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Fräulein Stark [Taschenbuch]

Thomas Hürlimann
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 5 (21. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596155487
  • ISBN-13: 978-3596155484
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 155.214 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Thomas Hürlimann
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.ch-Redaktion

Exakt zwanzig Jahre nach seinem Erstling unter dem Titel Die Tessinerin legt Thomas Hürlimann im Ammann Verlag einen Roman vor, der das Zeug zu einem Bestseller besitzt. Es ist die launische Sommergeschichte eines Heranwachsenden, eines aus katholischem Holz geschnitzten Jungen, der beim Onkel Monsignore, dem Biblitohekar des Stifts St.Gallen, dazu benötigt wird, den Besuchern der weltberühmten Klosterbibiliothek Filzpantinen zu verpassen, bevor sie den barocken Aufbewahrungsort alter Handschriften, Folianten und gebundenen Büchern betreten. Aus der Rückblende beschreibt Hürlimann diesen Sommer, der im Jungen das Interesse für das weibliche Geschlecht aus einer denkbar erregenden Perspektive weckt. Er sieht Waden, Beine, sein Kopf wird von Röcken umweht, seine Sinne werden vom Geruch wollener Socken genauso benebelt wie vom Parfüm Seidenstrümpfe tragender Damen. Und dieser Junge wagt, kecker und dreister werdend, bisweilen einen Blick unter die faltenreichen Zelte an den Ursprung der Welt. Dazu bedient er sich schliesslich eines Handteller grossen Spiegels -- aber, oh Weh! Seine Erkundungen in den weiblichen Schritt fliegen auf, und der Junge erleidet zwischen dem Monsignore und dem Fräulein Stark, der Haushälterin des Stiftsbibliothekars, die dem Roman den Titel gab, regelrechte Höllenqualen. Er wird gemaßregelt, weil er gegen das sechste Gebot versündigt.

Hürlimann hat eine federleichte Prosa geschrieben, an der bald weniger das sexuelle Erwachen des Halbwüchsigen interessiert als die Schrullen der beiden Hauptfiguren -- beide überdies heute noch hochbetagt in St.Gallen lebend. So erzählt Hürlimann von einer verstockten Welt in der Schweizer Provinz der anbrechenden 60er-Jahre, in denen Sitte und Strenge über die allzu menschlichen Regungen eines Pubertierenden wachen. In denen die zehn Gebote Gottes über allem stehen -- und fleißig von denen gebrochen werden, die sie mit Verve predigen. Immer wieder berichtet Hürlimann von ausschweifenden Kneipenbesuchen des Monsignore und von heimlichen Sehnsüchten des Fräulein Stark, das an der Pforte zur Bibliothek am liebsten einen Kiosk betriebe (und ihn am Ende auch bekommt). Hürlimann verwendet viel augenzwinkernde Zuneigung für die beiden Figuren. Darum auch bleibt unverständlich, weshalb die noch lebenden Porträtierten gegen das Buch in der lokalen Presse wetterten. Unnötig ist diese Begleitmusik schon deshalb, weil man sich mit Hürlimann zwei gute Stunden lang blendend unterhält. Seine Prosa ist geschliffen, seine Sprache witzig -- und am Ende nimmt der Autor sich selbst so wenig wichtig wie die beiden Figuren. --Carlo Bernasconi -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Neue Zürcher Zeitung

Lesezeichen

Vorschule der Erotik

Thomas Hürlimanns Novelle «Fräulein Stark»

Wie sollte er ein anderer werden? Die Frage trieb ihn um, ehe er überhaupt etwas oder einer oder vielleicht gar vieles und viele war. Und noch ehe er wusste, was oder wer oder wie er war, ahnte er, dass es so oder anders das Falsche wäre. Die Natur drängte ihn in die eine, das ihm eingepflanzte Über-Ich in die andere Richtung. Lernte er das eine zu verachten, wusste er vom anderen, dass es doch – eigentlich – wider seine Natur sei. Lockte ihn jenes mit dunklen Verheissungen, so gelobte er, inbrünstig und doch halbherzig, dieses andere zu erstreben.

