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Fotografie und Recht: Die wichtigsten Rechtsfälle für die Fotopraxis [Broschiert]

Jens Brüggemann , Daniel Kötz
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 34,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

8. April 2009
Darf man Passanten auf der Straße fotografieren? Was gehört in einen Modell-Vertrag? Wie schütze ich meine Online-Fotos vor Missbrauch? In diesem Buch findet der Leser Problemfälle aus dem realen Fotografen-Alltag die zunächst aus Fotografensicht beschrieben werden. Mit seiner konkreten Bewertung der Fälle schlägt der Rechtsanwalt Dr. Daniel Kötz den Bogen zur allgemeineren Fragestellung, so dass der Leser auf sein juristisches Problem gezielt Antworten findet.

Wird oft zusammen gekauft

Fotografie und Recht: Die wichtigsten Rechtsfälle für die Fotopraxis + Honorare und Recht für Models: KÖGA-Liste 2011/2012: Die KÖGA-Liste 2011/2012 (mitp Edition Profifoto)
Preis für beide: EUR 49,90

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Produktinformation

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: mitp; Auflage: 2009 (8. April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3826659449
  • ISBN-13: 978-3826659447
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 21,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 373.780 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Das Buch Fotografie und Recht ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk, nicht nur für Fotografen sondern für alle, die mit Bildern zu tun haben wie beispielsweise Models, Visagisten, Bild- und Werbeagenturen, Zeitschriften-Redaktionen, Marketing-Leute oder Künstler.(...)
www.prophoto-online.de (November 2010)

Der Verlag über das Buch

Dürfen Sie Passanten auf der Straße fotografieren? Wie schützen Sie Ihre Online-Fotos vor Missbrauch? Was gehört in einen Model-Vertrag?

Vor allem beim Fotografieren von Menschen, aber auch von Dingen wie z.B. fremdem Eigentum, können zahlreiche Restriktionen bestehen. Nicht jeder darf uneingeschränkt jeden und alles fotografieren und die Fotos beliebig verwerten. Was ist erlaubt und wann und wo müssen Sie aufpassen, dass Sie keine fremden Rechte verletzen? Da sich die meisten Problemfälle ergeben, wenn Sie Fotografien von Menschen anfertigen und diese veröffentlichen oder verkaufen möchten, oder weil das Model die Fotos ungefragt nutzt, liegt hier auch ein Schwerpunkt dieses Buches. Aber auch andere wichtige Themenbereiche werden berücksichtigt.
Die Autoren erläutern in einzelnen Fallbeispielen die wichtigsten Rechtsfälle für die Fotopraxis. In jedem einzelnen Fall gehen die Autoren auf eine Problemstellung ein, aus der sich eine oder mehrere konkrete Fragestellungen ergeben. Im Anschluss daran erhalten Sie eine detaillierte anwaltliche Bewertung und Lösung des Falls. Ein kurzes Fazit aus Fotografensicht gibt Ihnen einen schnellen Überblick. So findet der Leser gezielt Antworten auf seine juristischen Fragen.
Die Rechtsfälle in diesem Buch sind aufgeteilt auf vier Kapitel: Kapitel 1 enthält Fälle zu allgemeinen Fragen des Urheberrechts, Kapitel 2 zu organisatorischen Fragen, Kapitel 3 zu Fragestellungen, die sich während eines Fotoshootings ergeben können, und in Kapitel 4 geht es um Verletzungshandlungen, die im Bereich der Foto-Verwertung immer wieder vorkommen. Im Anhang finden Sie einen Auszug mit den wichtigsten Paragrafen aus dem Urheberrechtsgesetz und dem Kunsturheberrechtsgesetz mit Verweisen auf die beschriebenen Fälle. Beispielverträge für ein Model- und ein Property-Release runden dieses praktische Handbuch ab.
Zielgruppe dieses Buches sind nicht nur Fotografen, sondern alle, die sich mit Fotografien befassen wie z.B. Modelagenturen, Rechtsanwälte, Künstler anderer Fachbereiche, die Fotos verfremden oder als Vorlage für eigene Werke verwenden, u.a. Sie erhalten einen umfassenden Einblick in die Rechtslage der wichtigsten Fragestellungen.


