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Forschen auf Deutsch. Der Macchiavelli für Forscher und solche, die es noch werden wollen.
 
 
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Forschen auf Deutsch. Der Macchiavelli für Forscher und solche, die es noch werden wollen. [Taschenbuch]

Siegfried Bär
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, August 2002 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Deutsch Harri GmbH; Auflage: 3., unveränd. A. (August 2002)
  • ISBN-10: 3817114141
  • ISBN-13: 978-3817114146
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,6 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 230.297 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hubert Rehm
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"...Quasi machiavellistisch wird dem jungen Wissenschaftler gezeigt, was er tun müßte, um zum Erfolg zu kommen, will er nicht weiter zur Gruppe der dauernden Verlierer gehören.
Die Gewinner nämlich sind Vertreter jener Ausbeuterspezies, die in die vier Familien "Magnat", "Papi", "Glückskind" und "Chefin" aufzweigt....Magnaten, oft in Max Planck-Instituten ansässig, sind Wissenschaftler mit Einfluss auf die Forschungspolitik, deren Größe oft mit Tragik verbunden ist. Auch Papi gilt als erfolgreicher Wissenschaftler und hätte auch das Zeug zum guten Menschen, wäre er nicht gerade Professor geworden. Bär bezeichnet Papi als den Christo der Wissenschaft, weil er zweitrangige Ware so gut verpacken und verkaufen kann..." (aus: Texte und Zeichen / Das Wissenschaftsjournal in NDR 3, Sendung vom 30.10.1993. Besprochen von Walter Geusen)
"...Es mangelt gewiss nicht an Karikaturen der Academia Germaniae auf dem Büchermarkt. Doch "Forschen auf Deutsch" ist weitaus mehr, nämlich in der Tat ei n Leitfaden, ein Buch, das bei allem Sarkasmus zeigt, wie der wahrlich steinige Weg durch die vermieften Laboratorien mit möglichst wenig Blessuren durchmessen werden kann. Ein Lehrbuch wäre es für Forschungspolitiker - sofern die überhaupt noch lesen. Denn der Autor legt die absolut überflüssigen und forschungshemmenden, wiewohl vermeidbaren Bürokratismen bloß, die einen staunen lassen, dass die deutsche Forschung überhaupt noch wichtige Ergebnisse zur Wissenschaft beiträgt. Sie tut's, und das würdigt der Verfasser ausdrücklich. Aber nirgendwo sonst in der Welt verschlingt die Forschung so viel Geld und ist zugleich so ineffektiv wie in der Bundesrepublik. Belegt wird dies mit statistischen Studien, deren Diskussion in den 125 Seiten auch noch Platz gefunden hat.
Der kleine Band endet mit einem "Machiavelli des gewöhnlichen Forschers", einem Kapitel voller Witz und Charme mit mehr als zwanzig hilfreichen Ratschlägen -getreu der Maxime des Florentiners: Da es aber meine Absicht i st, etwas Brauchbares für den zu schreiben, der Interesse dafür hat, schien es mir zweckmäßiger, dem wirklichen Wesen der Dinge nachzugehen als deren Phantasiebild." (aus: Die Zeit vom 2. Oktober 1992. Besprochen von Thomas von Randow) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Kurzbeschreibung

Das Buch beschreibt in satirischer Weise die Probleme und Effektivität der deutschen Forschung in ihrer Hierarchie. Für alle Angehörigen des akademischen Mittelbaus - oder die es noch werden wollen - eine äußerst amüsante Lektüre. 1993 wurde das Buch von "bild der wissenschaft" in der Kategorie "Zündstoff" zum Wissenschaftsbuch des Jahres gewählt.
"...Quasi machiavellistisch wird dem jungen Wissenschaftler gezeigt, was er tun müßte, um zum Erfolg zu kommen, will er nicht weiter zur Gruppe der dauernden Verlierer gehören.
Die Gewinner nämlich sind Vertreter jener Ausbeuterspezies, die in die vier Familien "Magnat", "Papi", "Glückskind" und "Chefin" aufzweigt....Magnaten, oft in Max Planck-Instituten ansässig, sind Wissenschaftler mit Einfluss auf die Forschungspolitik, deren Größe oft mit Tragik verbunden ist. Auch Papi gilt als erfolgreicher Wissenschaftler und hätte auch das Zeug zum guten Menschen, wäre er nicht gerade Professor geworden. Bär bezeichnet Papi als den Christo der Wissenschaft, weil er zweitrangige Ware so gut verpacken und verkaufen kann..."(aus: Texte und Zeichen / Das Wissenschaftsjournal in NDR 3, Sendung vom 30.10.1993. Besprochen von Walter Geusen)
"...Es mangelt gewiss nicht an Karikaturen der Academia Germaniae auf dem Büchermarkt. Doch "Forschen auf Deutsch" ist weitaus mehr, nämlich in der Tat ein Leitfaden, ein Buch, das bei allem Sarkasmus zeigt, wie der wahrlich steinige Weg durch die vermieften Laboratorien mit möglichst wenig Blessuren durchmessen werden kann. Ein Lehrbuch wäre es für Forschungspolitiker - sofern die überhaupt noch lesen. Denn der Autor legt die absolut überflüssigen und forschungshemmenden, wiewohl vermeidbaren Bürokratismen bloß, die einen staunen lassen, dass die deutsche Forschung überhaupt noch wichtige Ergebnisse zur Wissenschaft beiträgt. Sie tut's, und das würdigt der Verfasser ausdrücklich. Aber nirgendwo sonst in der Welt verschlingt die Forschung so viel Geld und ist zugleich so ineffektiv wie in der Bundesrepublik. Belegt wird dies mit statistischen Studien, deren Diskussion in den 125 Seiten auch noch Platz gefunden hat.
Der kleine Band endet mit einem "Machiavelli des gewöhnlichen Forschers", einem Kapitel voller Witz und Charme mit mehr als zwanzig hilfreichen Ratschlägen -getreu der Maxime des Florentiners: Da es aber meine Absicht ist, etwas Brauchbares für den zu schreiben, der Interesse dafür hat, schien es mir zweckmäßiger, dem wirklichen Wesen der Dinge nachzugehen als deren Phantasiebild."(aus: Die Zeit vom 2. Oktober 1992. Besprochen von Thomas von Randow)

