Ich habe Kamelot, die ich vorher nicht kannte, 2010 auf Rock im Park gesehen und war von dem Auftritt so angetan, dass ich mir danach einige Scheiben besorgt habe. Forth Legacy ist die älteste davon. Was der Amazon-Rezensent da oben schreibt, kann ich, wie die anderen Rezensenten auch, nicht nachvollziehen. Jacobs Dream, die ich mir auf diese Rezension hin auch angehört habe, können da bei weitem nicht mithalten. Kamelot liefern immer hohe musikalische Qualität ab, wer melodiösen Rock mit harten Gitarrenriffs (super Gitarrist) und druckvoller Rhythmusabteilung in Metalmanier mag, verbunden mit lyrischen Texten, der ist hier genau richtig. Forth Legacy ist sicher eines der besten, wenn nicht das beste Album von Kamelot. Schöne Melodien, treibende Powerbegleitung, starker Soundteppich, viele musikalische Einflüsse eingebaut (Carl Orff's Carmina Burana, arabische und keltische Klänge etc.), klasse Sänger, abwechslungsreich im Tempo (für mich trifft's Progressive Metal mehr als Powermetal). Den fast schon ins Schlagerhafte abdriftenden Refrain des ansonsten grandiosen Nights of Arabia kann man bei der Qualität des Albums leicht verschmerzen. Von den anderen Alben, die ich kenne, finde ich Black Halo am stärksten.