In seiner Novelle «Fräulein Stark» zeichnet uns Thomas Hürlimann ein Porträt des Künstlers als Jüngling, erzählt er, wie einer sich in Törless' Nachfolge begibt, und lässt der Autor für die Dauer eines Sommers die Zeit stillstehen. In diesen zeitlosen Raum stellt er seine Figur: Kein Kind mehr, aber auch noch nicht erwachsen, stehen dem Knaben ein Abschied und ein Aufbruch bevor. Doch solange der Sommer anhält, befindet er sich in einem Schonraum, in einer Auszeit. Das verhindert freilich nicht, ja trägt dazu bei, dass ihn nun zum ersten Mal, wie es scheint, die Grundfragen des Lebens in Bedrängnis bringen. Darunter zwar die erste, doch längst nicht die beunruhigendste: Wer bin ich – und weshalb bin ich, wie ich bin?

Ein literarischer Kosmos

Das Wiedererkennen gehört wohl zum Reizvollsten in Thomas Hürlimanns stetig wachsendem Werk. Immer wieder lockt es diesen Schriftsteller an die gleichen Schauplätze zurück, und immer wieder begegnen wir in seinen Novellen und Erzählungen vertrauten Figuren. So glauben wir allmählich, hier einen Epiker am Werk zu sehen, der uns zwar immer neue Geschichten erzählt, der aber dennoch unentwegt an einer einzigen grossen, an einer weit aufgefächerten und dennoch nie ausufernden Erzählung fortschreibt. Und mag er noch so beharrlich und ausdauernd seinen Stoff und seine Topoi umkreisen, so gestaltet Thomas Hürlimann doch nur mit grösster Behutsamkeit, was ihn seit nunmehr zwanzig Jahren an den Schreibtisch treibt.

Der sterbende Bruder, die Mutter oder der Grossvater gehen in vielerlei Verwandlungen durch seine Texte; das Kloster Einsiedeln und überhaupt die Kindheitsorte der katholischen Innerschweiz bilden ein eigentliches literarisches und geistiges Epizentrum in diesem zwar nicht expandierenden, so aber an Dichte zunehmenden Kosmos. Doch ungeachtet ihrer vielfältigen Wiederkehr geben diese immer neu gestalteten Figuren und Schauplätze nie ihr Letztes preis. Die kräftigsten von Thomas Hürlimanns Texten – darunter einige Prosastücke in «Die Tessinerin», «Grossvater und Halbbruder» oder «Der grosse Kater» – stehen im Bann einer verschwiegenen und unauslotbaren Mitte. Mit grosser Diskretion bewahren seine Figuren gerade dort, wo sie uns aufs Schönste vertraut scheinen, ein nie ganz zu ergründendes Geheimnis.

Nun formt Thomas Hürlimann in seiner jüngsten Novelle eine rite de passage zur – so mag es bisweilen scheinen – barock-deftigen Burleske. Als Knabe verbrachte der Ich-Erzähler einen langen Sommer bei seinem Onkel, der als Prälat der Stiftsbibliothek in St. Gallen vorsteht. Hier, wo die Zeit stillzustehen scheint, hier, auf der «Bücherarche», wo alles dem Wandel der Zeiten trotzt, hielt auch für das Kind die Zeit einen Augenblick inne. In der trunkenen Trägheit dieses Sommers nimmt der Knabe Abschied von seiner Kindheit: Denn am Ende des Sommers erwartet ihn die Pforte der Klosterschule Einsiedeln.

Dem Knaben hatte der Prälat und Onkel – ein lebenspraller Büchermensch – ein Amt übertragen: Er sollte – als Pantoffelministrant – den Besuchern der Stiftsbibliothek die Filzpantoffeln überstreifen, damit der kostbare Holzboden des Büchersaals keinen Schaden nehme. Kniend, als sei er ein Büsser, versieht der Knabe seinen Dienst: «Arbeit war es nicht, eher Hingabe, Verehrung, das stumme Gebet eines Knienden, der aus dem Knistern von Unterröcken das Innere der Geheimnisse flüstern hört.» Und wenn er einmal, selten genug, den gesenkten Blick hebt, ist es ihm, zumal bei den weiblichen Gästen, als blicke er in – freilich verlockende – Abgründe.