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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Insider-Wissen vom allerfeinsten., 11. Februar 2004
Als ich vor mehreren Jahren eine frühere Auflage des Erfolgsbuches in die Hand bekam, war ich so begeistert, daß ich es mehrfach als Geschenk weiterverbreitet habe. Es ist nicht ein Buch für jedermann. Aber wer selbst mehrere Jahre in naturwissenschaftlichen und medizinischen Labors, vor allem aber in der Biochemie und Pharmazie gearbeitet hat oder wenigstens schon mehrere Semester studiert hat, für den ist das Buch eine Offenbarung. Alles, was ihm schon aufgefallen ist, was er heimlich gedacht hat, aber nicht öffentlich auszusprechen wagte, in diesem Buch kann er es wiederfinden. Dabei ist das Buch nicht nur eine stilistisch glänzende Satire. Manche Strukturen sind nun einmal so und lassen sich, angesichts der menschlichen Schwächen und Eigenschaften, nicht so einfach auf den Kopf stellen. Man muß mit ihnen leben und sich darin zurechtfinden. Das Buch ist dabei eine echte Hilfe, auch für den sehr kritischen Kopf. Denn Wissenschaft ist nicht nur ein Erkenntnisprozeß, sondern auch ein sozialer Vorgang. Mit meinen Bekannten habe ich manchmal gefragt, wer wohl der Verfasser des Buches sein könne, der sich aus gutem Grund hinter dem Pseudonym Siegfried Bär versteckt. Denn daß er über einschlägige und ausgezeichnete Fachkenntnisse verfügen muß, darüber waren wir uns alle einig. Inzwischen ist der Name zwar kein Geheimnis mehr und der Mann hat auch ein gutes Buch über „Proteomics" geschrieben, aber an dieser Stelle wird er nicht verraten.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Forschen in der Gegenwart, 26. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Forschen auf Deutsch. Der Macchiavelli für Forscher und solche, die es noch werden wollen. (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eines der wenigen bei dem man zugleich lachen und weinen kann. Lachen, wegen der vielen kurzweiligen Beschreibungen über die zwischenmenschlichen und zwischenlaborlichen Beziehungen. Weinen,weil man sich selbst als einen Esel des Müllers wieder erkennt. Dieses Buch ist nichts für jemanden der in seiner wissenschaftlichen Traumwelt nicht gweckt werden will. Wer allerdings schon zu Beginn seiner wissenschaftlichen Karriere lesen will, welche Mehlsäcke er in der Zukunft noch schleppen muss, der sollte es sofort kaufen. Ein tolles Buch.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Beschreibung des Systems "Forschung" in Deutschland, 4. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Forschen auf Deutsch. Der Macchiavelli für Forscher und solche, die es noch werden wollen. (Taschenbuch)
Das Buch beschreibt treffend die Zustände in der deutschen Forschungslandschaft. Ausbeutung, Unterbezahlung und mangelnde Anerkennung bestimmen die Situation deutscher Nachwuchswissenschaftler. Angesichts der aktuellen Diskussionen um "Green-Cards" für ausländische Experten und die Einführung von Studiengebühren an deutschen Hochschulen sollte dieses Buch ein Muss für jeden Politiker und Entscheider in der deutschen Forschungslandschaft seien. Aber auch Studenten der Naturwissenschaften und solche, die dies noch werden wollen, finden in diesem Buch starke Argumente, um ihre Studienwahl noch einmal zu überdenken...
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