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Forbidden [Gebundene Ausgabe]

Tabitha Suzuma , Kathrin Schüler , Bernadette Ott
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Oetinger (August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789147443
  • ISBN-13: 978-3789147449
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15,2 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.348 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Tabitha Suzuma
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Für mich wird das Buch immer etwas ganz Besonderes sein..." --lovelysbuchwelt.de, 10.10.2011

"Eine Story, die einfach bewegend und erschütternd, fesselnd, abstoßend und anziehend und genial ist" --lovelybooks.de, Oktober 2011

"Es ist herzzereißend gut geschrieben." --booksthanmore.blogspot.com, Juli 2011

Kurzbeschreibung

Eine große Liebe voller Leidenschaft und gegen alle Vernunft Die sechzehnjährige Maya und ihr ein Jahr älterer Bruder Lochan kümmern sich um ihre drei jüngeren Geschwister, während ihre Mutter sich dem Alkohol und ihrem Liebhaber zuwendet. Verzweifelt versuchen die beiden, ihre Familie zu erhalten und kommen sich dabei immer näher. Sie wissen, was der andere denkt und fühlt, geben sich Halt und sind sich gegenseitig Trost. Eines Tages wird mehr aus ihrer Beziehung. Maya und Lochan wissen, dass sie etwas Verbotenes tun, aber ihre Gefühle sind stärker und sie können nicht mehr ohne den anderen sein. Denn: Wie kann sich etwas Falsches so richtig anfühlen? Sensibel und eindringlich erzählt Tabitha Suzuma von einer bedingungslosen Liebe über alle Grenzen hinweg. Ein Tabuthema, dass bewegt, fesselt und lange nachklingt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Buecherbummel TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Lochan und Maya sind die zwei ältesten von insgesamt fünf Geschwistern. Seit dem der Vater die Familie verlassen hat und ans andere Ende der Welt gezogen ist und die Mutter ihren Tag entweder bei ihrem neuen Freund oder alkoholisiert verbringt, kümmern sich Maya und Lochan um die Jüngsten. Beide sind selbst noch Teenager, gerade mal sechzehn und siebzehn Jahre alt, und ersetzen dennoch die Elternfiguren, mit allen Pflichten und Aufgaben, die diese Rollen mit sich bringen. Alles ändert sich, als sie merken, dass die Liebe zwischen ihnen mehr ist als es zwischen Geschwistern sein sollte.

In Forbidden bricht Tabitha Suzuma mit einem Tabuthema und dabei geht es nicht nur um den Inzest zwischen Bruder und Schwester sondern auch um ein Bildnis einer vollkommen zerrütteten Familie mit Aussicht auf noch schlimmere Zeiten. Die Geschichte wirkte auf mich so realistisch, als hätte ich sie selbst miterlebt. Es ist alles so sensibel beschrieben, so einfühlend, so traurig, ich habe so viele Tränen über diesem Buch vergossen und das muss mir nicht unangenehm sein.

Suzuma schildert die Liebe zwischen Maya und Lochan so natürlich, dass ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen musste, dass die beiden Geschwister sind. Dabei wird Suzuma nie anstößig, pervers oder gar obszön. Mir erging es wie den beiden, es schien absolut richtig zu sein. Ich kann diese Gefühle sogar verstehen, die beiden waren nie 'nur' Geschwister, es war immer mehr und zuletzt waren sie Elternersatz. Neben ihrer Liebesbeziehung beschreibt Suzuma auch die Gefühle zu den Geschwistern, die Sorgen und die Freuden, die sie mit ihnen haben mehr als lebensnah.

Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet, sie passen alle zusammen und sind gut aufeinander abgestimmt. Sogar das mittlere Kind, der Querulant Kit hat seinen Platz in dieser Gemeinschaft. Ich konnte das Band, dass alle verbindet förmlich spüren, sie wirken alle so stark, trotz der bitteren Umstände und der schwachen Momente, die wohl jeder von ihnen hat. Die Mutter allerdings würde ich am liebsten an den Schultern packen und kräftig schütteln. Sie ist so sehr damit beschäftigt sich selbst zu bemitleiden, dass sie rein gar nichts von dem bemerkt was um sie herum vorgeht. Ihr letzter Versuch eine Mutter zu sein und etwas richtiges machen zu wollen, kommt mir vor wie ein schlechter Scherz. Hut ab für die Authentizität dieser Darstellung.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Lochan bzw. Maya geschrieben, so kann man sich in beide Charaktere gut hineinversetzen, ihre Gedankengänge nachvollziehen und in ihre Welt abtauchen.

Trotz der Schlichtheit trifft das Cover den Kern der Geschichte wie die Faust aufs Auge. Das Herz, geformt aus Dornenranken stellt für mich die Brisanz dieser Beziehung dar, das Gefährliche an dem man sich verletzen kann und die Rosenblätter symbolisieren die zarte, zerbrechliche Liebe, die es nicht geben darf.