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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut gemachtes Werk 1. September 2009
Format:Broschiert
Jens Brüggemann schreibt in einem anschaulichen und auch für Nichtjuristen absolut verständlichem Stil. Sehr konkrete Fallbeispiele und Fragen werden konkret beantwortet / erarbeitet, auch allgemeinere Hinweise finden sich am Schluß jeden Falls.

Das Werk kann ich jedem empfehlen, der sich sachgerecht und ohne übertriebene juristische Schwarzmalerei mit dem Thema Recht für Amateur-Fotografen beschäftigen möchte, man ist danach schlauer (aber auch weniger unbeschwert).

Für Profis sind die Fachschwerpunkte Wirtschafts-, Steuer- und Bildrechte viel zu kurz gestreift, da gibt es andere Werke, die dort weiterhelfen. Wirklich schön ist der prägnante Stil des Autors, der den Leser nicht so rasch ermüdet, wie dies bei zahlreichen populär-juristischen Werken teilweise der Fall ist.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Eulenbus
Format:Broschiert
Eine stetig wachsende Zahl von Hobby-Fotografen lädt Fotos auf der eigenen Webseite oder in Online-Communities (flickr, fotocommunity) hoch. Deshalb stellen sich auch Laien Fragen nach dem Urheberrecht an eigenen Bildern und dem Persönlichkeitsrecht der abgebildeten Personen. Wer als engagierter Hobbyfotograf eine eigene Webseite betreibt, muss damit rechnen, dass das Finanzamt eine Gewinnerzielungsabsicht prüft. Für viele Hobbyfotografen ist inzwischen TFP (Time for Pictures) zur Routine geworden, eine Vereinbarung, bei der kein Modelhonorar gezahlt wird und das Model für seine Arbeit als Gegenleistung eine Anzahl Fotos zur eigenen Nutzung erhält. Kötz und Brüggemann weisen zu Recht darauf hin, dass der Umfang der Eigenwerbung von Seiten des Models in den entsprechenden Verträgen oft nicht ausreichend geklärt werde. Die Verfasser (Kötz ist als Rechtsanwalt auf Urheber- und Medienrecht spezialisert, Brüggemann selbstständiger Werbefotograf) gehen explizit auf rechtliche Fragen ein, die sich für Fotograf und Model bei Aktaufnahmen ergeben. Berufsfotografen interessiert, wie sie eigene Konzepte schützen können, die sie einem Kunden vorgestellt haben, und in welchem Rahmen Werbeaufnahmen vom Auftraggeber verwendet werden dürfen.

Ein großer Teil der in Kapitel 1 und 2 behandelten grundlegenen Rechtsfragen, wie z. B. Honorarstreitigkeiten oder Schadenersatzforderungen für abgesagte Shootings betreffen eher die Tätigkeit des Berufsfotografen. Kapitel 3 "Realisation" spricht dagegen auch für Hobbyfotografen wichtige Alltagsfragen an, wie Einwilligung des Eigentümers für Fotos in Gebäuden, Fotografieren bei Konzerten, in Museen, Rechte an Bildern, die während eines Fotoworkshops entstanden, wie auch die Persönlichkeitrechte von Personen, die als Teil einer Menschenmenge fotografiert wurden. Selbst das Syndication-Recht im Falle der Veröffentlichung eines Bildbandes sollte einem Hobbyfotografen vertraut sein. Im Kapitel 4 geht es um Urheberrechtsfragen, mit denen sich nahezu jeder Fotograf schon konfrontiert sah, der Bilder im Internet veröffentlicht. Im Falle der Verwendung unlizensierter Bilder durch andere kann man sich über Unterlassungserklärung, Schadenersatzforderung und den Beweis des Urheberrechts an digitalen Bildern informieren. Im Anhang ist das deutsche Urhebergesetz von 1965 mit der letzten Änderung von 2008 aufgeführt, sowie zwei Vertragstexte für Pay-Shooting und Property-Release (unentgeltliche Nutzung von Räumen).

