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Forging the Eclipse
 
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Forging the Eclipse

Neaera Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (7. Januar 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Metal Blade (Sony Music)
  • ASIN: B004226BCS
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 66.941 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
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Anhören  2. Heaven's Descent 3:41EUR 0,99
Anhören  3. In Defiance 3:16EUR 0,99
Anhören  4. Eight Thousand Sorrows Deep 4:17EUR 0,99
Anhören  5. Arise Black Vengeance 3:04EUR 0,99
Anhören  6. Rubikon 2:52EUR 0,99
Anhören  7. Sirens of Black 4:31EUR 0,99
Anhören  8. Certitude 2:50EUR 0,99
Anhören  9. Exaltation 3:28EUR 0,99
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Omega
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Neaera. Der Name löst bei mir immer noch Euphorie und Spannung aus, dabei höre ich die Band erst seit Armamentarium, welches, auch nach Anschaffen der restlichen Werke, immer noch mein Liebling ist. Und nun kommt das neuste Output: "Forging The Eclipse". Zugegeben, auf dieses Album habe ich mich dieses Jahr am meisten gefreut, lässt man mal die neue Heaven Shall Burn weg, doch wird das Album den hohen Erwartungen gerecht?

Zunächst sei einmal gesagt, dass sie sich nur bedingt in Richtung ältere Sachen entwickelt haben. Das Album verbindet viele Elemente des Melodic-Death-Krachers Armamentarium, einige At The Gates-ähnliche Leads und ein paar Sachen aus den ersten beiden Alben und das sehr gelungen. Es ist aber Alles in Allem wieder etwas neues bei rausgekommen, wie man es ja auch von den letzten Alben gewohnt war. Man findet hier kompromisslosen Melodic/Modern Death Metal, mit einigen Abstechern in die Core Ecke und auch manchmal zum Black Metal. So findet man zum Beispiel den ein oder anderen Breakdown oder auch fast schon melancholische Gitarrenmelodien mit leicht unterlegten Drums.
Generell findet man sich aber zum Größten Teil in einem gut ausgewogenen Banlanceakt zwischen Härte, Groove und Melodie im Mid- und Uptempo-Bereich, was man bei dem Münsterner Quintett nur selten ein ganzes Album lang gehört hat, denn (und da soll mich keiner falsch verstehen) obwohl alle Alben Neaeras für mich ein kleines Meisterwerk in sich bilden, sinken sie gegen Schluss bei den letzten 2oder 3 Songs sehr ab und haben auch hier und da mal einen Durchhänger. So nicht bei Forging The Eclipse, denn hier ist wirklich jeder Song ein Treffer, auch wenn man sich etwas Zeit nehmen muss, denn solche Hassbolzen muss man erst mal verdauen, deswegen sollte man nicht gleich beim ersten Durchhören die Platte auf Seite legen und sich seine Lieblinge raussuchen, die einem direkt ins Auge gesprungen sind, denn dadrch verpasst man viel!

Leider kann ich es mir nicht verkneifen eben einen dieser Songs hervorzuheben >.<
-Heavens Descent-
Bis jetzt dachte ich, dass sie niemals mehr einen Hammersong wie Spearheading The Spawn schaffen können, doch Fehlanzeige! Der Song hat einfach alles! Einen ziemlig mitreißenden, groovigen, teils breakdownartigen Refrain, harte und schnelle Death-Riffs, eine gute Mischung aus hohen und Mid-Screams und tiefen Growls, gelungene Moshparts, einen ehermelodisch angehauchten Mittelteil mit langsamen groovenden Blastbeats, einen epischen Breakdown und und und!!!
Nicht mal Hymnen wie Walls Instead Of Bridges, Let The Tempest Come oder Paradigm Lost kommen da mit, denn der Song verbindet wunderbar alte metalcorische Anteile mit der neuen Death-Attitude!

Textlich setzt man wieder auf politische Probleme, zum Teil auch aus der Gegenwart wie die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko oder den Kindesmissbrauch in der Kirche, aber auch ältere Themen wie den Mord an 8000 Muslimen im bosnischen Srebenica im July 1995.