Dieses aufreizend Verhüllte und so unheimlich Anziehende versetzt nicht nur die Gefühle des Knaben in Aufruhr. Als schwarzes Loch des schlechthin Unbekannten wird dieses Verborgene zum Sinnbild all dessen, was am Ende der Kindheit das erwachende Bewusstsein ausmacht: eine ahnungsvolle Leere und ins Unbekannte weisende Sehnsüchte. Die anfänglich scheuen und dann immer begehrlicheren Blicke hinauf in die Rock-Himmel seiner Filzpantoffel-Kundinnen präludieren und stimulieren zwar auch den erwachenden Eros. Hürlimann aber lässt seinen Helden über das Vordergründige hinausblicken und mag dabei vielleicht auch an Courbets «L'origine du monde» gedacht haben. Denn das Kind ahnt, dass seine Herkunft und seine Zukunft mit diesem schwarzen Loch in einem noch ganz ungeklärten Verhältnis stehen.

So wohnen wir denn dem Versuch einer Selbstfindung bei, die – als Vorschule der Erotik – längst schon im Zeichen der Schuld steht. Der Knabe gerät dabei in das Kräftefeld widerstreitender Gefühle und Mächte. Sein Onkel, der alles Sinnliche im Geistigen aufgehoben wähnt, dem aber noch die Lektüre der Bibel zum erotischen Akt gerät, registriert die sexuelle Neugier des Neffen mit stiller Genugtuung. Das titelgebende Fräulein Stark hingegen, die Haushälterin des Onkels, auch sie eine Virtuosin der unvollendeten Sublimation, versucht den Zögling auf den rechten Weg des Triebverzichts zu zerren, und stachelt doch, mit ihrem nur zu berechtigten Argwohn, die Begierden und Sehnsüchte des Jungen an. – Die beiden stehen – mit vertauschten Rollen zwar – an Mutters und Vaters Statt. Der Onkel zieht, wenn er in einer tausendjährigen Bibel blättert, seidene Handschuhe an, «schwarz wie die Dessous meiner Mama», im Übrigen trägt er Priesterröcke, das Fräulein Stark dagegen «am liebsten Hosen». Erst am Schluss, zum Abschied, erwartet sie den Knaben in einem Faltenrock, da freilich sollte sich der zukünftige Klosterschüler seinerseits schon bald in eine Mönchskutte kleiden müssen, die noch einige Zeit nach dem Schweiss des Vorgängers riechen wird.

Bruchstücke einer Geschichte

Doch der Konflikt, den der Knabe in diesem Sommer mit sich auszufechten hatte, wird dann noch längst nicht ausgestanden sein. Ob das von diesem Onkel mütterlicherseits geerbte Triebhafte, das Lüsterne und Erdige oder ob das vom Fräulein Stark und von allen folgenden klösterlichen Sittenwächtern dem Jungen eingeimpfte Tugendhafte obsiegen werde, ist einerlei: Ohnehin wird der Heranwachsende noch ganz andere Erschütterungen zu bestehen haben. Und er wird lernen, dass weder sein Onkel mit seinem Leitspruch Nomina ante res und dem Glauben an die Vorbestimmung noch das Fräulein Stark mit ihrem unbedingten Vertrauen in die sittliche Willenskraft lebenstaugliche Vorbilder sein können.

Eine Antwort auf die Frage nach dem Ich und seiner Wesensart suchte der von Selbstzweifeln geplagte Knabe; er suchte sie in der Geschichte seiner Familie, die er bis in die Anfänge des vorigen Jahrhunderts verfolgt. Er findet und erfindet, was wir als Leser dieser Erzählung in die Hand erhalten: Bruchstücke einer Geschichte, die wir zu kennen und wiederzuerkennen glauben und die uns doch ganz unverbraucht, ganz unerhört neu erscheint. Einer allerdings kam sich in der Novelle zur Unkenntlichkeit entstellt vor: Johannes Duft, ehemaliger Stiftsbibliothekar und Onkel von Thomas Hürlimann, verwahrte sich mit einer zehnseitigen Erklärung gegen die «bösartigen Unterstellungen» (NZZ 18. 7. 01) – und macht sich damit selber und leider auch das Buch zum Gegenstand einer Provinzposse.

