Da schrieb Ulrich Ritzel fünf wunderbare Geschichten und nun dies: Ein paar zusammengeschusterte Episoden sollen plötzlich zu einer Handlung zusammengehen. Dabei folgt Herr Ritzel konsequent dem Zeitgeist. Was im Rundfunk die maximal Drei-Minutenbeiträge sind, sind bei Herrn Ritzel ultrakurze Sequenzen. Man wird regelrecht durch das Buch gezappt, ohne die geringste Chance auf Verweilen bei den einzelnen Personen oder Aktionen.
Wenn schon die willkürliche Mischung aus Menschenhändler, Drogenszene, Neonazis, dörflichem Muff, und ausgerasteten Polizisten, dann sollte man zumindest erkennen können, dass dies alles am Ende ein sinnvolles Ganzes ergibt Fehlanzeige!
Oh, hätte es doch nie ein Forellenquintett gegeben, dann wäre uns Einiges und Herrn Ritzel dieser Flop erspart geblieben.