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Formentera. Der praktische Inselführer mit Landeskunde
 
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Formentera. Der praktische Inselführer mit Landeskunde [Gebundene Ausgabe]

Alex Aabe , Manfred Klemann , Stefan Blondzik , Karin Thum
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 123 Seiten
  • Verlag: Unterwegs Verlag; Auflage: 6. A. (Oktober 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3861120666
  • ISBN-13: 978-3861120667
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.533.475 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Die wirklich guten Informationen in diesem Reiseführer hätte man auch auf einem Faltblatt unterbringen können. Viele Informationen kommen in verschiedenen Kapiteln doppelt vor. Das Buch besteht nur aus subjektiven Eindrücken der Autoren. Informationen über Preise, Busverb. u. ä. kommen leider nicht vor.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tolle Tips 6. April 1999
Von Ein Kunde
bietet dieses Buch. Die Autoren müssen auf der Insel leben. Ich hatte viel Spaß damit. Danke.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Rolf Lüke Mozartstraße 10 D-28203 Bremen Telefon: 0421 / 79 49 947 Fax: 040 / 3603 101 335 E-mail: rolf@fonda.de

Tod meiner Schwester Beate am Strand von Migjorn auf Formentera

Meine Schwester Beate ist am Strand von Es Arenals, Platja Migjorn auf der Insel Formentera am 18.September 1999 bei dem Versuch, Menschen in Not zu Hilfe zu kommen, ertrunken.

Alle Versuche, ihr Leben durch Wiederbelebungsversuche zu retten, waren vergeblich. Beate war 47 Jahre alt und hinterläßt einen 16 jährigen Sohn und eine Familie, die das Leid noch gar nicht richtig erfasst hat.

Meine Schwester hat Formentera geliebt und ist eines von zahlreichen Opfern, die in den letzten Jahren hier ertrunken sind. In diesem Jahr waren es bis heute acht Menschen, die an den gefährlichen Strandabschnitten Formenteras gestorben sind. Einige der Opfer, zu denen auch meine Schwester gehört, sind Retter, die auch wegen der desolaten Sicherheitsmassnahmen ums Leben gekommen sind.

Am Strandabschnitt von Es Arenals, der neben Es Trucadors und Platja Llevant zu den drei gefährlichsten Strandabschnitten gehört, gibt es keinen Rettungsring, keine Rettungsseile, kein Megafon, kein Rettungsboot, keine Rotkreuz-Helfer, keine Hochsitze, nicht einmal Warntafeln und Erklärungen über die Bedeutung der roten Flaggen, von denen eine Flagge unterhalb der Piratenflagge am Mast des Strandkiosk "Piratabus" hängt, die von vielen Menschen überhaupt nicht als Warnflagge wahrgenommen wird.

Darüber sind wir bestürzt und wütend.

Auf unsere Fragen nach den unvorstellbaren Zuständen gab es für uns genauso unfassbare Antworten. Die Verantwortung für die Sicherheit am Strand sei unklar, so wurde uns berichtet, es werde seit Jahren geredet, aber niemand sei wirklich zuständig, es passiere sowieso jedes Jahr etwas, und: insgeheim habe man Angst, dass, wenn überall Sicherheitshinweise erkennbar seien, die Strandabschnitte als gefährlich in Verruf geraten würden.

Wir haben uns vorgenommen, dazu beizutragen, dass allen Beteiligten diese Situation bewusster wird und endlich etwas passiert, damit endlich weniger passiert. Wir appellieren an alle Verantwortlichen und fordern, dass die notwendigen Massnahmen sofort in Angriff genommen werden, weil wir befürchten müssen, daß es mit Beginn der Badesaison im Jahr 2000 schon wieder zu spät ist..

Wir fordern, sofort folgende konkreten Massnahmen in Angriff zu nehmen::

· Klärung der Verantwortlichkeiten für die Sicherheit im Meer auf Formentera. Wir haben in unseren Gesprächen den Eindruck gehabt, dass die Zuständigkeiten unklar sind. · Anbringung von mehreren separaten Fahnenstangen am Strand mit deutlich sichtbaren grünen, gelben und roten Fahnen. · Anbringung von mehreren deutlich sichtbaren grossen Warntafeln in spanischer, englischer, italienischer und deutscher Sprache mit eindeutigen Erklärungen über die Bedeutung der Flaggen (absolutes Badeverbot bei roter Flagge!) · Anbringung von mehreren Rettungskästen an den gefährlichsten Strandabschnitten, die Rettungsringe und Rettungsseile enthalten · sofortiger Ausbildungsbeginn von Helfern zu Rettungssanitätern, - eventuell auch von Freiwilligen - die mit Beginn der Feriensaison zumindest zu Zeiten erhöhter Gefahr an den gefährlichsten Stränden einsatzbereit zur Verfügung stehen müssen · Stationierung von jeweils einem Rettungsboot an den gefährlichsten Strandabschnitten der Insel. Die auf Ibiza stationierten Rettungsboote sind für einen Einsatz auf Formentera bei akuter Gefahr völlig ungeeignet. · Einbeziehung der Hoteliers, Gastronomen und Pächter mit klaren Verantwortlichkeiten für Sicherheitsmassnahmen oder zumindest durch finanzielle Beteiligung an diesen Massnahmen. Wir können nicht verstehen, wenn in der Saison an den gefährlichsten Strandabschnitten Formenteras von Jahr zu Jahr besssere Geschäfte laufen und die Betreiber sich für Maßnahmen nicht zuständig fühlen und die Situation nur bedauern, wie wir es auch erlebt haben.

Die Saison 1999 ist zu Ende, bis zum Beginn der Badesaison im Jahr 2000 steht weit mehr als ein halbes Jahr für die Realisierung der Massnahmen zur Verfügung. Wir befürchten, dass - wenn nicht sofort etwas unternommen wird - keine wirksame Verbesserung im kommenden Jahr eintritt.

Wenn nach diesen schrecklichen Unfällen nicht alles passiert, um weitestgehende Sicherheitsmassnahmen zu schaffen, machen sich, die Verantwortlichen für den Tourismus auf Formentera, Politiker, Reiseveranstalter, Touristikmanager, Hoteliers und Pächter mit verantwortlich. Es ist jahrelang diskutiert worden, jetzt zählen nur noch Taten. Unsere Bitte und unser Appell richtet sich schliesslich auch an diejenigen von Ihnen, von Euch, die Formentera besuchen und diese Insel lieben. Seien Sie bitte wachsam und beobachten Sie, was konkret für die Sicherheit getan wird und versuchen Sie bitte, ein Bewusstsein für Sicherheit und Vorsichtsmassnahmen auch bei anderen Feriengästen zu wecken.

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