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Four Minutes [UK Import]
 
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Four Minutes [UK Import]

Hannah Herzsprung , Monica Bleibtreu , Chris Kraus    Nicht geprüft   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beeindruckend 6. Juni 2008
Von MissVega
Format:DVD
Es gibt bedauerlicherweise nur sehr wenige deutsche Filme, die einen wirklich beeindrucken. Aber es gibt sie noch. Auch, wenn sie ihren Erfolg erst im Ausland unter Beweis stellen müssen, bevor das deutsche Kinopublikum sie würdigen darf. Warum sollen unsere Filme nicht erst in China prämiert werden, bevor sie bei uns - mit Sicherheit - schwarze Zahlen schreiben? Eben.

Dieser Film ist eine einzigartige Tour de Force der beiden Hauptdarstellerinnen. Sie spielen sich - und das nicht nur am Klavier - die Seele aus dem Leib. Sie sind wie zwei Magneten; mal ziehen sie sich an, dann stoßen sie einander wieder ab. Sie trösten hinweg über die kleinen Mankos des Films - die unnötigen Rückblenden auf das Leben der Älteren, die allzu dramatisierte Vergangenheit der Jüngeren und die allesamt klischeehaft dargestellten Nebendarsteller (von der tumb-agressiven Mitgefangenen bis hin zum PR-geilen Gefängnisdirektor). Sobald Hannah Herzsprung und Monica Bleibtreu anfangen zu spielen, verblasst alles andere.

Es geht um die Alte, die seit 60 Jahren im Gefängnis arbeitet, erst als Krankenschwester, dann als Klavierlehrerin. Sie ist streng, eigentbrötlerisch und stur, was stellenweise nicht einer gewissen Komik entbehrt. Und es geht um die Junge, die hasserfüllt, ausrastend und dann wieder unerwartet sensibel in demselben Gefängnis als Mörderin verwahrt wird. Nachdem die Alte auf das außergewöhnliche musikalische Talent der Jüngeren aufmerksam geworden ist, bilden die Beiden eine zögernde, komplizierte und faszinierende Allianz, um einen Wettbewerb zu gewinnen. Die ersten 108 Minuten wird man Zeuge dieser überaus schwierigen, immer wieder von Rückschlägen begleiteten Annäherung dieser beiden so grundverschiedenen Menschen. Man bringt sowohl Verständnis als auch Abneigung für und gegen dieses ungleiche Gespann auf. Aber man möchte mehr sehen, man könnte ihnen noch soviel länger als diese 112 Minuten zusehen, besonders nach den ergreifenden letzten 4 Minuten. Bewegt, erstaunt, beeindruckt, fasziniert und begeistert lässt einen dieser Film zurück, und dies wird mit Sicherheit länger anhalten als 4 Minuten. Bravo!
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73 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von verdoux
Format:DVD
Ich möchte mich hier nur über den Film äußern - nachdem ich die bisherigen Besprechungen gelesen habe: Nun, Kino ist Herzenssache und ob man einen Film mag, das muss aus dem Bauch kommen. Man mag zurecht einwenden, "Vier Minuten" sei wenig realistisch, von den Figuren her konstruiert. Der Autor und Regisseur hätte es nicht lassen können, neben anderen Stereotypen auch traumatisierende Themen von Schuld und Verrat aus dem dritten Reich einzubinden, dennoch: es hat mich seit langem kein Kinofilm mehr so "abgeholt" und in Bann geschlagen. Die Frage nach den Wurzeln dessen, was wir da an seltsamen Verhaltensmustern zu sehen bekommen, ist ja der Einstieg in die Geschichte und wenn Jenny auf viele Zuschauer abstossend wirkt, so ist diese Provokation nicht ungewollt. Ich liebe den Film für die Wucht, mit der er seine Geschichte ausbruchsartig vorantreibt. Die Getriebenheit der beiden Frauen, die nur scheinbar nichts miteinander gemein haben und im Laufe der Zeit diese Distanz zueinander opfern müssen, weil sie begreifen, wie sehr sie sich brauchen und einander Sinn zu stiften imstande sind, ist mir durchgehend plausibel gewesen. Die Vergrößerung und Verdichtung von Realität gehört zum Wesen des Kinos und es ist legitim, wenn "große Bilder" (Frauenknast, Wärterfrust, Mißbrauch, Kriegserinnerungen und Freundesverrat) die Intensität der Darstellung stützen. Ob die Chiffren für jeden so taugen, darf bezweifelt werden, aber das ist glücklichweise Geschmackssache - sage mir "Deine Filme", und ich sage Dir, wer Du bist...
Die Bilder des Kinos sind eben ("Motion Picture" nicht nur im Sinne bewegter Bilder, sondern auch bewegter Zuschauer) immer Bilder der Seele, in diesem Falle der leidenden Psyche, die gegen Beschränkungen aufbegehrt und erlittenen Schmerz nicht hinter sich lassen kann und einen endlosen Kampf in alle Richtungen ficht. Oder der anderen Seele, die nach dem Sinn des Daseins fragt - und diese Frage mangels Alternative mit dem Streben nach Vervollkommnung (in der Musik) beantwortet. Ewig gültige Fragen und Themen für jeden (geistig) lebendigen Menschen, wenn auch die Figuren des Filmes wenig alltägliche Umstände zu bearbeiten haben. Ich danke aufrichtig für diesen Film, der Vorläufer "Scherbentanz" trug die gleiche Handschrift, hier wie dort bestechen starke Darsteller in präziser Besetzung in stimmigen Kamerabildern das Geschehen, in "Vier Minuten" spielt die exzellente Filmmusik die (dritte) Hauptrolle. Für mich mit Abstand der beste deutsche Film des Jahres 2007.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurze Quintessenz 15. November 2009
Von Schwalbenkönig TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Wieviel Zeit braucht ein Mensch für ein wenig Respekt, ein winziges bisschen Anerkennung, etwas Selbstbestätigung? Ein Leben lang, ein paar Stunden, einen Augenblick oder reichen einige Minuten?
Bei diesem großen deutschen Drama um eine scheinbar hoffnungslose, musikalische Beziehung zwischen einer inhaftierten Schülerin und ihrer Klavierlehrerin gibt es die Antwort! Und nicht nur die.
Starke Darsteller, erschreckend einschneidende Emotionen und eine Geschichte um Liebe, Bessenheit und Freiheit, die unter die Haut geht, haben bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen.
Ansehen!