Alles in Allem bleibt mir nur zu sagen, dass sie so gut wie alle Erwartngen erfüllt haben und sich neben den starken Outputs dieses Jahres nicht verstecken. Natürlich wird hier auch Manches bei den Herren von HSB abgeguckt wie das Intro, aber es ist zu verschmerzen, denn sie machen das, was sie machen, auf ihre eigene Art und Weise und das ziemlig gut, teils sogar härter, facettenreicher und besser als die Überflieger von Heaven Shall Burn.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Doktor von Pain TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Als Neaera 2005 ihr Debütalbum "The Rising Tide Of Oblivion" herausbrachte, war die Musik stilistisch noch völlig im damals boomenden Metalcore angesiedelt. Eine Gratwanderung kam dann mit dem dritten Album "Armamentarium" von 2007, als die Band zu einer Mischung aus Death- und Black Metal wechselte und Core-Elemente fast völlig aus dem Sound verschwanden. "Forging The Eclipse" ist immer noch in diesem Stil angesiedelt, wobei hier und da allerdings ein paar Melodien mehr als auf den beiden Vorgängern aufblitzen. Dennoch klingt alles immer noch sehr fett und ordentlich brutal; nicht old school, aber auch nicht trendanbiedernd. Das meiner Meinung nach völlig überflüssige und identitätslos Genre Deathcore wurde gekonnt umschifft. Erneut bilden Death- und Black Metal das Fundament, was auch den Gesang betrifft, welcher zwischen tiefen Growls und schwarzmetallischem Gekeife wechselt. Eine gewisse moderne Note ist natürlich zu finden. Es ist klar, dass Neaera nicht plötzlich nach einer Mischung aus Dismember und Darkthrone klingen, aber wie gesagt, "hip" geht anders. Das Songwriting ist sehr ausgefeilt, es darf gezeigt werden, was man kann, ohne sich dabei in Frickeleien zu verlieren. Es ist also eine gewisse Eingängigkeit vorhanden, die sich aber nicht penetrant aufdrängt. Wer sich also mal richtig schön im übertragenen Sinne musikalisch die Fresse einschlagen lassen will, kann hier bedenkenlos zugreifen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Alle Jahre wieder... 2. November 2010
Format:Audio CD
Neaera war eine altgriechische Prostituierte.
Neaera ist heutzutage eine bekannte deutsche Band aus Münster.
Die Gruppe schafft es nahezu jedes Jahr ein neues Album auf den Markt zu bringen.
Prostitution? Nein.
Man könnte sagen konstante Arbeitswut.

Im Jahre 2010 präsentieren uns die Death-Metaller mit Metalcore-Historie auf ihrem fünften Album "Forging The Eclipse" einen Querschnitt aller bisherigen Veröffentlichungen, denn die Kritik am angeblich zu harten Vorgänger blieb nicht ganz ungehört.

Der Einstieg wird erst einmal durch ein episches Intro erleichtert, welches in dieser Art bei Kollegen, wie z.B. Heaven Shall Burn oder Caliban inflationär oft in Gebrauch ist, aber bei Neaera erstmalig Verwendung findet.
Das war es dann auch schon mit Ausruhen, denn die Schonungsphase wird mit dem Brecher "Heaven's Descent" für beendet erklärt.
Die drückende Gewalt und Aggressivität, die sich hier manifestiert, bleibt über das komplette Album allgegenwärtig.
Die Gruppe ist doch kein Emo-Weichspüler geworden, sondern setzt auf dieser Platte eher noch eine Schippe Black Metal mehr mit drauf.
Geboten wird uns immer noch eine Mischung aus schwedischem Death Metal und mitreissenden Grooves in bester Bolt-Thrower-Manier, aber durch die leichte Rückbesinnung auf die Wurzeln schimmern nun einige Melodielinien (z.B. bei "Rubikon") mehr durch die Songs.
Die Arrangements sind gewohnt Spitzenklasse, aber man darf dieses Mal keine riesigen Stilbrüche oder Fortschritte erwarten.
Die größte Verbesserung haben die fünf Jungs an der Hörbarkeit des Dauerangriffs (mal vom sphärischen "Certitude" abgesehen) durch einen längeren Zeitraum geschafft. Die Nummern bekommen über das Schlagzeug von unten heraus die nötige Abwechslung, was die Stimmungen der einzelnen Mörder-Passagen passend zu untermalt.
Im Metal leider auch zu oft übersehen werden die Liedtexte, denn bei Neaera geht es nicht, wie im Death Metal üblich, um Verderben, Satan oder Gemetzel.
Es werden aktuelle sozialkritische Themen auf den Tisch gebracht, wie z.B. das Öl-Desaster im Golf von Mexiko oder die Missbrauchsfälle der katholischen Kirche. Benni Hilleke schafft es nicht nur solche Themen anzuschneiden, sondern auch mit einer fähigen Stimme durch die Lautsprecher zu bringen. Seine infernalen Screams und dämonischen Growls werden von Album zu Album bemerkenswerter und das stellt ein riesiges Plus für die Band und auch für die Platte dar. Das Ende der Platte setzt mit dem epischen "And To Posterity A Plague" noch einen Höhepunkt, denn die Freude am Black Metal wird hier noch einmal ordentlich zelebriert.

Mein Lieblingsthema ist und bleibt die Produktion der Scheiben von Bands aus diesem Genre.
Dieses Mal schaffen es Neaera den Klang der Instrumente sehr monoton zu halten, was man auch schon von diversen anderen Scheiben kennt.
Durch die Gesangseinlagen kommt glücklicherweise doch noch etwas Farbe durch, aber einige der genialen Riffs und fetten Melodien bleiben in diesem Gewand doch eher auf der Strecke.
Auch lässt das die gesamte Platte leider auf Dauer ähnlich klingen und einige Songs nutzen sich sehr schnell ab.

Letztendlich bleibt zu sagen: Neaera bleiben Neaera und das ist auch gut so. Es ist vielleicht kein revolutionierendes Death-Metal-Referenzwerk geworden, aber ändert das etwas an der Qualität?
Geboten wird auf der Platte auf jeden Fall einiges, aber man muss sich eben darauf einlassen.
Der Fortschritt kommt dann im nächsten Jahr.
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