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The Fountain [Special Edition] [2 DVDs]
 
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The Fountain [Special Edition] [2 DVDs]

Hugh Jackman , Rachel Weisz , Darren Aronofsky    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (137 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Hugh Jackman, Rachel Weisz, Ellen Burstyn
  • Regisseur(e): Darren Aronofsky
  • Komponist: Clint Mansell
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Special Edition, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 6.1 ES Discrete), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 17. August 2007
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (137 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000R346Q4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.686 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Drei Epochen, ein Mann, eine Mission: 1535 versucht der Konquistador Tomas in einem Maya-Heiligtum den Quell ewigen Lebens zu finden. 500 Jahre später arbeitet der Wissenschaftler Tommy an einer Heilmethode für Krebs - um seine erkrankte Frau zu retten. Die hat ihre Methode gefunden, sich mit dem Tod auseinander zu setzen und schreibt für ihren Mann ein Buch, das vom Eroberer Tomas erzählt. Derweil 2500 der Astronaut Tom durch Raum und Zeit in die Transzendenz reist - wo Anfang und Ende sich treffen.

Produktbeschreibungen

Fountain, The - Special Edition DV

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

62 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Film, wie ein Glas Laphroaig..., 16. August 2007
Rezension bezieht sich auf: The Fountain [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
-The Fountain- gilt als Insidertip für intelligentes, experimentierfreudiges Kino. Klar, dass der Film so schnell wie möglich in den Player musste. Darren Aronofsky hat -The Fountain- liebevoll und geschickt inszeniert. Dazu beide Hauptrollen mit beeindruckenden, vorzüglich spielenden Akteuren besetzt. Letztendlich herausgekommen ist jedoch ein Film, der die Zuschauer spalten wird. Kunstkino mit Kultniveau? Oder doch nur zusammenhanglose Bildschnipselei ohne tieferen Anspruch? Das muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

Der Wissenschaftler Tom(Hugh Jackman) und die Schriftstellerin Izzy(Rachel Weisz) sind ein Paar. Sie lieben sich abgöttisch. Izzy ist todkrank, sie hat einen Tumor im Körper, der ihr das Leben raubt. Tom arbeitet in seinem Labor daran, ein Gegenmittel gegen Izzys Krankheit zu finden. Einen Stoff, gegen die Krankheit des Alterns und des Todes. Nicht mehr und nicht weniger ist sein Anspruch, als die Welt zu verändern, um Izzy zu retten. Doch die Zeit läuft ihm davon.

Izzy hat sich, anders als Tom, mit ihrem Schicksal arrangiert. Sie schreibt ein Buch mit dem Titel -The Fountain-. Dabei geht es um einen spanischen Konquistador, der für seine Königin den Baum des Lebens finden soll. In einer unglaublichen Mission findet der spanische Ritter diesen Baum auf der Spitze einer uralten Mayapyramide. Izzy schreibt dieses Buch jedoch nicht zu Ende, sie überlässt es Tom, das letzte Kapitel hinzuzufügen. Aber Tom ist noch nicht dazu bereit, dem Tod entgegen zu treten...

Aronofsky verwebt die reale Geschichte von Izzy und Tom mit Bildern aus Traum- und Romansequenzen in einem wahren Bilderrausch, der einem den Atem raubt und manchmal fast erschlägt. Dabei nimmt er in einer Zukunftsvision ungeniert Anleihen bei Klassikern wie -Lautlos im Weltall- oder -2001 Odysee im Weltraum-. So illusionslos, tief traurig, bewegend und echt der hoffnungslose Kampf des Liebespaares gegen den Tod ist, so verspielt, imaginär und exzentrisch sind Aronofskys Visionen, mit denen er uns das Thema näherbringen will.

Hugh Jackman und Rachel Weisz werden zugegriffen haben, als sich die Chance bot eine interessante Rolle weitab des Mainstream zu spielen. Sicherlich in jeder Sekunde bewußt, dass dieser Film unterschiedliche Reaktionen auslöst. -The Fountain- kommt daher wie ein Glas Laphroaig; entweder liebt man ihn, oder aber bekommt nicht einen einzigen Tropfen herunter. Ich habe mir mehr als nur einen Tropfen gegönnt und es nicht bereut.
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60 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gefühlvolles Drama, fantasievolle Inszenierung, 29. August 2007
Rezension bezieht sich auf: The Fountain [Special Edition] [2 DVDs] (DVD)
"The Fountain" ist ein sehenswertes Drama, über den Arzt Tommy, der seine totkranke Freundin Izzi mit allen Mitteln von ihrem Krebsleiden befreien will. Hierzu stellt er mit seinem Team intensive Forschungen und Versuche an Affen an. Als es gelingt den Tumor eines seiner Versuchstiere mit Hilfe einer Substanz, die aus einem Baum aus Guatemala gewonnen wird, zu bezwingen,keim neue Hoffnung in Tommy auf.

Eines Abends beauftragt ihn Izzi mit der Fertigstellung ihres Buches. Dieses handelt von dem Conquistador Tomas, der im Dienste der Königin von Spanien um 1500 das Königreich von einer drohenden Usurpation durch die Hl. Inquisition befreien soll. Der Film taucht nun in diese Geschichte ein. Die Rolle des Tomas entspricht der Tommys, die Königin (Isabella von Kastilien?) entspricht Izzi in der Realität; folglich wäre das Wüten der Inquisition mit dem Krebsgeschwür Izzis gleichzusetzen, das es zu beseitigen gilt. Die Königin beauftragt Conquistador mit der Suche nach dem "Heilmittel", das nur in der Neuen Welt - laut den Forschungen eines Franziskanermönchs - an einer alten Mayastätte zu finden ist.

