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Fortunas Tochter [Gebundene Ausgabe]

Isabel Allende , Lieselotte Kolanoske
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
Unverb. Preisempf.: EUR 25,99
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Kurzbeschreibung

1. August 1999
Der Roman erzählt die bewegte Geschichte von Eliza Sommers, einer lebenshungrigen jungen Frau, die Mitte des 19. Jahrhunderts zwischen zwei Kulturen lebt: in Chile und Kalifornien. Als chilenisches Findelkind in der Obhut einer englischen Familie in Valparaiso aufgewachsen, bricht sie, kaum 17-jährig, aus ihrer wohlbehüteten Welt aus.
Die Suche nach ihrem Geliebten Joaquin Andieta, einem nicht gesellschaftsfähigen jungen Mann, der dem Sog des kalifornischen Goldrauschs nicht widerstehen konnte, macht aus dem unerfahrenen Mädchen eine selbstbewußte Frau - und am Ende ihrer Odyssee ist Eliza endlich ganz bei sich und in der Welt:
Ya soy libre!
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 485 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (1. August 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 351841075X
  • ISBN-13: 978-3518410752
  • Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 13,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 421.214 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Ja, sie ist eine Tochter des Glücks, Eliza -- chilenisches Findelkind -- das eines guten Tages einfach auf den Stufen des Hauses der englischen Familie Sommers liegt. Isabel Allende führt uns in ihrem neuesten Roman Fortunas Tochter, in das Valparaíso Mitte des 19. Jahrhunderts. Mit großer Erzählkraft schildert sie die Geschichte einer Frau, die zwischen zwei Welten und zwei Kulturen aufwächst, ihre erste Liebe und die abenteuerliche Suche nach dem Geliebten. Allende führt den Leser in eindrucksvolle Welten mit merkwürdigen Gestalten und ebensolchen Gepflogenheiten.

So wird das Baby Eliza, als es völlig entkräftet ins Haus der Sommers gelangt, von der forschen Haushälterin beherzt aufgepäppelt. Mama Fresia legt das kränkelnde Kind einfach unter das pralle Euter einer Ziege. Zum Entsetzen von Miss Rose Sommers. Doch wird die kapriziöse Adoptivmutter vom Erfolg der Methode überzeugt. Eliza gedeiht prächtig und wächst, von den Dienstboten in hausfraulichen Tätigkeiten, von erstklassigen Lehrern in standesgemäßeren Beschäftigungen wie Klavierspielen und Ballettanzen unterrichtet, zu einer attraktiven Frau heran. Sie verliebt sich in Joaquín. Doch den zieht es, vom Goldfieber gepackt, nach Kalifornien. Als Eliza merkt, daß ihre Beziehung nicht ohne Folgen geblieben ist, gibt es für sie nur eins: Heimlich und in Männerkleidung macht sie sich auf die Suche nach ihm. Hals über Kopf tauscht sie das behütete Leben gegen eines voller Unsicherheiten und Gefahren ein, um am Schluß ihrer Odyssee zwar nicht bei ihrem Geliebten, aber bei sich selbst anzukommen.

Elizas Reise, so Isabel Allende, stellt das dar, was mit den Frauen allgemein geschehen ist: Wir mußten unser Korsett abstreifen und uns "vermännlichen", um dann wieder zu unseren Frauenkleidern zurückzukehren -- dieses Mal ohne Korsett. --Anne Hauschild

Pressestimmen

"Die Erzählkunst der Autorin entläßt den Leser erst aus ihrem Bann, wenn die letzte Seite des Romans gelesen ist." (Dresdner Neueste Nachrichten)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von G. Bogner VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Der Roman beginnt Mitte des 19. Jhdts. in Chile, wo die junge Eliza Sommers als Findelkind bei einer angesehenen englischen Familie aufwächst. Mit 17 verliebt sich Eliza in den mittellosen jungen Chilenen Joaquin Andieta, der sich im Goldrausch nach Amerika aufmacht um dort sein Glück zu versuchen. Eliza, die ihren Geliebten unbedingt wiederfinden will, schafft es unbemerkt Valparaiso mit einem Schiff in Richtung Amerika zu verlassen. Mit Hilfe des Chinesen Tao gelingt es Eliza die gefahrvolle Reise als blinder Passagier, sowie ihre Schwangerschaft, zu überstehen. In Amerika verkleidet sie sich kurzerhand als Mann und begibt sich schließlich allein auf die abenteuerliche Suche nach Joaquin Andieta.

