Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Was für ein GROTTENSCHLECHTES Buch!, 23. August 2008
Was für ein GROTTENSCHLECHTES Buch!
Da kann sich Lucasbooks in die Ecke verkriechen.
Die ach so groß angekündigte, umwerfende Geschichte? Läßt einen völlig kalt.
Kaum zu glauben, dass dieses Projekt sich mit dem Klassiker "Shadows of the Empire" messen lassen soll.
Zum Buch:
Die Geschichte ist einfach stinkelangweilig! Der "geheime Schüler" reist von einem Planeten zum anderen, dann passiert immer das gleiche:
Alleine geht er auf eine Mission, setzt Machtblitze ein, tötet reihenweise Gegner und kämpft am Ende gegen einen Endgegner...
Ich weiß, ich weiß... FORCE UNLEASHED ist ein Videospiel... doch das war SHADOWS OF THE EMPIRE auch! Und das Buch zählt nach wie vor zu den besten Romanen des gesamten STAR WARS Universums.
Der Autor hat sich in meinen Augen viel zu verkrampft an der Geschichte des Videospiels gehalten. Man stelle sich vor Steve Perry hätte es damals auch so gemacht:
So sähe dann SHADOWS OF THE EMPIRE aus:
Dash Rendar auf Tatooine, Dash Rendar auf Ort Mantell, Dash Rendar auf...
Man kann in dem "Roman" zu FORCE UNLEASHED genau erkennen, wo eine Mission des Spiels beginnt, und wo sie Endet. Man WEISS genau welche Sequenz im Spiel eine Zwischensequenz darstellt!!!
Der Schreibstiel tut der ganzen Sache keinen Gefallen! Spannung kommt ebenfalls nicht auf.
200 Seiten habe ich gelesen, konnte dann nicht mehr... Den Rest habe ich durchgeblättert und dann noch die letzten 2 Kapitel gelesen. Viel verpasst habe ich nicht, vermutlich erneute Machtorgien, töten von Gegnern und irgendwelche Endfights gegen Levelbosses.
Schlecht, schlechter, "The Force Unleashed".
Dieses Buch kann sich in keinster Weise mit Romanen wie SHADOWS, LABYRINTH, DARK LORD etc. messen.
Macht lieber einen ganz großen Bogen um diesen Schund!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Sehr schwach., 23. September 2008
Ich lese seit 25 Jahren Star Wars und kenne mich im EU sehr gut aus. Ich bin ein Fan der ersten Stunde und erstelle diese Rezension unabhängig und ohne finanzielle Vorteile (keine Werbeagentur etc.).
Inhalt:
Ein junger Sith-Schüler, Starkiller genannt, ist der heimliche Eleve von Darth Vader und erledigt hinter dem Rücken des Imperators die Schmutzarbeit für Darth Vader. Im Rahmen dieser Tätigkeit wird er in ein Komplott verwickelt, welches die Vernichtung der aufblühenden Rebellion herbeiführen soll. Durch die Zusammenarbeit mit seiner Pilotin kommen ihm bald Zweifel am Weg der Sith. Mehr kann man zur Handlung schon fast nicht sagen, um den geneigten Fan nicht noch mehr zu spoilern. Wichtige Nebenfiguren sind Bail Organa, Mon Mothma, Bel Iblis und Shaak Ti (!).
Kritik:
Das Buch ist schmucklos und sprachlich extrem einfach geschrieben. Der Stil ist schlecht, da man ständig schiefe Formulierungen, flapsige Sprüche und schlechte Umgangssprache liest. Da ich die englische Ausgabe nicht gelesen habe (leider!), kann ich nicht sagen, ob dies auf den Autor oder den Übersetzer bei Dino zurückzuführen ist. Allerdings fällt die Qualität der Übersetzung bei Republic Commando auch exponentiell ab...
Die Handlung ist wie ein Spiel levelartig aufgebaut. Ich habe das Spiel nicht gespielt, da ich keine Konsole besitze, aber man kann sich das Game beim Lesen gut vorstellen. Die Machtfähigkeiten des Schülers sind exorbitant und stehen in keinem Verhältnis zu dem, was man bisher im EU kennt: Er kann einen abstürzenden ISD ablenken, mit Sithblitzen ganze Schwadronen von Gegnern und Kampfläufer ausschalten (!) und er kann es mit Palpatine und Vader gleichzeitig aufnehmen. Das ist ein Bruch im EU, der wohl der Absicht geschuldet ist, dem Konsumenten ein ganz besonderes Spieleerlebnis zu bieten. Die Gründung der Rebellion wird auf ein paar Seiten abgenudelt, anstatt diesem zentralen Ereignis einen ordentlichen Roman zu widmen, und Shaak Ti (ja, sie hat Order 66 überlebt) wird wie ein kleines Mädchen verheizt, um einen tollen Gegner im Spiel zu haben, als diesen tollen Charakter für die Real-Serie aufzusparen. Zuletzt die Wandlung des Schülers: Unglaubhaft, er tötet in Massen weiter und fragt sich dabei nach Sinn und Unsinn der hellen Seite.
