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Fork in the Road [CD+DVD]

Neil Young Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (3. April 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: CD+DVD
  • Label: Reprise Records (Warner)
  • ASIN: B001TEKHC2
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.252 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. When Worlds Collide (Album Version)
2. Fuel Line (Album Version)
3. Just Singing A Song (Album Version)
4. Johnny Magic (Album Version)
5. Cough Up The Bucks (Album Version)
6. Get Behind The Wheel (Album Version)
7. Off The Road (Album Version)
8. Hit The Road (Album Version)
9. Light A Candle (Album Version)
10. Fork In The Road (Album Version)
Disk: 2
1. When Worlds Collide (Hi Res.) (96k )
2. Fuel Line (Hi Res.) (96k)
3. Just Singing A Song (Hi Res.) (96k)
4. Johnny Magic (Hi Res.) (96k)
5. Cough Up The Bucks (Hi Res.) (96k)
6. Get Behind The Wheel (Hi Res.) (96k)
7. Off The Road (Hi Res.) (96k)
8. Hit The Road (Hi Res.) (96k)
9. Light A Candle (Hi Res.) (96k)
10. Fork In The Road (Hi Res.) (96k)
Alle 14 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Neil Young hat seinen geliebten Lincoln Continental aus den 50er Jahren von einer spritfressenden Dreckschleuder in eine Öko-Limousine umgebaut. Mit der reist er kreuz und quer durch die USA, um sein Zukunftsprojekt „LincVolt“ vorzustellen. Das Auto, dessen Kühlerhaubenfigur schon auf Chrome Dreams 2 zu sehen ist, dient nun als Vehikel für das rockende Konzeptalbum Fork In The Road. Die Geschichten, die der Godfather of Grunge im Alter von 63 Jahren erzählt, handelt von seinem Oldtimer, Zwischenstation, Gedanken an die Zukunft, Abrechnung mit der Gegenwart. Ein paar Banker und Politiker geraten dabei unter Beschuss. Er singt davon, dass ein Song die Welt nicht verändert, wohl aber sein umweltfreundliches Auto. Er spricht verächtlich über Downloads...“download this. Sounds like shit...“, über das Verschwinden schwindelerregender Summen in der Weltwirtschaftkrise. Neil Young singt, was ihm das Radar auf seiner Fahrt auf den Bildschirm bringt und er macht es einem mit klaren Worten nicht schwer zuzuhören. Und nun beginnt das Problem: So sehr der Kanadier davon schwärmt, wie leise und sauber sein Lincoln über die Strassen schnurrt, so sehr holpern – abgesehen von ganz wenigen Balladen wie „Off The Road“ und das hinreißend schöne „Light A Candle“ – die Arrangement. Die klingen wie schlecht ausgebaute Schotterpisten, so unscharf wie das recht merkwürdige Plattencover, bleiben in Blues-Pfützen stecken. Große Mühen scheint sich der Meister beim Ausformulieren seiner Stücke nicht gegeben zu haben, eine Axt ersetzt Feile und Hobel, auch seine verlässlichen Mitstreiter Ben Keith und Anthony Crawford an den Gitarren, Drummer Chad Cromwell oder Rick Rosas am Bass schlagen in die selbe Kerbe Fork In The Road ist ein rohes, spontanes, ungehaltenes, kantiges und unruhiges Werk. Es passt zum Irrsinn seiner Zeit, immerhin. - Sven Niechziol

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
unschuldig 3. April 2009
Von guitar TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
die kreativität von neil young ist beeindruckend, er haut die alben nur so raus, als wären sie bleistiftkritzeleien. axl rose müsste wohl 500 jahre alt werden, um auf einen ähnlichen output zu kommen.

es ist halt nur so, dass neil youngs alben dann teilweise auch klingen wie bleistiftkritzeleien: skizzenhaft, unfertig, unausgearbeitet, unarrangiert. er scheint das zu lieben, seine songs so roh in die welt zu werfen. vielleicht findet er sie so, völlig unbelastet von künstlerischem oder ökonomischen gestaltungswillen, ehrlicher, unschuldiger, echter.

wie auch immer. fork in the road ist ein echtes garagenrockalbum geworden, zusammen mit den musikern seiner tourband fetzt neil young durch eine handvoll songs mit nullarrangements. das klingt ungefähr so, als hätte er sie ihnen eben vorgestellt und jetzt probierten sie den ersten gemeinsamen durchlauf - vielleicht war es ja wirklich so.

das macht beim zuhören durchaus spaß und freude - bzw. der spaß und die freude der musiker stecken an. ein bisschen erinnert der klang an ragged glory - nur, dass die gitarrensoli diesmal fast völlig fehlen. vielleicht wären die ihm schon zuviel an ausgestaltung gewesen. was halt auch fehlt, sind - im unterschied zu ragged glory - die ganz großen melodien, die aus feinen songs wichtige machen. textlich geht es diesmal besonders um ökologie und abgasarme autos. ja, warum nicht...