Diese Frage bleibt: Wie kann sich etwas so Falsches so richtig anfühlen?

Fazit
Ich bin immer noch ganz aufgewühlt von diesem ergreifenden Buch. Es hat mich emotional komplett mitgerissen, überrascht und erschüttert. Eine herzzerreißende Geschichte, dass sich mit einem der größten Tabus der Gesellschaft befasst. Ich habe eine Geschichte erwartet, die ans Herz geht, aber Forbidden hat meine Erwartungen um einiges übertroffen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gute Nacht, John Boy... 1. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin auf dieses Buch durch eine Empfehlung im Romane-Forum bei Amazon aufmerksam geworden und war neugierig, wie die Autorin diesen Spagat zwischen den Geschwistern auf der einen Seite und der Beziehung auf der anderen hinkriegt.
Aber der Reihe nach:

Das Buch ist einfühlsam geschrieben, die Autorin versteht es in den verschiedenen Situationen die passenden Bilder zu zeichnen. Negativ sind mir die gebetsmühlenartigen Wiederholungen einzelner Versatzstücke aufgefallen. Da wäre zunächst die Unterlippe, an der Lochan ständig herumkaut, was jedes Mal eine Erwähnung wert ist, Willas Haare, die immer und immer wieder in der Sonne goldblond leuchten und die Körper, die sich ständig verkrampfen. Ich war schon versucht, eine Strichliste zu führen, wie oft diese Dinge noch daherkommen.

Davon abgesehen versteht es die Autorin, den Leser in den Bann zu ziehen. War ich anfangs nur neugierig, konnte ich mich nach der Leseprobe nicht mehr von dem Buch trennen.

Handlung:
Die Handlung ist eindeutig die große Schwäche dieses Buchs. Zunächst fällt auf, dass die beiden Hauptdarsteller viel zu perfekt sind. Zwar hat die Autorin Lochan mit dem Makel "Panikattacken" ausgestattet, darüber hinaus ist er aber perfekt. Gut in der Schule, Studienplatz an einer Eliteuni, macht anderen Mitschülern die Hausaufgabe um seiner Angebeteten ein Geschenk zu machen, kümmert sich aufopfernd um seine Familie - kurz gesagt, er ist Mr. Perfect. Maya dagegen ist einfach nur perfekt, nichts weiter, einfach nur perfekt - wunderschön, kümmert sich ebenfalls aufopfernd um die Familie, vor lauter Perfektion versinkt der normalsterbliche Leser augenblicklich im Erdboden. Leider leidet unter all dieser Perfektion die Glaubwürdigkeit beider Protagonisten. Am glaubwürdigsten kommen die beiden Kleinsten rüber; die Zankereien, Fragen und das Herumalbern der beiden Kinder überzeugen während der gesamten Handlung (Die Autorin hat vermutlich selbst Kinder). Kit, der Drittälteste wirkt ebenfalls glaubwürdig, die Mutter wirkt dagegen wieder in ihrer Klischeerolle erstarrt.

Mehr hatte ich mir von dem eigentlichen Hauptkonflikt in dieser Handlung, die Inzestbeziehung zwischen den beiden Protagonisten, erwartet. Leider wurde dieser Konflikt nicht ausgetragen, nur ab und zu mitgeteilt. Ständig wurde man von der Autorin aufgefordert, sich vor Augen zu führen, dass die beiden ja Geschwister sind. An ihrem Verhalten, auch vor der eigentlichen Beziehung, erkennt man das nicht. Der eigentliche Konflikt wird nur dadurch mitgeteilt, dass sich die beiden Protagonisten ab und zu die gesetzliche Situation vor Augen führen und, pflichtbewusst wie Familie Walton eben ist, belastet sie das ganz energisch. Die Autorin beschreibt hier zwei normale Teenies, die sich ineinander verlieben und gleichzeitig eine Tafel umgehängt haben, auf der steht: Oh wie schrecklich, das sind ja Geschwister. Die beiden kommen zu keinem Zeitpunkt glaubwürdig als Geschwister rüber. Die Autorin erkennt das selbst auch und meint ab und zu entschuldigend in einer der beiden Stimmen: Wir waren nie wie Geschwister.
Gut - das sei so eben hingenommen, aber leider entschädigt der weitere Handlungsverlauf in keiner Weise für diesen Mangel. Die Handlung ist von Anfang an durchschaubar; zwar überrascht letztlich die Intensität, aber die unvermeidliche Zäsur an sich, bleibt vorhersehbar. Wie der Schnitt zustande kommt, wirkt mehr als konstruiert, aber das sei der Autorin noch nachgesehen.

