26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Von allem ein kleines bisschen..., 9. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Fotoschule - Bildgestaltung und Aufnahmetechniken für Digital-Fotografen (Gebundene Ausgabe)
Aufgrund der hervorragenden Kritiken hatte ich recht hohe Erwartungen an das Buch, die aber nicht wirklich erfüllt wurden...
Es werden 20 Themenbereiche auf Hobby-Niveau schnell und anschaulich angeschnitten - das war es dann auch - das gleich gilt für Bildbearbeitung, HDR etc.
Wer gerne besser fotografieren möchte und vom Anfänger aufsteigen möchte, findet hier einen passenden Einstieg...
Wer allerdings schon die Grundregeln beherrscht, wird in diesem Buch nichts Neues entdecken...
Und warum es dann nur zwei Sterne von mir gab? Mir kamen viele der Fotos merkwürdig bekannt vor und es stellte sich dann auch heraus, dass der Autor sich bei den üblichen Bildagenturen bedient hatte. Natürlich darf er das gerne - wer sich allerdings Profi nennt und lehren will, sollte genügend eigenes Material haben und dieses auch entsprechend aufbereiten (viele Bilder haben zu schwache Kontraste und sind nicht entsprechend für den Print geschärft)...
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Wenig wirklich Neues für Einsteiger in die Fotografie., 4. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Fotoschule - Bildgestaltung und Aufnahmetechniken für Digital-Fotografen (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist nicht schlecht, allerdings habe ich mir wesentlich mehr versprochen.
Vom "knipsen" bin ich längst abgekommen - und das ohne Buch. Ich habe ein Buch gesucht, dass mir erläutert, wie man das Bild interessanter gestaltet. Auf was dabei alles zu achten ist, dass aus einer bereits ganz guten Aufnahme eine Außergewöhnliche wird. Und ganau damit wirbt der Autor in seinem Vorwort. Vor allem aber das Kapitel mit der Bildgestaltung kommt viel zu kurz.
In diesem Buch werden nicht die Grundlagen der Fotografie erklärt, sondern nur Aufnahmetechniken und die Bildgestaltung erläutert. Genau das wollte ich eigentlich. Ein Kamera-unabhängiges Buch. Denn ich habe nur eine voll einstellbare Kompaktkamera und keine DSLR. Viele Bücher widmen sich nur der DSLR-Fotografie.
In 20 Kapiteln schreibt der Autor über verschiedene Bereiche der Fotografie. Darunter beispielsweise Panorama-Aufnahmen, Architektur- und auch Portrait-Fotografie. Die Tipps des Autors sind für jemanden, der bisher nur sehr selten eine Kamera in der Hand hatte recht nützlich, für alle die häufiger mal ein paar Fotos machen ist vieles davon allerdings selbstverständlich. Natürlich lernt man auch noch etwas dazu. Aber der wirkliche Nutzen für mich hat etwa 10 Prozent betragen. Gewünscht hätte ich mir 50-60 Prozent.
Zudem wiederholt sich in den vielen Abschnitten einiges. Vorteilhaft ist dies, wenn man nur ein Kapitel liest. Arbeitet man sich hingegen durch das ganze Buch und liest in nahezu jedem Kapitel, dass ein Stativ zu bevorzugen ist um das Verwackeln der Kamera zu vermeiden, dann ist das irgendwann nervend. Soetwas gehört zu den Grundlagen und muss nicht immer wiederholt werden.
Und mit den Grundlagen sind wir auch schon bei meinem haupten Kritikpunkt angelangt. Es wird in diesem Buch vieles erkläutert...allerdings wirklich nur sehr kurz. Dabei kommen vorallem aber die gestalterischen Grundlagen zu kurz. Es wird auf den goldenen Schnitt, die Drittel-Regel und etwas auf die zu verwendende Perspektive eingegangen. Das war es dann auch schon. Der Rest des Buches befasst sich mit den Eigenheiten verschiedener Aufnahmesituationen- / Arten wie biespielsweise Produktfotos. Die Wirkung von Diagonalen und andere Bildgestaltungs-Mittel werden nicht erläutert.
Bei den Farben werden lediglich einige Kombinationen genannt, die besonders eindringlich und kontrastreich wirken. Eine kurze Farbenlehere mit Farbkreis und Beschreibung wie man passende Farben auswählt, fehlt leider.
Positiv aufgefallen sind mir die sehr vielen schönen Aufnahmen im Buch. Leider währte das nicht lange. Dem Abbildungsverzeichnis zufolge sind viele davon aber nicht vom Verfasser des Buches (was wünschenswert wäre, da es sich ja um einen Profi-Fotograf handelt), sondern von Bild-Agenturen.
Ich werde mir jetzt mal die Bücher "Der fotografische Blick" (Markt+Technik), "Fotografisch sehen" (Franzis), "Der große humboldt Fotolehrgang" (humboldt) und "Der große National Geographic Photo-Guide - Geheimnisse der Profi-Fotografie" (National Geographic) genauer ansehen.
Fazit: Das Buch eignet sich ganz gut, um festzustellen, ob Fotografie das geeignete Hobby werden kann. Wer dies allerdings schon entschieden hat und sich weiter entwickeln möchte um mehr brauchbare Aufnahmen zu machen, sollte zu einem anderen Buch greifen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Allenfalls für blutige Neulinge ..., 7. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Fotoschule - Bildgestaltung und Aufnahmetechniken für Digital-Fotografen (Gebundene Ausgabe)
Das Buch spricht zwar viele Themen an, aber nur in der allgemeinsten und elementarsten Weise. Die Tipps bewegen sich auf dem Niveau wie "bei längeren Verschlusszeiten ist es sinnvoll mit Stativ zu fotografieren".
Einige Passagen scheinen mit copy/paste in verschiedenen Kapiteln wiederverwendet worden zu sein. Der eher knappe Text (ich habe das Buch an zwei Abenden in insgesamt nicht mal 5 Stunden gelesen) wird zwar von Bildern unterstützt, aber er geht nicht auf sie ein - insbesondere nicht die Details der Komposition. Letzteres wohl einfach deswegen, weil die meisten Bilder aus online-Fotoagenturen (shutterstock und istockphoto) stammen. Ein Profi-Fotograf, der fast in der Hälfte aller Kapitel kein eigenes Beispiel beizusteuern hat?
Insgesamt ein lieblos gemachtes Buch für blutige Anfänger. Wenn man sieht wieviele Bücher der Herr Haasz in den letzten Jahren auf den Markt geworfen hat, kein Wunder.
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