Schade um die mit der Lektüre dieses Heftchens vergeudete Zeit!
Oberflächlich, banal, inhaltsleer - ich denke, die Begabung von Herrn Enzensberger liegt auf anderem Gebiet.
Auf Seite 14 das Beispiel der Geburtstagsparty: Herr Enzensberger stellt sich vor, 25 Personen seien zu einer Party zusammengekommen. Er fragt sich, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass wenigstens zwei unter den Gästen "an ebendiesem Tag" Geburtstag haben. Er meint, ein Mathematiker würde diese Wahrscheinlichkeit mit ca. 57% angeben. Da hat Herr Enzensberger wohl etwas Angelesenes nicht genau verstanden: Ca. 57% ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass unter 25 Personen wenigstens zwei am selben Datum Geburtstag haben - das muß aber nicht der Tag der Party sein!
Der ganze Text besteht aus ungenau Verstandenem. Vieles wird aus vielen Quellen bruchstückhaft zusammengetragen. Kein einziger eigener Gedanke ist zu finden.