Isabel Allende schreibt einfach traumhaft! Sie erzählt eine beinahe märchenhafte Geschichte, die Geschichte eines jungen Mädchens, das als Findelkind in die Obhut einer reichen englischen Familie im Chile des 19. Jahrhunderts gerät. Das Mädchen, Eliza, verliebt sich als junge Frau in einen Mann aus armer Familie, einen Bastard, der mit seiner alleinerziehenden Mutter ausgestoßen lebt. Er verfällt dem Goldrausch, der Tausende nach Kalifornien zieht und die verzweifelte Eliza riskiert Leib und Leben und gibt alles auf, nur um ihren Geliebten wiederzufinden. Sie reist ihm heimlich nach und erlebt auf ihrer Suche allerhand Abenteuer. Einschneidend für ihre weitere Zukunft ist die Freundschaft mit einem Chinesen. Aber die Zeit vergeht und die Suche gestaltet sich schwierig. Wird Eliza ihren Geliebten schließlich finden oder gibt sie auf? Das will ich hier noch nicht verraten, das sollte man selbst lesen. Das Buch ist mit viel Detailtreue und einer guten Portion Ironie geschrieben. Man kommt davon einfach nicht los.