Ein gut geschriebener Roman, der nicht nur das zwangvolle Leben einer jungen Frau im 19. Jhdt. beschreibt, sondern auch was es für chinesische und andere Einwanderer bedeutet hat im Goldrausch nach Amerika zu kommen. Ich fand das Buch erfrischend anders als viele Romane, die allzu romantische Beschreibungen abliefern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine eher unkonventionelle Liebesgeschichte 2. Februar 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Isabelle Allende hat mich mit diesem Buch - im Gegensatz zum "Geisterhaus" , wobei ich mit dieser Meinung vermutlich die einzige sein werde, sehr ueberzeugt. "Fortunas Tochter" ist eine sehr ungewoehnliche Liebe'sgeschichte im Chile bzw. Amerika zur Zeit des Goldrausches. Isabelle Allende gelingt es ausgezeichnet, den Zeitgeist und die Konventionen zweier vieler verschiedener Kulturen, allen voran natuerlich die konservative der chilenischen Oberschicht, die unter ihrer Oberflaeche brodelt vor vertuschten Skandalen, und die fortschrittliche der amerikanischen Pioniergeschichte, einzufangen. Eingebunden in diesen geschichtlichen und kulturellen Hintergrund entsteht eine romantische, aber auch realistische Liebesgeschichte der jungen Eliza, die bei der Suche nach ihrem Geliebten, der dem Goldrausch verfallen ist, zu sich selbst findet und eine reife Frau wird, die zu tiefen Gefuehlen faehig ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Jeder Schriftsteller hat mal ein Tief... 8. April 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Erwartungsvoll nimmt man dieses Buch zur Hand, erwartet einen mit Haupt- und Nebendarstellern vollgepackten Roman, der vor Spannung nur so sprüht, denn Isabel Allende hat es in den letzen Jahren immer wieder fertig gebracht, ihre Fans an eupforischem Lesefieber erkranken zu lassen. Doch hat man bei "Fortunas Tocher" erst einmal das erste Kapitel hinter sich gebracht, verspürt man den dringenden Wunsch, das ganze Buch wieder ins Bücherregal zurückzustellen, um es dort verstauben zu lassen.Wo wo ist die Spannung abgeblieben, und überhaupt: braucht ein gutes Buch nicht etwas namens Handlung? Na wenn schon, in der Hoffnung, doch noch irgendwo einen Handlungsstrang zu finden, blättert man sich weiter vorwärts, doch wirklich spannende Elemente werden einfach nur kurz und kompakt auf wenigen Seiten zusammengefasst , während sich Belanglosigkeiten wie zum Beispiel der Lebenslauf einer völlig unwesentlichen Nebenperson über meherer Kapitel hinziehen. Doch der eingefleischte Allende-Fan gibt sich so schnell noch nicht geschlagen. Tapfer liest er weiter, und endlich- nach einigen hundert Seiten- entschließt sich Fortunas Tochter, nach Kalifornien auszureisen und ihren Geliebten zu finden. Der Leser macht Freudensprünge, denn ein Mädchen, welches alleine aufbricht, um den wilden Westen zu erkunden, dass muss doch einfach eine tolle Geschichte geben. Doch, tja, Pech gehabt. Nach einer Schifffahrt,die tatsächlich ein wenig Pep enthält, fällt das Buch wieder zurück in seine triste Einseitigkeit,die Hauptperson reitet in der Prärie herum, ohne je ein Abenteuer zu erleben, wieder werden unwesentliche Zustände und Personen in ewig langen abschnitten beschrieben. Doch dann kommt die Überraschung, nach 300 Seiten von meist quälender Langeweile überschlagen sich Plötzlich die Handlugen, dass Mädchen findet eine heiße Spur zu ihrem Geliebten, ihr Freund entscheidet sich , kleine Mädchen vor der Prostituion zu retten und die Frage nach dem verschollenen Vater der Hauptdarstellerin