thema "Ein-Kind-Politik" in... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von leser veröffentlicht
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