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Fortune de France: Roman
 
 
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Fortune de France: Roman [Taschenbuch]

Robert Merle , Edgar Völkl , Ilse Täubert
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 396 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (1. Februar 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746612136
  • ISBN-13: 978-3746612133
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,6 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.593 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Robert Merle
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Frankreich im 16.Jahrhundert - es tobt der Glaubenskrieg zwischen Katholiken und Hugenotten. Die Christen beider Parteien metzeln einander fröhlich nieder. Noch in der kleinen Welt von Burg Mespech im Perigord spürt der junge Pierre de Siorac den Riß, der durch das Land geht. Sein Vater, der Baron, ist Anhänger der reformierten Religion: die Mutter bleibt Papistin. Troztzdem ist Mespech für Pierre der Ort, an dem er sich geborgen fühlt. Und hier lernt er auch jene Begabungen auszubilden, die ihn später - in der Guten Stadt Paris - in gefährlichen Zeiten am Leben erhalten werden: tolerant zu sein im Glauben, schlagfertig, listig, intelligent im Leben und natürlich absolut unwiderstehlich.

Über den Autor

Robert Merle wurde 1908 in Tébessa in Algerien geboren. Nach Schule und Studium in Frankreich war er von 1940 bis 1943 in deutscher Kriegsgefangenschaft. 1949 erhielt er den Prix Goncourt für seinen ersten Roman "Wochenende in Zuydcoote", 1952 gelang ihm ein weltweiter Erfolg mit "Der Tod ist mein Beruf". Robert Merle starb im März 2004 in seinem Haus in Montfort-l"Amaury in der Nähe von Paris.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Abenteuer Geschichte 13. August 2003
Format:Taschenbuch
Robert Merle zeigt sich wieder einmal ganz als Meister des Romans auf der Grundlage historischer Fakten. Die romanhafte Spannung eines Alexandre Dumas verbindet sich hier mit der historischen Deatilkenntnis eines Geschichtsforschers. Bemerkenswert finde ich vor allem die Weltsicht dieser für Frankreich und Europa prägenden Zeit aus der Ich-Perspektive eines Zeitgenossen. Man lernt die historische Epoche der ausgehenden Valois-Zeit aus dem Blickwinkel und mit der Denkweise eines Renaissancemenschen zu erleben - eine interessante Erfahrung, die das Gelesene wertvoller macht.

Die Abenteuer des noch jungen Pierre de Siorac und seines Vaters lassen die Menschen der frühen Glaubenskriege im Frankreich des 16. Jahrhunderts lebendig und vertraut werden. Dafür darf man Robert Merle dankbar sein - ebenso wie für die vielen spannenden Stunden die zumindest ich mit den Sioracs seither verbrachte und die mich jeden neuen Band der Serie mit Ungeduld erwarten lassen. Unbedingt empfehlenswert!

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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "ptolein"
Format:Taschenbuch
ich habe das buch als großer robert merle fan 1999 das erste mal gelesen und erwarte seitdem jeden neuen erscheinungstermin der einzelnen bände. einen vorteil hat das ganze ja, wer jetzt mit diesem ersten band anfängt, muß nicht so lange warten wie ich und kann nächtelang die historie frankreichs lesen. typisch für merle: die ganzen fakten werden im hintergrund verarbeitet, sodaß alle geschichtlichen eckdaten und deren ursprünge im gedächnis haften bleiben. also wer nichts über die ursprünge der bartholomäus-nacht weiß, kann sich einen geschichtlichen überblick -in einem flüssigen schreibstil- bis hin zu ludwig XIII. "erlesen" und dabei noch über die hauptfigur schmunzeln.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aufruf zur Toleranz 15. September 2006
Format:Taschenbuch
Mit Fortune de France eröffnet Robert Merle sein ehrgeiziges Projekt, eine entscheidende Phase der französischen Geschichte am Beispiel des Schicksals einer kleinen hugenottischen Adelsfamilie literarisch aufleben zu lassen. Dabei geht es ihm zur Freude des Lesers nicht um die wissenschaftlich fundierte Rekonstruktion historisch verbürgten Geschehens, sondern um den Menschen inmitten der Wirren dieser Zeit, welche von Kriegen, Pest, Machtkämpfen, vor allem aber von den Auseinandersetzungen zwischen dem katholischen und dem reformierten Glauben geprägt ist.

