Wenn man die vier Sozialstudien liest, die uns Alan Bennett auf seine unvergleichliche Art schildert, einerseits leicht ironisch distanziert und andererseits emotional beteiligt, weiß man nicht recht, ob man nun lachen darf oder weinen sollte.
Alle vier Geschichten schildern vollkommen unterschiedliche Personen in einer Zeit der Krise (einen Pastor beim Gedenkgottesdienst für einen ehemaligen Liebhaber, ein Ehepaar, das plötzlich in seiner völlig leergeräumten Wohnung steht, einen Lehrer, der im Krankenhaus auf das Ableben seines Vaters wartet, und ihn selbst, während der 15 Jahre, in denen die "Lady in the Van" bei ihm im Vorgarten lebte). Ich könnte keine davon besonders hervorheben, alle sind unvergesslich.