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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grandiose Ansichten von unserem Nachbarn im All,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fotografischer Mondatlas: 69 Mondregionen in hochauflösenden Fotos (Gebundene Ausgabe)
Einem einzelnen Himmelobjekt, und zwar unserem nächsten, widmen sich ganz die Hobbyastronomen Alan Chu, Wolfgang Paech und Mario Weigand. Ihr Fotografischer Mondatlas ist ein lunares Meisterwerk.69 Mondregionen werden auf teils großformatigen und sehr detaillierten Aufnahmen näher inspiziert. 388 Fotos zeigen Mare, Krater, Gebirge und Rillen in verschiedenen Beleuchtungs- und Positionsverhältnissen. Insgesamt kann der Betrachter und Leser über 500 Mondformationen kennen lernen, die von Licht und Schatten plastisch modelliert werden. Alles wird durch Tabellen und Register sehr gut erschlossen. Hinzu kommt eine sehr lesenswerte Einführung zum Aufbau des Mondes, seiner Oberfläche und Topographie, Entstehung und Entwicklung und die komplexen Prozesse der Kraterbildung. Wer, wie der Rezensent, äußerst gerne einmal im lunaren Regolith spazieren gehen möchte, mangels Verkehrsverbindungen aber nicht kann, findet mit diesem Prachtband einen kleinen, tröstenden Ersatz. Wer sich selbst in der Mondfotografie versuchen möchte, bekommt Anregungen und Ansporn zugleich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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5.0 von 5 Sternen
Fotografischer Mondatlas,
Rezension bezieht sich auf: Fotografischer Mondatlas: 69 Mondregionen in hochauflösenden Fotos (Gebundene Ausgabe)
der Mondatlas ist sicher ein unbedingtes Muß für den etwas ernsthafteren Mondbeobachter. Gerade die Digitalaufnahmen von Mondformationen unter verscheidenen Beleuchtungswinkeln geben Impulse, eigene gezielte Beobachtungen vorzunehmen. Er ist ganz anders aufgebaut, als der schon herausragende große Mondatlas von Antonin Rükl mit dessen gezeichneten Formationen und ergänzt diesen wunderbar. Das Bildmaterial des Fotografischen Mondatlas ist von bisher von mir noch nie gesehenen Aufnahmen in hervorragender Güte. Ich hätte nie geglaubt, daß Amateure je in der Lage sein würden, Fotos in einer derartigen Bildqualität zu liefern. Die Bildbeschreibungen sind kurz, prägnant und lenken den Blick auf das Wesentliche. Ein Buch, das eigentlich unter den Weihnachtsbaum gehört. Für den Amateurastronomen wurde damit ein literarischern Meilenstein gesetzt, der in nächster Zeit als Meßlatte für künftig erscheinende Mondlitertaur anzusehen sein wird. Ich denke, daß jeder, der sich als Amateur mit Astronomie beschäftigt, sich den herausgebenden Oculum-Verlag im Internet in seine Favoritenliste aufnehmen sollte. Der Mond ist damit nicht mehr nur aus "Käse", wenn man das entsprechende Hintergrundwissen in dermassen fundierter Form bekommt, sondern ein für Jahre hinaus interessantes Objekt. Gerade der Astroliebhaber in den lichtüberfluteten Städten, dem Deep Sky-Objekte verborgen bleiben, findet hier ein Betätigungsfeld. Wer sich dann noch zusätzlich einen binokularen Aufsatz vergönnt, wird den "guten alten Mond" erleben, wie er es nicht für möglich hält. Wenn er nämlich meint, in Terminator-Nähe nicht durch sein kleines Spiegelteleskop zu blicken, sondern in einer Raumkapsel direkt über den Formationen zu schweben und die stündlich sich durch die Schattenwürfe verändernde Landschaft zu betrachten. Damit ist das keine "tote" Landschaft mehr, sondern ein sich immerwährend wandelndes Gebilde. Es ist umwerfend, der Mond ist damit mein Favorit, auch wenn da oben niemand mehr drauf rumläuft.
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