Extras:
Interviews
Making of
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atemberaubend
Hier stimmt einfach alles! Die Schauspielerinnen Monika Bleibtreu und Hannah Herzsprung liefern Spitzenleistungen ab, die Kameraführung ist innovativ und abwechslungsreich,... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Charlotte veröffentlicht
starker film!
ganz großartiger film mit starken schauspielerinnen und einem fulminanten ende! die deutsche produktion ist wirklich überzeugend und noch um einiges besser als "Das... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von esc veröffentlicht
typisch deutscher film
Einen Punkt gibt es für die letzten 4 Minuten des Film, die innovativ, berührend und kreativ sind. Ansonsten ist das was ich gesehen habe, einfach nur schlecht. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von nix zur sache veröffentlicht
Ungewöhnlich beeindruckender und sensibler Film
Das Spannungsfeld zwischen Gefängnisalltag und Klavierspiel, sowie zwischern Klavierlehrerin und Gefangenen ist bis ins Deatil sehr gut dargestellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. April 2010 von Doro Hummel
Wahnsinn
'Vier Minuten' ist eine schauspielerische 'Doppelleistung', wie es sie vielleicht so kein 2. Mal gibt. ANSCHAUEN lohnt sich!!!!!!!!!
Veröffentlicht am 2. April 2010 von Mija
WOW!!!
Der Film erzählt von einer ungewöhnlichen Beziehung, durchgehend intensiv und spannend, ja, zum Schluss (musikalisch) atemberaubend! Lesen Sie weiter...
Am 26. März 2010 veröffentlicht
Zucht und Ordnung kontra Genie
Es ist einer der besten deutschen Spielfilme der letzten Jahre. Mit zwei überragenden Hauptdarstellerinnen (Monica Bleibtreu, Hannah Herzsprung), die sich als Antipoden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2010 von zopmar
Großartig
Wer ein Instrument (hier Klavier) spielt, weiß vielleicht, wie diffizil die Verbindung zwischen Lehrerin und Schülerin (bleiben wir bei den Damen) sein kann und wie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2010 von Gabriele B.
Ein Film der unter die Haut geht
Es ist eine wundersschöne Geschichte, eine Schauspielerische Leistung mit Herz und Gefühl. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2010 von Andrea Kortenbreer
Einer der besten Filme der letzten Jahre!
Beide Schauspielerinnen sind toll. Die Geschichte ist sehr hart, aber man erkennt zwischen den Zeilen die Gefuehlswelt der beiden, die in der Musik ausgedrueckt wird und sie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Januar 2010 von E. Von Hoenning
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