Fazit: Das Spiel kann ich nicht beurteilen, aber der Roman ist wirklich nicht gelungen. Der Autor bemüht sich, die Rahmenlocations des Spiels mit sinnvoller Handlung zu füllen und muß dabei scheitern: Das Spiel ist scheinbar voll auf die kurzweilige Effekthascherei angelegt. Auf dieser Basis kann kein gutes Buch entstehen. Schade, dass dieses Machwerk in den Kanon eingehen wird und dabei so entscheidende Momente des EU so ungenügend behandelt. Es gilt weiter: Effekthascherei ist anscheinend wichtiger als anspruchsvolle Unterhaltung. Auf diesem Altar werden große Potentiale geopfert.
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36 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Entfesselt - Das Buch hält was es verspricht, 24. Juli 2008
Sein Codename ist Starkiller und nicht einmal der Imperator weiß von seiner Existenz. In den Meister-Schüler-Beziehungen der Sith, trachtet der Schüler immer danach, seinen Meister eines Tages zu stürzen. So auch Darth Vader, der allerdings entscheidend geschwächt ist und daher plant seinen Meister mit Hilfe eines eigenen Schülers an seiner Seite vom Thron des Imperiums zu jagen und zu vernichten. Um Starkiller auf die bevorstehende Konfrontation vorzubereiten, wurde seit seiner Kindheit von Vader höchstpersönlich unterwiesen und dient dem dunklen Lord als Jedi-Killer.
Die Zeit drängt und auch wenn Order 66 den Großteil des Jedi-Ordens ausgelöscht hat, haben manche Jedi-Generäle dennoch überlebt und führen einen Guerillakrieg gegen das Imperium der Sith. Ein solcher ist Rahm Kota, der sich in den Klonkriegen anstatt den seiner Ansicht nach ungeeigneten Klonen lieber mit handverlesenen Soldaten umgab. Mit seiner neuen Pilotin Juno Eclipse und dem Droiden PROXY soll Starkiller nach Nar Shaddaa aufbrechen, wo Kota einen Angriff auf die imperialen Schiffswerften plant...
Und das ist erst der Anfang einer Geschichte, die zur wahren Odysee für Vaders Lehrling wird. Schon auf den ersten 100 Seiten erledigt Starkiller drei solcher Missionen für Darth Vader und man fragt sich erstaunt, ob die Story damit nicht schon abgeschlossen sein könnte. Doch The Force Unleashed überrascht mit zahlreichen Handlungswendungen und einem Protagonisten, der versucht seinen eigenen Weg zu gehen. Sean Williams, der als Co-Autor bereits an Erbe der Jedi-Ritter 16-17 beteiligt war, gelingt es vor allem die Actionsequenzen von The Force Unleashed in Worte zu fassen. Lichtschwertakrobatik und exzessiver Einsatz der Macht in ihrer spektakulärsten Form sind garantiert, doch gerade die Kämpfe des Lehrlings gegen die Jedi sind relativ schnell vorbei, was eine gewisse Treue zum Spiel demonstriert. Ungeachtetdessen bleibt die Spannung allerdings erhalten, wobei dem eigentlich von Haden Blackman entworfenen Plot eine tragende Rolle zukommt.
Mit Star Wars ist es lange noch nicht vorbei und wie einst Shadows of the Empire facht The Force Unleashed das Interesse am Krieg der Sterne zusammen mit dem Clone Wars Film und der gleichnamigen Serie wieder an. Normalerweise sind Romanadaptionen von Konsolenspielen ein gewagtes Unternehmen, doch können wie die mittlerweile vierteilige Republic Commando-Serie auch gewisse Erfolge entstehen. In The Force Unleashed ist der Protagonist der dunklen Seite verpflichtet und entdeckt unerwartet eine längst vergessene Vergangenheit, als seine Treue zu Darth Vader auf eine harte Probe gestellt wird. Das Problem von The Force Unleashed sind dennoch die strikten Rahmenbedingungen, innerhalb denen Sean Williams nur wenig Freiheiten hat den Plot Haden Blackmans auszuschmücken und sich eines sehr einfachen Stils bedient, durch den Juno Eclipse jedoch eindeutig zu oft "japste" und "rot wurde". Es sind Kleinigkeiten die bei Force Unleashed als Manko gerechnet werden können, aber umso interessanter ist das Konzept, dem das Buch folgt, ein Sith-Lehrling der seinen eigenen Weg geht und auf Vaders Befehl keine Zeugen, also auch keine Imperialen, hinterlassen darf. Dabei bleibt Starkiller seinem eigenen Weg wider Erwartens treu. Dass es zu massiver Lichtschwertaction und Macht-Einsätzen kommt ist selbstverständlich und macht das Werk einzigartig, als "actionreichster Star Wars-Roman der dunklen Seite". Kurz gesagt, das Buch wird seinem Titel mehr als gerecht.
Fazit:
Wahrscheinlich der actionreichste Star Wars-Roman aller Zeiten, mit einem "Helden" der es versteht die dunkle Seite einzusetzen und dennoch seinen seinen eigenen Weg geht.
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