Definitiv eines der herausragenden Alben für Oldschoolliebhaber und einen Floor, der sich zurecht an die Zeiten vor zwei Jahrzehnten erinnert. (De:Bug)
Sehr gediegene Compilation, die echt Spaß macht und weit mehr ist als nur ein einfacher Retro-Aufguss. (Raveline)
Mit der Compilation erweisen zwölf Produzenten und Musiker auf beeindruckende Weise einer der wichtigsten Entwicklungsphasen der elektronischen Tanzmusik ihre Ehrerbietung. (Piranha)
Poker Flat besinnt sich zurück und gedenkt der Zeiten als House Musik noch roh und im Wesentlichen von Roland-Geräten dominiert war und primär in Chicago, Detroit und New York stattfand. Forward To The Past versammelt 12 (15 auf dem digitalen Release) komplett neue Tracks, die dem Sound der späten 80er und frühen 90er von Helden wie Adonis, Dj Pierre/Phuture, Marshall Jefferson oder Larry Heard gewidmet sind. Und Steve Bug, Sasse, Martin Landsky oder KiNK & Neville Watson machen ihren Job mehr als gut: zwischen klassischem Jack-Sound (Bug, TJ Kong & Modular K, Cab Drivers), Deep House der alten Schule (Sasse) oder blubberndem Chicaco Acid (Redshape) bleiben wirklich keine Wünsche offen. Besondere Killer: Deetrons The Maze und Clés streichergetragenes Feel It (Dont Cha Know). Wenn ich das Glück gehabt hätte, damals dabei gewesen zu sein, würde ich jetzt sicher behaupten, dass es damals in Ron Hardys Music Box genauso klang. So aber bleibt mir nur zu vermuten, dass die Tracks von Forward To The Past diesem Gefühl so nahe kommen, wie es Produktionen in 2011 nur können. Forward To The Past funktioniert sowohl als wunderbare Rückbesinnung für den gealterten Club-Rentner, wie auch als formidable Geschichtsstunde für alle Minimal-Kids, die sich nicht mehr vorstellen können, dass Acid Lines mal aus grauen Kisten und nicht aus Steinbergs Rebirth blubberten.(Groove)