Erzählt wird die Geschichte vom jungen Pierre de Siorac, in diesem ersten Band erfahren wir vom Aufstieg seiner Familie, von seiner Kindheit bis hin zu seinem Aufbruch zum Studium der Medizin, den als zweitgeborener Sohn besitzt er kein Recht am Erbe und muss sich um ein Auskommen kümmern.

Sein Vater Jean de Siorac entstammt einer Apothekerfamilie, die sich nach einem Landerwerb mit dem de geschmückt hat, hatte aber sein Medizinstudium wegen eines Duells abbrechen müssen und sich als Söldner verdingt. Nach einer sehr erfolgreichen militärischen Karriere hat er nicht nur einen treuen Freund in Jean de Sauveterre gewonnen, sondern auch die offizielle Erhebung in den Adelsstand und eine Menge Geld. Nach Südfrankreich zurückgekehrt erwerben sie die Baronie von Mespech und als Jean mit 32 Jahren die fünfzehnjährige Isabelle de Caumont heiratet, scheint das Glück vollkommen.

Die politischen Ereignisse in Frankreich werden aus dem Mikrokosmos der kleinen Gemeinschaft in Mespech beschrieben, wodurch Geschichte Lebendigkeit erreicht. Schwierigkeiten ergeben sich vor allem dadurch, dass sich der nach einem weiteren Kriegszug zum Baron aufgestiegene Jean de Siorac und sein Freund zum reformierten Glauben bekennen, obwohl Jean de Siorac von seiner Königstreue keinen Hehl macht. Alle Ereignisse der großen Politik finden immer einen ganz realen Niederschlag im Alltag in Mespech, sei es durch Überfälle marodierender Banden im Chaos des Bürgerkriegs oder der Pest, der begegnet werden muss, vor allem aber durch die Tatsache, dass sich Isabelle weigert, von ihrem katholischen Glauben abzurücken.

In diesem Umfeld wächst Pierre auf und dadurch, dass er Vater und Mutter gleichermaßen liebt und von ihnen beeinflusst wird, gewinnt er in religiösen Dinge ein in damaligen Verhältnissen seltenes Gefühl der Toleranz.

Der Roman zieht den Leser vor allem durch das Vergnügen des Autors, Details zu schildern, das mögliche Leben in vielfältigen Facetten darzustellen, in seinen Bann, die Figuren wirken ungemein lebendig.
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Vor 15 Monaten von Schinkenpizza veröffentlicht
Langweilig und antifeministisch
Robert Merle und ein mehrteiliger Historienroman- das klang sehr verlockend. Daher der kauf des ersten Bandes: Fortune de France.
Ein kompletter Reinfall. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Sama veröffentlicht
Niveauvoller Roman, gut recherchiert...
Nachdem ich das Buch in fünf Tagen durchgelesen habe, nachfolgend meine Rezension des Taschenbuches vom Aufbau-Verlag, welches sich in einem edlen, sehr schön gestalteten... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Stefan veröffentlicht
Weit weg von meiner Erwartungshaltung
Ich bin enttäuscht. Nachdem ich beim Stöbern durch Amazon über Robert Merles "Malvil" gestolpert bin und mir das sehr gut gefallen hat, habe ich mir dieses Buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. November 2008 von J. Albrecht
Informativer Einblick in die französische Geschichte des 16....
"Fortune de France" ist der erste Band des insgesamt 13-teiligen, gleichnamigen Romanzyklus. Wirkt zwar etwas erschreckend, wenn man an diesen Umfang denkt, trotzdem habe ich mich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juni 2008 von Doris K.
Fortune de France - der erste Band.
Im ersten Band (on insgesamt 13) der Fortune-de-France-Reihe beschreibt Robert Merle die Kindheit und frühe Jugend seines Helden Pierre de Siorac vor dem Hintergrund der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. August 2007 von Beatrice Berger
Langweilig
Kann mich leider den Rezensionen hier nicht anschließen. Die Idee und der beschriebenen Zeitraum (Frankreich im 15.Jahrhundert)haben mich neugierig gemacht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2007 von runhey
Historisch richtige Reihenfolge
Den positiven Resensionen kann ich mich nur anschließen.

Leider erschienen die Bände im Aufbau-Verlag nicht in der richtigen historischen Abfolge. Lesen Sie weiter...
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Das Schicksal Frankreichs - Band 1
Frankreich Mitte des 16. Jahrhunderts: Katholiken und Protestanten machen sich gegenseitig das Leben schwer. Lesen Sie weiter...
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