klärt sich auf. Jetzt macht sich der Leser bereit, sich einem grenzenlosen Lesespaß hinzugeben, doch dann -man kann es nicht glauben- macht einem das apprupte Ende des Romans einen jähen Strich durch die Rechnug.Ich möchte es hier nicht genauer erläutern, doch es wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet. Es mag vielleicht an meinem Alter liegen (viele meinen, einen BRAVO würde besser zu mir passen als diese Art von literatur), doch diese Buch ist leider nicht so sehr zu empfehlen, auch der offene Schreibstil der Autorin kann es nicht mehr retten, denn eine gute Geschichte gehört zu jedem Bestseller. Tut mir leid, Isabel
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Fortunas Tochter
Sehr unterhalsam ,Meine Erwartung an das Buch sind voll erfüllt.Bücher von dieser Schriftstellerin sind ohnehin sehr lesenswert.Kurz gesagt,sehr zu empfehlen
Vor 8 Monaten von Rudolf Leuchters veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schön geschriebenes Buch!
Von der Geisterhaus-Trilogie ist "Fortunas Tochter", gemeinsam mit dem "Geisterhaus" selbst, eines der beiden besseren Bücher, eine in schöner Sprache erzählte,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juni 2007 von chelita
3.0 von 5 Sternen Ein ruhiges Buch
Die geschichte ist eher eine ruhige, die aber viel über das leben der damaligen Einwohner in Chile und in Florida aussagt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2007 von K. Berrendorf
4.0 von 5 Sternen Angenehm
Gut geschrieben, schön zu lesen, sicherlich nicht herausragend. Ich finde es angenehm, dass diese Frauen-Emanzipationsgeschichte ohne allzu aufdringlichen Feminismus, Magie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2006 von C. Pöppelmann
5.0 von 5 Sternen Einfach genial...
...Isabel Allende, man schlägt ein Buch auf und ist sofort gefangen. Ihre Worte sind so klar, so ausdrucksstark, man sieht förmlich die Umgebung und die Protagonisten vor... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. April 2006 von Sylvine Püschel
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend!!!
Sagen wirs kurz: Das Buch hat mich schlichtweg umgehauen. Auch wenn ich den Anfang etwas verwirrend fand und ihn auf Grund dessen zweimal lesen musste, hat mich Schreibstil und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2005 von schwarzeKatze
2.0 von 5 Sternen Durchhalten bis zum bitteren Ende
Nur dankt Allendes unvergleichlichem Schreibstil habe ich bis zum Ende des Buches durchgehalten... Langatmige Beschreibungen, die Handlung in kurze Abschnitte gepresst, ohne... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2001 von Lese
5.0 von 5 Sternen anspruchsvoll
Dieses Buch ist keineswegs ein Tiefpunkt einer Autorin, es ist sogar ein weiterer Höhepunkt. Die Erzählung von Eliza und ihren Erlebnissen ist sicherlich nicht so... Lesen Sie weiter...
Am 31. Oktober 2000 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Spannendes Buch über die Selbstsuche/Selbstfindung
Das Buch ist zwar an manchen Stellen recht spannend geschrieben, wirkt jedoch oft unrealistisch, im großen und ganzen aber ein gutes Buch.
Am 10. August 2000 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Wer gerne lesend durch die Welt reist...
wird in Fortunas Tochter verschiedene Kulturen finden! Der Story fehlt jedoch die flüssige Erzählung sowie Handlung. Für eine Isabell Allende etwas schwach. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2000 von Jürgen U. Martina Bingel
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