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Das Forum Romanum
 
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Das Forum Romanum [Gebundene Ausgabe]

Klaus Stefan Freyberger
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Gebundene Ausgabe, 23. Februar 2009 --  

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 133 Seiten
  • Verlag: Zabern; Auflage: 1 (23. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 380533947X
  • ISBN-13: 978-3805339476
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 21,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 499.452 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Klaus S. Freyberger
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Klaus Stefan Freyberger hat das Forum Romanum mit absoluter Akribie analysiert und interpretiert. Heraus gekommen ist kein Rom-Führer, sondern ein Studien-Führer zur vertieften Kenntnis des Forums. (...) Das Buch ist eine wahre Fundgrube für den, der in Rom nicht nur Sightseeing machen, sondern auch tiefer in die antike Geschichte eindringen will. (Westfälische Nachrichten, September 2010)

Achtung, Romreisende! Der Archäologe Klaus Stefan Freyberger hat ein konzentriertes, bebildertes Kompendium zum Forum Romanum verfasst. (Süddeutsche Zeitung)

Kurzbeschreibung

Das Forum Romanum: Zentrum eines antiken Imperiums Zeremonienort, Handels- und Gerichtsstätte: Das Forum Romanum war ein Ort mit vielfältigen, oft brisanten politischen Funktionen. Über 1500 Jahre römischer Geschichte haben ihre Spuren auf dem Forum Romanum hinterlassen. Gestalt und Ausstattung der Monumente dokumentieren noch heute, in welcher Weise die Menschen im alten Rom diesen Platz und seine Einrichtungen genutzt haben. Modernste archäologische Untersuchungsmethoden haben die Bauwerke und Denkmäler neu belebt. Zahlreiche eigens für diesen Band erstellte Fotos, Grundrisse und schematische Zeichnungen helfen, der Frage nachzugehen: Wie haben die Menschen in der Antike auf dem Forum agiert, gelebt und ihre Interessen vertreten?

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In seiner ersten Auflage war "Das Forum Romanum" im Februar 2009 erschienen, jedoch bald danach nur noch im modernen Antiquariat erhältlich, wo das zwei- bis dreifache seines ursprünglichen Verkaufspreises verlangt wurde, bzw. noch heute verlangt wird. Glücklicherweise hat sich der Darmstädter Verlag Philipp von Zabern für eine zweite Auflage entschlossen.....

Der Autor, Klaus Stefan Freyberger (Jahrgang 1948) promovierte 1985 an der Ludwig-Maximilians-Universität München zum Thema "Stadtrömische Kapitelle aus der Zeit von Domitian bis Alexander Severus. Zur Arbeitsweise und Organisation stadtrömischer Werkstätten der Kaiserzeit". Nachdem er zwischen 1985 bis 1990 zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft, dann als Referent an der Außenstelle Damaskus des Deutschen Archäologischen Institut tätig war, habilierte er 1993 zum Thema "Die frühkaiserzeitlichen Heiligtümer der Karawanenstationen im hellenisierten Osten. Zeugnisse eines kulturellen Konflikts im Spannungsfeld zweier politischer Formationen" an der Universität zu Köln. 1994 lehrte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München, anschließend wurde er Leiter der Außenstelle des Deutschen Archäologischen Instituts in Damaskus und 1998 zum außerplanmäßigen Professor an der Universität zu Köln berufen. Seit 2002 ist er als wissenschaftlicher Direktor an der Abteilung Rom des Deutschen Archäologischen Instituts beschäftigt. Neben den Heiligtümern aus hellenistischer und römischer Zeit, ist es gerade sein zweiter Forschungsschwerpunkt "Forum Romanum", der ihn für die Autorenschaft eines gleichnamigen Bandes prädestiniert.

In seinem Vorwort vom Januar 2012 macht Prof. Dr. Klaus Stefan Freyberger sein Anliegen deutlich, warum er der Fülle von Publikationen zu einer Stätte, über die ohnehin schon alles bekannt sei, eine weitere hinzufügt. Bei einer näheren Betrachtung der wissenschaftlichen Veröffentlichungen und auch der allgemeinen Literatur zu diesem Thema offenbart sich, dass es nur wenige Gesamtdarstellungen über das Forum Romanum gibt, die gleichzeitig für den Altertumswissenschaftler und auch den interessierten Laien brauchbar sind. In den zahlreichen Forums-Führern werden vorwiegend lediglich die verschiedenen Bauwerke und Monumente beschrieben. Eine zusammenhängende Darstellung der Nutzungsgeschichte des Forums und seiner verschiedenen Funktionsbereich lassen diese Druckwerke jedoch durchgehend vermissen.