im zentrum steht der schon von der letzten tour bekannte gassenhauer "singing a song" (...won't change the world). wie er das jetzt genau meint - satirisch, selbstironisch, aufmunternd, resignativ, aufrüttelnd - wird nicht ganz klar. vielleicht weiß er selbst nicht.

fazit: ein schönes, aber nicht wichtiges album, dass muss ich als glühender neil-young-verehrer zugeben. ein album, das nicht durch seine songs, sondern durch seine atmo wirkt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
When Worlds Collide... 22. Mai 2009
Von Rocker TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
heisst der erste Song auf Neil Youngs neuer CD. Und es sind tatsächlich immer wieder Welten, die bei Neil Young aufeinander prallen. Die Folkwelten genauso, wie die des Hardrock mit geradezu schmerzhaften Verzerrungen und Rückkopplungen. Oder die der modernen Technik und der Umwelt. Hat Neil Young immer schon Songs über Autos geschrieben, so treibt er es auf Fork In The Road auf die Spitze. Fast das gesamte Album beschäftigt sich mit dem Thema Autos und das muss der Leidenschaft Youngs geschuldet sein, seine spritfressenden Strassenkreuzer unter dem Siegel Lincvolt mit hybridgetriebenen Aggregaten auszurüsten. Johnny Magic heisst der Song für den Typen aus Wichita, der dies für Young in die Tat umsetzen soll. Und es rockt und rumpelt größtenteils, bis auf Off The Road und Light A Candle. Dazwischen geschoben ein etwas plakativer Kommentar an die Finanzwelt, wo man denn bitteschön die ganze Kohle hat verschwinden lassen (Cough Up The Bucks). Der Wiedererkenner schlechthin ist aber für mich Just Singing A Song, den Young auf seiner Tour im letzten Jahr schon live gespielt hat. Ein eingängiger Rocksong, mit der simplen Botschaft, dass eben Musik alleine die Welt doch nicht zu ändern vermag. Am Ende des Albums dann das Titelstück, wo der Sänger an der Weggabelung angekommen, doch wieder nicht weiß, welchen Weg er als nächstes einschlagen soll. Schon ein Wink mit dem Zaunpfahl für seine nächste Platte ? Neil Young hat ein solides Rockalbum gemacht, dass er anscheinend sehr schnell aufgenommen und produziert hat. Für manche ein Manko, für mich macht es den Charme des Neil Young aus, rohes und ungeschliffenes Material zum besten zu geben.

Zu guter letzt ein paar Worte zur DVD Version, die ich mir geleistet habe. Das Album ist hierauf nochmals in hochauflösender Version zu hören. Auf meiner Anlage ist der Unterschied nicht unbedingt relevant, aber das stört mich auch nicht besonders. Dazu die Songtexte, eine Fotogallerie u.ä., eigentlich nichts elementar neues gegenüber Veröffentlichungen, die Young in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Interessant aber ist der Block mit den Videos. Fork In The Road war schon auf Neil Garage zu sehen. Im Stile eines Videobloggers ist Young zu sehen, während der Song abläuft steckt er den Kopfhörer (offensichtlich) eines iPods in einen Apfel und isst den Apfel nach und nach auf. Dazu Just Singing A Song, Neil Young sitzt in einem Paddelboot und schippert auf einem Gewässer herum, bekleidet mit Hut, Sonnebrille und einem fast lächerlich löchrigen T-Shirt. Witzigerweise startet er den Song mittels einer Fernbedienung, die er demonstrativ in Richtung der Kamera hält. Eigentlich kein Musikvideo, sondern Parodie. Und Light A Candle, in der Kulisse eines Palmenwaldes mit Wohnwagen + Gattin Pegi. Zum Schluss jedoch der Höchepunkt, das als Zugabe der Konzerte dargebotene A Day In The Life von den Beatles. Was Neil Young daraus macht, ist absolut atemberaubend. Jeff Beck hat diesen Song auch seit Jahren in seinem Konzertprogramm, aber Neil Young stürmt durch dieses Lied, bis die Saiten seiner Gitarre in Fetzen hängen und das Instrument schließlich alleine vor sich hin jaulend am Verstärker lehnt, nachdem Young noch die Tonabnehmer der Gitarre mit den gerissenen Enden der Saiten malträtiert hat. Da kommt bei mir das Konzertfeeling zurück - ist vielleicht nicht unbedingt schön oder ästhetisch, aber es ist gelebt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Vor ein paar Jahren las ich im NME mal etwas ganz Schlimmes über die Oberschlaumeier von U2 (eine Band, die ich seit je her ziemlich grauenhaft finde): Nach dem Ende ihrer aktuellen Tournee wolle sich die Band erst mal ein Jahr Auszeit gönnen. Danach plane man im anschließenden Februar mit ersten Demos fürs neue Album zu beginnen, um dann im darauffolgenden November ins Studio zu gehen. Die Aufnahmen würden mindestens neun Monate in Anspruch nehmen, so dass das neue Werk voraussichtlich im Herbst des darauffolgenden Jahres erscheinen würde. Spontan ist was anderes, oder?

