Forrest Gump ist einer der liebevollsten, schönsten, lustigsten und traurigsten Filme überhaupt.
Möglicherweise ist man nicht immer in der Stimmung, ihn anzuschauen - aber bei welchem Film ist man das schon?
Ich habe Forrest Gump dennoch sicher mindestens 10 mal gesehen und daher nehme ich mir häufig vor, wenn er an Feiertagen im Fernsehen kommt, dass ich mal einen der anderen Filme schaue, die laufen. Aber kaum zappe ich mal bei Forrest Gump vorbei ist es schon passiert und alle anderen Filme sind vergessen, denn er ist in jedem Fall tiefgründiger und liebevoller, detailreicher, sensibler, lustiger und trauriger als alles, was sonst so laufen könnte.
Da gibt es Forrest Gump - eine Paraderolle von Tom Hanks - einen Mann, der auf einer Bank sitzt und seine Geschichte erzählt, mit Rückblenden bis in Kindertage, die Geschichte seiner großen Liebe Jenny, den Vietnam Krieg, die Hippiezeit und andere Lebensschläge, eine Geschichte von Freude und Sehnsucht und der Freundschaft und Liebe als Sinn des Lebens.
Forrest Gump ist sicherlich unterdurchschnittlich intelligent als Person, der Film selbst jedoch so behutsam und tiefgründig wie kaum ein zweiter. Und besonders bewegend finde ich immer wieder diesen einen Satz "Einen Freund wie Baba findet man nicht überall, das weiß sogar ich." und dieses "das weiß sogar ich" ist für mich mit das Traurigste, weil Forrest damit weiß, dass er dumm ist und vieles nicht versteht. Es wäre natürlich wesentlich einfacher dumm zu sein und es nicht zu merken - das erlebt man ja schnell mal bei Talk-Show-Gästen...
Forrest Gump ist ein Film, der fesselt - zumindest ich habe es noch nie geschafft wegzuschalten.
Forrest Gump zeigt, dass Leben selbst der Sinn des Lebens ist, dass das Leben ein Geschenk ist und für mich ist dieser Film "Forrest Gump" eines der Geschenke dieses Lebens ;-)
Fest steht, dass Forrest Gump zwar nicht der Cleverste ist, man aber unendlich viel von ihm lernen kann.