Diese Musik ist tief-traurig, wunderschön und bewegend. Ein wenig erinnert sie mich an Pärts "Alina", noch etwas weniger an Múm, ein klein bißchen Sigur Ros (bei deren Konzerten in 2008 trat er im Vorprogramm auf), dann wieder Einaudi. Max Richter kommt mir in den Sinn, Johann Johannsson und Tord Gustavsons "Beinig there". Und immer wieder "Alina".
Schon alnge hat mich "neue" Musik nicht mehr so berührt. Wenn ich hinausschaue in diesen Noevembertagen, dann scheint Olafur Arnalds den Weg gefunden zu haben genau diese Stimmung wieder zu geben. Alles scheint sich dem Ende zu nähern.
Olafur Arnalds, der ehemalige Hardcore-Metall Schlagzeuger, bestreitet neue Wege. Und das steht ihm ganz hervorragend. Auch wenn er kein Gould am Piano ist, so trifft er doch nicht nur den Ton, sondern vor allem den Moment. Wenn dann noch zarte Streicherklänge hinzukommen, dann braucht es nicht mehr um in Musik zu versinken.
Einziges Manko, mit knapp 20 Minuten und nur 7 Tracks ist das Album seeeehr kurz.