Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Genesis - Foxtrot von 1972, 1. November 2006
"Foxtrot" ist die 2. Platte in der Besetzung Banks, Collins, Gabriel, Hackett und Rutherford. Sie bedeutete im Vergleich zur "Nursery Crime" einen deutlichen Fortschritt in Sachen Professionalität und Sound. Ausserdem sind einige Klassiker enthalten. Aus heutiger Sicht ist der Sound aber doch arg angestaubt. Aber die Songs machen es wett.
Watcher of the skies: Das Mellotron-Intro von Tony Banks ist Geschichte. War viele Jahre im Live-Set.
Time table: Ein gutes Stück, interessanter Text, aber kein Klassiker.
Get `em out by friday: Toller Song, richtig rockig, hier stimmt alles.
Can utility and the coastliners: Prog Rock vom Feinsten, leider unterbewertetes, geniales Stück.
Horizons: Gutes Instrumental (Intro für den nächsten Song).
Supper`s ready: Fast 23 min. Bombast-Prog-Kunst Song. Eigendlich schon ein Epos. Hier führt uns die Gruppe und besonders Peter auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Sicher eines der besten Stücke von Genesis und alleine 6 Punkte wert.
Die Jahre 1972 bis 74` waren sicher die besten (nicht die kommerziellsten) Jahre der Gruppe. Sie waren auf einer Augenhöhe mit PINK FLOYD und YES und somit gehören sie zu den Urvätern des Prog Rock. Und das soll was heißen!
5 Sterne für `Foxtrot`.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eines der Besten, 19. April 2006
Das Cover von Foxtrot begeisterte mich schon immer, schon als 5 jähriger! Wenn ich gewusst hätte, was in dieser Platte alles steckt:
Ich will jetzt mal nicht alle Lieder bewerten (die sind alle übrigens genial, bis zum letzten Ton)
Den fast 30minuten Song Supper's Ready habe ich genauer betrachtet:
=>Einleitung: Horizons
1. Lover's Leap: Der erste und gefühlvollste Teil dieser Komposition. Am Anfang sind die Instrumente und Melodien vertraut, werden aber schließlich ungemütlicher und düster. Ein scheinbar nie enden wollendes Spiel aus Klavier, klassischer Gitarre und Querflöte(Oboe?) geht dann über in
2. The Guaranteed Eternal Sanctuary Man: Das einlullende Spiel hört abrupt auf und E-Gitarren kommen ins Spiel. Mehr leben kommt in das Ganze.
3. Ikhnation and Itsacon and their band of merry men:
Ein Wilder Teil, der an eine Schlacht erinnert (siehe Yes: Gates of Delirium). Es klingt melodisch und doch ausgefallen.
4. How dare I be so beautiful:Ein "traumatisiertes" Zwischenspiel, wobei der klagende Gesang Peter Gabriels besonders heraussticht. Sehr einfühlsam und leise.
5.Willow Farm: der lustige Teil von Supper's Ready. Die anderen Stimmen im Hintergrund finde ich besonders witzig. (Pete hat ja beim Live-auftritt ein Blumenkostüm an)
6.Apocalypse in 9/8: Der düsterste und fast schon angsteinflößenste Teil der Komposition. Ein fantastisches Keyboard und eine geniale E-Gitarre machen Apocalypse in 9/8 zum wildesten und schnellsten Segment von Supper's Ready.
7.As sure as eggs is eggs: Ein Glockenläuten kündigt das Finale an. Und das Finale ist mit Abstand das beste an Melodie und Instrumentaler Harmonie. Man darf diesen Teil getrost "Episch" nennen.
Viele fragen mich, um was gehts in diesem ellenlangen Song.
Ganz einfach: Um einen Mann, der durch Krieg und Hölle geht um am Ende aufzuerstehen(Vielleicht eine Anspielung auf Jesus Christus?). Der Beste Teil den ich immer wieder anhören könnte:
"There's an angel standing in the Sun, and he' crying with a loud voice
This is the Supper of the Mighty one
Lord of Lord's
King of King's
Has returned to lead his children home
to lead them to a new Jerusalem."
Klasse.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Art Rock der Extraklasse, 27. Januar 2000
Von Ein Kunde
Die 1972 erschienene Foxtrot ist die erste von drei aufeinanderfolgenden Studioalben, die Genesis auf ihrem kreativen Höhepunkt zeigen. Foxtrot ist im Gesamtklang etwas rauher als ihre Nachfolger "Selling England By The Pound" und "The Lamb Lies Down On Broadway", bietet aber gleichermaßen ausgeklügeltes Songwriting und geniale Texte. Dabei stellt sie sich wesentlich runder und stilsicherer als ihre Vorgänger "Nursery Crime" und "Trespass" dar. Vom orchestralen Intro des Openers "Watcher Of The Skies" bis zu den letzten Klängen des mehr als zwanzig Minuten langen Epos "Supper's Ready" läuft die Scheibe nie Gefahr langweilig zu werden. Sie hat genau diese Mischung aus vertrackten Rhythmen und wundervollen Harmonien, die jedem Fan der Gabriel-Ära das Herz schneller schlagen lassen. Die Texte, die Peter Gabriel schreibt, suchen wohl ohnehin ihres Gleichen in der Rockgeschichte und auch hier stellt er wieder sein Können unter Beweis. Intelligent, feinsinnig, manchmal lyrisch und mit viel Sprachwitz zieht er den Zuhörer in seinen Bann. Im Zusammenspiel mit der Musik ist das Ergebnis Kopfkino vom Feinsten. Eine vorbehaltslose Kaufempfehlung für jeden, der auf den Progressive Rock der 70er steht und für Genesis-Fans absolute Pflicht.
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