Roman Bucheli -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
wunderbarer roman 28. Februar 2003
Format:Taschenbuch
Der Prälat des Klosters von St. Gallen, ein "barocker" Kirchenfürst, hat während der Sommerferien seinen 12jährigen Neffen zu Besuch. Es ist der letzte Sommer vor dessen Eintritt in eine strenge Klosterschule. Der Prälat überträgt seinem Neffen ein Amt: Um den kostbaren Bodendes barocken Büchersaals zu schützen, soll er an die Besucher Filzpantoffeln "anpassen". Deshalb lernt er im Kloster nicht nur die weite Welt der Bücher kennen, sondern wagt es auch, Blicke unter die Röcke der Besicherinnen zu werfen, die bei ihm in die Pantoffeln schlüpfen müssen. Am Anfang ganz scheu, später professionell mit einem kleinen Handspiegel ausgerüstet. Fräulein Stark, die Haushälterin des Onkels, kommt nach und nach hinter die Tricks des Jungen. Und Fräulein Stark ist die Sittenstrenge in Person. Außerdem ist sie es, die den Ton im Hause des Prälaten angibt. zwischen dem Onkel, der seinem Neffen dieses "Amt" vielleicht nicht ganz ohne Hintergedanken anvertraut hat, der sittenstrengen Haushälterin und dem Neffen, der sein Interesse am anderen Geschlecht entdeckt, entsteht eine wunderbare Dreieckskonstellation mit vielen Szenen zum Lachen und Schmunzeln, die Hürlimann in großartiger Sprache erzählt. Der Roman ist jedoch nicht nur "lustig", sondern enthält einige weitere Ebenen, die der Leser nach und nach mit Vergnügen entdecken kann. Nach dem Tod von Frisch und Dürrenmatt wieder ein ganz großer Roman aus der Schweiz.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lesespaß mit Warnhinweis 2. November 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Die Bewertung von Literatur, Kunst allgemein, ist höchst subjektiv und häufig prägen ganz und gar persönliche Dinge das Urteil. Dann kann man so tun, als wäre man trotzdem objektiv (was wahrscheinlich unmöglich ist) oder man kann die persönlichen Gründe für ein Urteil benennen (was evtl. peinlich ist oder angreifbar macht). Ich versuche trotzdem den zweiten Weg und sage, warum mir dieses gute Buch in unguter Erinnerung bleiben wird:

Das Buch ist gut, weil hier sommerlich-leicht die Geschichte eines Jungen erzählt wird, der in seine letzten unbeschwerten Ferien vor dem Eintritt in eine Klosterschule bei seinem Onkel und dessen Haushälterin verbringt. Der Onkel ist Stiftsbibliothekar und Prälat einer bedeutenden Bibliothek, ein vergeistigter, weltfremder, wortverliebter Mann, der für die Bibliotheksbesucher launige Führungen veranstaltet, aber alle weltlichen und praktischen Dinge seiner Haushälterin, Fräulein Stark, überlässt. Dieses Fräulein Stark ist daher die heimliche Herrin der Bibliothek, die mit Bauernschläue, Sittenstrenge und Geschäftssinn die Geschicke der Bücherei bestimmt.

Der jugendliche Ich-Erzähler erhält die Aufgabe, an die Besucher und vor allem die Besucherinnen der Bibliothek Filzpantoffeln zum Schutz des kostbaren Parkettbodens auszugeben: Er nutzt diese Position (in doppeltem Wortsinn), um anfangs verstohlene, später raffiniertere, spiegelbewehrte Blicke unter die Röcke der Besucherinnen zu werfen und wird dabei von Fräulein Stark ertappt: Die Haushälterin versucht, den Onkel zu einer harten Bestrafung des jugendlichen Missetäters zu bewegen.