Nun, Neil Young ist da anders. Je älter er wird, desto mehr erhöht er die Frequenz, mit der er Album nach Album rausjagt. Im Schnitt ist es jedes Jahr mindestens eins, und nebenher spielt er noch eine Tournee nach der anderen. Tja, U2: Mal drüber nachdenken!

Dass bei diesem halsbrecherischem Arbeitstempo nicht alles ein Volltreffer sein kann ' geschenkt. Aber mir ist so eine Einstellung bzw. Arbeitsweise tausendmal lieber und sympathischer, als dieses grässliche Rockstar-Gebare und eine selbstverliebte, offen zur Schau gestellten Selbstverliebtheit, mit der stets verkündet wird, dass das letzte Album nun wirklich das Tollste seit geschnittenem Brot ist.

Let's start with the bad news. Track #4 "Johnny Magic" ist wirklich ein Cretin von einem Song, richtiger Müll, und wenn "Fork In The Road" ohne diesen Quark ausgeliefert worden wäre, wäre das die richtige Entscheidung gewesen. Aber egal. Vor x-Jahren hat einmal ein schlauer Spex-Redakteur folgendes geschrieben: "Auf jedem Neil-Young-Album befindet sich ein kleiner Schatz von einem Song. Und diese Schätze kann man zu einer langen, langen Perlenkette aneinander reihen." Und der Schatz ist dieses Mal "Just Singing A Song". Als ich diesem Killer-Track auf Neils letzter Tour das erste Mal live hörte, war mir sofort klar, dass das hier ein Klassiker wird. Und das ist genau so gekommen. Wahnsinnsgitarre, brennende Soli, hypnotischer Gesang, engelhafter Harmonies ' simply perfect. "Just Singing A Song" erinnert mich irgendwie an "Cortez". Für diesen Song allein lohnt sich die Anschaffung von "Fork In The Road". Der Rest ist knochentrockener Garage-Rock, wobei insbesondere "Caught Up The Bucks" hervorzuheben ist. Akustisches gibt es natürlich auch noch: "Off The Road" sei dabei lobend erwähnt. Einfach zauberhaft.

Wer sich noch kein Ticket für die anstehende Tour von Neil besorgt hat, sollte sich beeilen. Es wird definitiv ein denkwürdiger Abend!
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Biodiesel-Impromptu-Rock
Größtenteils eine Art Konzeptalbum über Neil Youngs seinerzeit neuestes Steckenpferd. Dafür schloß er sich u.a. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Steven Frame veröffentlicht
Super!
Ein sehr gutes rock Album von Neil Young! Und eine schöne Ballade mit "Light a Candle". Auf diesem Album ist hier alles sehr rockig und ansprechend. Kein Song ist langweilig. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Felix Kühner veröffentlicht
Tolle Musik
Ich habe diese CD meinem Vater zum Geburtstag geschenkt, und er hat sich wirklich gefreut. Die Musik gefällt ihm sehr gut und mir (obwohl ich ein Jugendlicher bin) auch=))
Vor 11 Monaten von Jan veröffentlicht
schmissiges alterswerk
Kraftvoll und ungeschliffen, aber eben nicht Crazy Horse Geschrammel, sondern interessanter - höre teilweise Anklänge an z.B. Frank Black. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Alex veröffentlicht
Download this, sounds like s*** ;-)
Fork in the road, Scheideweg, ist wohl nicht mehr auf Neil Youngs künstlerische Reise zu beziehen, vom Mainstream hatte er sich bereits nach seinem einzigen Nummer 1 Hit Heart... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. September 2009 von junior-soprano
1, 2, 3 oder öfter hinhören!
ja, beim ersten Hinhören war ich leicht genervt. Meine Erwartungen an das Album waren irgendwie ganz anders. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juli 2009 von e-frogman
Das Beste gibts am Schluss
Neil Young packt die E-Gitarre aus und rockt los. Das reißt mit. Da wird 40 Minuten laut und ungeschliffen gerockt. Und mit jedem Anhören entdeckt man mehr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2009 von Klaudi Today
Sehr gut!
Naja...im Prinzip haben meine Vorgänger alles geschrieben...
Neil Young at his best. Rauh und ungeschliffener Rock vom feinsten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2009 von Axel Book
Wächst nach einigem Hören
Neils Öko-Ambitionen sind zu ehren, auch seine ungebremste Produktivität.
Nur leider lassen sich die Songs und die Produktion nicht mit früheren Werken... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2009 von _pearlfisher_
Mit viel Schwung auf den Feldweg abgebogen !
Und wieder mal ist Neil Young an einer Weggabelung (Fork in the Road) angekommen. Diesmal geht es links ab auf den Feldweg, es rumpelt und pumpelt, ein massiver Bass... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. April 2009 von stephan.
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Neil Young : "Thrasher" 3 07.04.2009
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