Das Buch von Kötz/Brüggemann wirkt mit seinem übersichtlichen Layout im Spaltendruck, der gut verständlichen Schilderung konkreter Fälle und ihrer juristischen Bewertung auf den ersten Blick kompetent und leserfreundlich. Beim genaueren Hinsehen fällt der reine Text leider sehr knapp aus. Statt großformatiger Fotos, die keinen Bezug zum Inhalt haben, hätte ich mir gerade im für mich interessanten Kapitel über das Urheberrecht eine Vertiefung der angerissenen Fragen gewünscht.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen für bestimmte Bereiche hilfreich und praxisnah 9. Januar 2010
Format:Broschiert
Das Konzept des Buches entspricht einem klassischen Katechismus im Frage-Antwort-Stil: Der Fotograf schildert die Streitfälle, die er aus der eigenen Praxis oder von Kollegen kennt, ein Anwalt für Bildrecht beantwortet sie. Beide schreiben klar, flüssig und so, dass man hinterher den Fall etwas besser einschätzen kann. Wirkliche Klarheit gibt es leider in sehr vielen Fällen nicht, und die Antworten verweisen dann auf die ausstehende Rechtsprechung zur Klärung von Einzelfällen. Wäre hier nicht mehr Klarheit möglich gewesen? Zumindest werden auch die zugrundliegenden Prinzipien oft nicht so ganz deutlich und der Blick in den Gesetzestext ist oft intuitiv klarer verständlich als die Aufzählung von drei Urteilen, ohne eine übergeordnete Erklärung - so praxisorientiert das auf den ersten Blick auch erscheint.

Die Themenschwerpunkte sind neben den Basics wie Urheberrecht mit allem, was dazu gehört, der Panoramafreiheit etc...vor allem die Akt- und Erotikfotografie, weil das ein Schwerpunkt von einem der Autoren ist. Das zeigt sich nicht nur in den Fragestellungen, die immer wieder um die Fragen kreisen, wen er wie bestrafen kann, wenn seine Bilder unrechtmäßig gebraucht wurden, sondern vor allem in vielen eigentlich völlig sinnfreien erotischen Abbildungen neben den Texten. Allein dafür habe ich zwei Punkte abgezogen, weil nicht davon ausgegangen werden kann, dass jemand, der sich für Bildrecht interessiert, ein Soft-Erotik-Buch ansehen will. Das ist einfach ärgerlich und völlig überflüssig.
Stattdessen wären themenbezogene Fotos sehr hilfreich, etwa wenn veranschaulicht werden soll, über welche Fotos wie entschieden wurde, oder vermutlich entschieden würde.

Es empfiehlt sich, das Buch nicht nur als Nachschlagewerk zu verwenden, sondern viele Fälle durch zu lesen, um ein Gespür für die Rechtspraxis zu bekommen. Immerhin für diese Grundlagen ist das Buch eine große Hilfe. Z.B. erfährt man, dass man keineswegs Gruppen ab 5 Personen ohne deren Einwilligung fotografieren darf, auch wenn man das immer wieder von Fotografen hört!

Die Schwäche des Buches ist seine inhaltliche Zuspitzung auf die Fragen eines Spezialisten für Nacktbilder. Hochzeits-, Presse-, Produkt- oder Architekturfotografen haben wohl teilweise noch andere Fragen. Die Fragen, wie man seine AGBs gestaltet, was man bei Verträgen beachten muss (außer bei Model-Verträgen), werden überhaupt nicht behandelt.

Sehr gut gefallen hat mir der Anhang mit den Gesetzestexten und den Vetragsmuster für Release-Verträge, die außerdem gut kommentiert sind.
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