Aus der Amazon.de-Redaktion
Die beiden sind Papier-Damen, die in einem langweiligen Moment von einer hilfsbereiten Schere von ihrem öden Dasein befreit werden. Und so sieht der Inhalt des Koffers von Papier-Damen aus: Ein weißer Bogen Papier, ganz wichtig natürlich eine Schere, Stricknadeln, Klebstoff, Pinsel, auf jeden Fall ein Farbkasten, damit der Welt die notwendige Farbe verliehen werden kann, ein Bleistift, ein Faden mit Radiergummi und ein Zirkel dürfen auch nicht fehlen.
Der Clou bei der Geschichte: Jedes Kind kann (mit einer sehr genauen und gut verständlichen Erläuterung der Autorin und Papieringenieurin Antje von Stemm) mit den Figuren, die selbst ausgeschnitten und zusammengebastelt werden, sein eigenes Pop-Up-Bilderbuch gestalten. Ganz wichtig dabei: Durch die notwendigen Schnippeleien entsteht ein sehr schönes neues Bilderbuch. Antje von Stemm hat mit ihrer Idee ein Novum auf dem deutschen Bilderbuchmarkt geschaffen. Sie vereint das Element der Aktivität mit einer kurzen, phantasievollen Geschichte -- da bleiben keine Wünsche offen. --Manuela Haselberger
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Ein Buch zum Schneiden und Kleben mit Zeichnungen, die sich langweilen und selbständig machen. Konrad Heidkamp schien beim ersten Anblick ob der pädagogischen Zumutung dieses Buchs eher zu zögern, aber dann entdeckte er, wie raffiniert das Buch gemacht ist und vor allem, dass sich die Erwachsenen nicht wie üblich selbst ans Werk machen müssen, "vom gutmütig gelangweilten Kind mit aufmunterndem Lob bedacht". Er berichtet glaubhaft, dass sich die Kinder das Buch einfach nicht aus der Hand nehmen lassen.
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