Who wants to live forever, erstmals gehört, erstaunte mich ernorm. Da wusste ich noch nicht, dass Dune dahintersteckte. Es war so leicht, melancholisch und doch kraftvoll. Ganz anders als das rockige Original von Queen.
Als ich dann den Namen der Interpreten hörte, war ich schon ein bisschen verwundert. Dune, waren das nicht die mit 'Hardcore Vibes', 'Hand in Hand', 'Million Miles from Home' und 'Can't Stop Raving', also astreine Techno-Beats?
Das hier war aber doch komplett anders. Gut, lassen wir uns darauf ein. Als ich dann noch erfuhr, dass es ein ganzes Album mit dem London Session Orchestra gab, war klar: das Album, nicht die Single sollte in meine CD-Sammlung.
Daheim legte ich sie gleich in den CD-Spieler. Schon beim zweiten Stück wusste ich, das war mal eine 'Klassik meets Pop'-CD der Extraklasse. Die schönsten Liebeslieder in einer klassisch-ruhigen Variante mit der sanft-kraftvollen Stimme von Sängerin Verena, verbunden mit spielerisch-leichten Klavierstücken zum Überleiten machen diese CD zu einem Glanzstück für alle ruhigen Momente. Ich kam aus dem Träumen kaum heraus. Jeden Abend lief die CD vor dem Einschlafen.
Das war sie, die Lieblings-CD. Sie half immer dann, wenn man nicht mehr weiter wusste oder gerade jemanden vermisst. Und war eine gute Untermalung bei allen romantischen Gelegenheiten.
Allein die Arrangements lassen es zu, dass die CD in der ständigen Wiederholung läuft. Ich erkannte außerdem noch, dass diese CD eigentlich eine Live-Aufnahme war, denn immer wenn das Klavier einsetzte, hörte man immer noch die Musiker leise im Hintergrund. Auch bedankt sich das Orchester am Ende. Ebenfalls passend ist die Aufmachung der Hülle und des Booklets im Stil einer alten Partitur. Das macht es, für mich, zu einem Gesamtkunstwerk, das man nicht verpassen sollte.