Meiner Meinung nach handelt es sich also weniger um zwei unterschiedliche Zeitebenen, als vielmehr um einerseits die Realität und andererseits die filmische Darstellung der Fiktion Izzis. Einige Rezensenten haben dem Film mangelnde Historizität vorgeworfen. Ich halte diese Kritik für nicht gerechtfertigt: Das Buch Izzis ist kein Geschichtsbuch, das Fakten vermitteln soll, sondern eine reine Fiktion, die in einen historischen Kontext (Conquista, Inquisition, Isabella v. Kastilien) gebettet ist. Der Film will auch zu keinem Zeitpunkt vermitteln, dass dieser fiktive Roman historische Realität zeigt. Er ist und bleibt ein fiktives Produkt Izzis und wird dementsprechend in Szene gesetzt: durch im wahrsten Sinne des Wortes fantastische Bilder und Kameraeinstellungen.

Neben diesen beiden Strängen läuft noch die symbolträchtige Space-Odysse des "Astronauten" Tommy ab, der sich mit einer Art Schneekugel-Raumschiff, in dem sich der Baum des Lebens (Symbol für die leidende Izzi?) befindet. Dieser Teil erinnert tatsächlich stark an Kubricks Odyssee 2001 und arbeitet mit ähnlichen Motiven und Symbolen: Geburt, Schöpfung, Tod, ewiges Leben stehen hier im Vordergrund und werden atemberaubend schön und symbolhaft vor der Kulisse des lichterfüllten Sternenkosmos in Szene gesetzt.

Die Story ist eigentlich nichts besonderes - die Parallelhandlung innerhalb Izzis Buch ist sogar, was Story und Spannung angeht eher schwach. Sie lebt eher von der Symbolträchtigkeit.

Auch in der Realität passiert nicht allzuviel, hier geht es vornehmlich um das Leid der Kranken und die Suche nach dem Heilmittel.

Die Schauspielerliefern eine wirklich erstklassige Leistung ab. Besonders Hugh Jackman glänzt in den unterschiedlichen Rollen und stellt alle Emotionen ebenso wie Rachel Weisz sehr überzeugend dar. Insgesamt also ein gelungenes Werk!

Schauspieler: *****

Story/Spannung: ***

Bilder/Kulisse: *****

Kostüme: ****

Anspruch: ****

Aussage: ****

Logik/Nachvollziehbarkeit der Handlung: ****

(bei 0-5 Sternen für diese Kategorien)
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einzigartig und Grandios, 28. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: The Fountain [UK Import] (DVD)
Drei Handlungsstränge:

1. Der Konquistadore Tomas bricht auf Drängen seiner geliebten spanischen Königin im Jahr 1500 n. Chr. nach Mittelamerika auf, um in dem sagenhaften Reich der Maya nach dem Baum des Lebens zu suchen.

2. Der Neurowissenschaftler Dr. Tom Creo, und sein Team versuchen um das Jahr 2000 mit Hilfe einer geheimnisvollen Pflanzendroge, von einem bis dahin noch unbekannten Baum aus Mittelamerika stammend, ein Allheilmittel für Hirnkrankheiten zu suchen. Seine über alles geliebte Frau Izzi, identisch mit der früheren spanischen Königin, stirbt jedoch kurz bevor sich ein Erfolg abzeichnet.

3. Ein Raumschiff, eine Kugel mit einer durchsichtigen D-Branenhülle, fern jeder heutigen technologischen Möglichkeit und nur mit dem sterbenden Baum des Lebens und seinem Begleiter darin, der gleichen Person wie der Konquistadore und Dr. Creo aus den anderen beiden Handlungssträngen, fliegt um das Jahr 2500 auf einen goldenen Sternennebel zu. Der Sternennebel war nach Vorstellung der Maya die Welt Schibalba, dort wo die toten Seelen wiedergeboren wurden. Hier so hofft der transzendentale Begleiter wird seine vor vielen Jahrhunderten verstorbene Izzi, konserviert in dem Baum des Lebens, den er auf ihr Grab pflanzte, wieder zum Leben erweckt.

Die einzelnen Handlungsstränge besitzen eine geheimnisvolle Selbstbezogenheit, ihre Handlungen reflektieren sich in der Geschichte des Buches "The Fountain" an dem Izzi bis kurz vor ihrem Tode schreibt und dessen letztes Kapitel unvollendet bleibt.

Letztlich verschmelzen die Handlungsstränge in einer grandiosen filmischen Inszenierung zu einem tiefergreifenden Ganzen. Sie verschmelzen nicht nur indem sie auf eigenartigste verschachtelt sind, sondern auch weil sich die Kausalität ihrer Handlungen mehr und mehr bedingen. Sie werden zu einem einheitlichen Ganzen, einer einzigen Handlung, einer einzigen Hoffnung, der Suche nach der Überwindung des Todes und einem ewigen Leben mit seiner alles geliebten Izzi - seiner Königin.

Wer von dem Film nicht innerlich berührt sein sollte, wird ihn nicht gut finden, zu komplex seine Handlungen quer durch die Jahrhunderte hindurch, zu tief seine Emotionen um den Tod eines geliebten Menschen, und zu subtil seine innere Botschaft.

Grandios die schauspielerische Leistung von Hugh Jackman, der die schwierige Aufgabe hatte, drei so unterschiedliche Charaktere, den Konquistadore, Dr. Creo und den transzendentalen Begleiter darzustellen und schlussendlich noch zusammenzuführen. Einzigartig auch die einfühlsame Filmmusik von Clint Mansell.
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