Ausgehend von einer Analyse der archäologischen Befunde, die von den einzelnen Monumenten und deren Ausstattung geboten werden, rekonstruiert der Autor die verschiedenen Phasen des Forums und den damit verbundenen Wandel von der Republik bis in die Spätantike. Hierbei wurde der Schwerpunkt auf die augusteische Phase gesetzt. Auf dies Weise gelingt es Freyberger nicht nur, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie die Menschen der Antike auf dem Forum gelebt, agiert und ihre Interessen vertreten haben. Gleichzeitig macht der dadurch die Bauten des Forums auch zu historischen Zeugnissen eines Spiegelbildes einer langen Epoche in der Stadtgeschichte Roms.

Die Präsentation gliedert sich in drei Kapitel, die mit den Überschriften "Von den Anfängen bis zum Ende der Königszeit" (10. Jh. v. Chr. - 509 v. Chr), "Die Zeit der Republik" (509 v Chr. - 31 v. Chr.) und "Von der Kaiserzeit bis zur Spätantike" (31 v. Chr. - 7 Jh. n. Chr.) tituliert sind. Der Text wird durch eine große Anzahl von farbigen Übersichts- und Detailfotos, Grundriss- und Querschnittzeichnungen begleitet.

Nach einer Schlussbetrachtung "Mittelalter und Neuzeit: Der Weg von der Vergessenheit zur Wiedererinnerung" und einem Nachwort, bietet der Autor einem Appendix zur "sakralen Topographie auf dem Forum Romanum in republikanischer Zeit". Hierin wird die sakrale Bebauung im Zentrum des Republikanischen Roms, deren gewachsener Zusammenhang zwischen Forum Romanum, Kapitol und den späteren Kaiserforen durch Mussolinis brachiale Baumaßnahmen zerstört wurde, thematisiert.

Ein Glossar und ein Verzeichnis der zitierten Werke antiker Autoren bilden zusammen mit einer Auswahlbiographie und einem Bildnachweis den Abschluss eines Studienführers, den timediver® bei seinem Besuch der Ewigen Stadt im August 2003 gerne dabei gehabt hätte.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nabel der Welt 24. März 2012
Von Volker M. TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Umbilicus Urbis - Nabel der Stadt und später sogar der Welt. Kaum ein Monument des Forum Romanum verkörpert so sehr das Selbstverständnis der Römer wie dieser archaische Rundbau südlich des Septimus-Severus-Bogens. Das Forum war über 1500 Jahre hinweg das Zentrum des römischen Reiches, bedeutendste Kultstädte und politischer Marktplatz. Hier verdichtet sich die Geschichte in einem Maß wie sonst kaum an einem anderen Ort der Erde.

Doch wer durch die Trümmerreste des Forum in der Senke zwischen Palatin und Quirinal wandert, der ist zumeist überfordert: Der massive Raubbau in der Renaissance (u.a. als Steinbruch für den Petersdom) hat das Gesicht des Ortes so sehr verändert, dass die Orientierung, selbst mit einem der einschlägigen Reiseführer in der Hand, äußerst schwerfällt. Es gibt viel Fachliteratur über das Forum, aber für den interessierten Laien, der sich über das Niveau eines Baedecker hinaus informieren möchte, gab es bisher keine geeignete Quelle. Klaus Stefan Freyberger, als wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom ein ausgewiesener Kenner der Materie, hat diese Lücke mit einem exzellent bebilderten Sachbuch endlich gefüllt. Auf dem neuesten Stand der Forschung, mit vielen Originalfotos, Detailzeichnungen, Grundrissen und Rekonstruktionen entsteht nicht nur das Bild des alten Forum neu, sondern Freyberger setzt die Monumente auch in ihren historischen Kontext. Nicht immer ist die Zuschreibung eines Tempels - oder sagen wir besser seiner Grundmauern - so eindeutig, wie es mancher Reiseführer suggeriert. Einer der wichtigsten Stadttempel, der des Iupiter Stator, ist bis heute nicht sicher identifiziert. Auch die antiken Historiker helfen da oft nicht weiter.

Freyberger führt den Leser durch das Dickicht der Befunde, mit klarer Sprache, präzise und sachkundig. Der Leser wird weder unter- noch überfordert und wem die eine oder andere Fachvokabel (Freyberger nutzt sie nicht im Übermaß) unbekannt ist, dem hilft das Glossar am Ende des Buches. Herausragend ist die äußerst geschickte Auswahl der Fotos, die neben der Gesamtschau immer auch sehr aussagekräftige Detailausschnitte zeigen. Erst dadurch werden viele Zusammenhänge und historische Bauphasen wirklich klar. Trotzdem bleibt ein kleiner Wermutstropfen in dem ansonsten absolut überzeugenden Buch: Es fehlt ein Index, was die Nutzung als Nachschlagewerk leider etwas erschwert.

Ansonsten lässt "Das Forum Romanum" keinerlei Wünsche offen und es ist - so ungern ich dieses Wort benutze - eine alternativlose Quelle für den interessierten Laien.
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