Die entsprechenden Passagen und die völlig weltentrückten, intellektuell-abschweifenden Monologe des Onkels gegenüber dem Erzähler, die eher augenzwinkerndes Einverständnis als Entrüstung vermitteln, sind höchst amüsant, wie überhaupt die Figur des Onkels prachtvoll gelungen ist. Die Figur des Fräulein Stark, obwohl titelgebend, erscheint mir dagegen zwar nicht ganz so liebevoll herausgearbeitet, aber dennoch ist das Buch in seinem Humor, einigen erotischen Augenblicken und dem meist gelungenen Sprachwitz ein ganz klarer „Vier-Sterne-Fall".

Was diese humorvolle Geschichte für mich überschattet, sind die Stellen im Buch, wo begründet wird, warum der Ich-Erzähler häufiger zum Onkel „abgeschoben" wird, nämlich weil seine Mutter mehrmals eine Geburt erwartet, aber dann doch wieder Fehlgeburten erleidet. Dies wird so unnütz und unangemessen eklig und dem Stil des ganzen restlichen Buches entgegen geschildert (sie gebärt „einen blutig verschleimten Klumpen, den man ... an die Schweinemäster abgab"), dass für mich der Spaß am Buch deutlich und nachhaltig eingetrübt wird (Ich kann so etwas lesen, wenn es zum Thema gehört, hier ist es jedoch katastrophal fehl am Platz). Dies ist sicher subjektiv, eventuell überreagiert, aber dieses Bild habe ich innerlich mit dem Buch verknüpft und konnte es daher nicht unerwähnt übergehen...

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Glücksfall 11. Januar 2004
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
...ist diese Novelle von Thomas Hürlimann!
Die Geschichte ist prinzipiell schnell erzählt: Ein Neffe verbringt bei seinem Onkel die Ferien und muss den Besucherinnen/Besuchern der weltberühmten Klosterbibliothek, die sein Onkel leitet, Überzieh-Pantoffeln "verpassen" (zwecks Schonung des empfindlichen Fußbodens). Und bei dieser Tätigkeit entdeckt der Junge das andere Geschlecht- aber wie!?
Hinter dieser Geschichte verbergen sich mehrere Ebenen, die den Leser einerseits oft laut auflachen, ihn andererseits aber auch nachdenklich werden lassen.
Man liest dieses inhaltlich wie sprachlich tolle Buch mit großem Genuss - am besten in einem Zug! Fazit: Mehr als wohlverdiente 5 Sterne!
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Der 12jährige Neffe eines Prälaten - Verwalter einer großen Bibliothek - wird in den Ferien von seinem Onkel als Filzpatschenausteiler eingesetzt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von audiobookfan H. veröffentlicht
Alles wie bestellt i.O.
Das Buch wurde wie bestellt geliefert und war in Ordnung - auch die Lieferzeit. Zustand des Buches wie neu. Mich hat das Thema nach einem Besuch in St. Gallen interessiert.
Vor 6 Monaten von Bw-bank veröffentlicht
Ein Sommer in der Bibliothek.
Mit Besserwissern aber auch mit Kulturbanausen hat es der jugendliche Neffe eines Stiftbibliothekars diesen Sommer zu tun, aber vor allem auch mit einer Reihe schöner junger... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Redaktion Literaturtipp.com veröffentlicht
Von Aristoteles bis Zyste
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Die Geschichte der Stark - mittelmässig
Die Rezension bezieht sich auf die Hör-CD, gelesen vom Autoren.

Blumig und phantasievoll ist sie, die Sprache, welche Herr Hürlimann aufs Papier und via... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2006 von Alsda Bücherwurm
Starkes Buch um Fräulein Stark
Ein starkes Buch - eine hintergründige Novelle, in deren Mittelpunkt drei urwüchsige Charaktere stehen: der Stiftsbibliothekar, Prälat und Gelehrter mit Namen... Lesen Sie weiter...
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