[Spoiler]
Der Konflikt Mutter-Kinder ist nicht vorhanden, und leider drückt sich die Autorin auch um den eigentlich größten Konflikt in der Schlussphase, der zwischen Kit und Maya; der bleibt vollkommen unerwähnt. Leider betrügt die Autorin die Leser gerade in der Schlussphase noch ein weiteres Mal. Eine der letzten Szenen beginnt, als Maya sich selbst im Spiegel betrachtet und man erfährt von ihren weiteren Plänen. Zu diesem Zeitpunkt besteht leider nicht mehr der geringste Zweifel daran, dass dieser Plan nicht durchgeführt wird. Gerade bei der eigentlichen Schlusspointe hätte man mehr Kreativität erwartet. Vor lauter Vorhersehbarkeit ist man versucht sich zu wünschen, Maya würde doch um Himmels Willen ihren Plan in die Tat umsetzen. Gleichzeitig weiß man schon am Beginn der Szene, dass das wohl ein frommer Wunsch bleiben wird. Familie Walton bleibt Familie Walton - gute Nacht John Boy, gute Nacht Maya.
[Spoiler Ende]

Fazit: Alles in Allem aber ein sehr unterhaltsamer, bewegender und sprachlich ausgereifter Roman; großes Gefühlskino, das mir seit langen wieder einmal eine Rezension wert ist. Dafür vergebe ich drei von fünf vorhersehbar, schmachtenden Bewertungssternen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ricarda Ohligschlaeger "Herzgedanke" TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin durch die Rezension von Andrea Koßmann auf dieses Buch aufmerksam geworden und habe es vor ca. 1,5 Stunden beendet. Eigentlich wollte ich mich noch ein bisschen sammeln, bevor ich meine Meinung dazu kundtue. Ich spüre jedoch ein unbändiges innerliches Beben in mir, welches noch etliche Tage anhalten wird und es wird hoffentlich etwas nachlassen, wenn ich meine Gedanken in Form einer Rezension niederschreiben werde. Vorausgesetzt ich schaffe das überhaupt!

Zum Inhalt möchte ich ' entgegen meiner eigentlichen Gewohnheit ' nichts schreiben. Für alle, die noch gar nichts über das Buch gelesen oder gehört haben ist hier die Kurzbeschreibung:

'Eine große Liebe voller Leidenschaft und gegen alle Vernunft Die sechzehnjährige Maya und ihr ein Jahr älterer Bruder Lochan kümmern sich um ihre drei jüngeren Geschwister, während ihre Mutter sich dem Alkohol und ihrem Liebhaber zuwendet. Verzweifelt versuchen die beiden, ihre Familie zu erhalten und kommen sich dabei immer näher. Sie wissen, was der andere denkt und fühlt, geben sich Halt und sind sich gegenseitig Trost. Eines Tages wird mehr aus ihrer Beziehung. Maya und Lochan wissen, dass sie etwas Verbotenes tun, aber ihre Gefühle sind stärker und sie können nicht mehr ohne den anderen sein. Denn: Wie kann sich etwas Falsches so richtig anfühlen? Sensibel und eindringlich erzählt Tabitha Suzuma von einer bedingungslosen Liebe über alle Grenzen hinweg. Ein Tabuthema, dass bewegt, fesselt und lange nachklingt.' (Quelle:www.amazon.de)

Und nun weiß ich eigentlich gar nicht wo ich anfangen soll, weil ich meine Gefühle nicht sortiert bekomme.
Mit 100%er Sicherheit kann ich sagen, dass ich zwar schon einige Bücher über Inzest im Allgemeinen und Inzest zwischen Geschwistern gelesen habe, aber ' und ich traue mich das kaum zu schreiben ' keines war so berührend wie dieses.

Ja, ich habe mir während des Lesens sogar gewünscht, dass Maya und Lochan ihre Liebe leben dürfen! Ich habe mit ihnen gezittert und gehofft, dass sie einen Weg finden sich nicht mehr verstecken zu müssen. Und natürlich hatte ich immer im Hinterkopf, dass es das nicht geben darf!

'Ich verstehe das nicht. Ich verstehe das nicht. Bestimmt hat es eine solche Liebe schon vor uns gegeben. Sicherlich haben sich auch vor uns schon Brüder und Schwestern ineinander verliebt. (') Aber Inzest ist gesetzlich verboten.' Seite 290/291

Gleichzeitig spürte ich mit jeder Zeile die Verzweiflung der Geschwister, ihren Zwiespalt, ihre Zerrissenheit, ihre unbändige Liebe und Sehnsucht zueinander ' und hätte ihnen gern geholfen. Sie selbst konnten am wenigsten verstehen, was mit ihnen geschieht.

'Wie kann etwas nur so wehtun, wenn doch alles in Ordnung ist?' Seite 160

Und während sich Lochan und Maya immer wieder annäherten und entzweiten nur, um daraufhin noch enger zusammenzufinden richtete sich meine Wut auf ihre Mutter. Irgendwann in der Geschichte wünschte sich Lochan(?), sie ganz aus dem Familienleben ausschließen zu können. Ich hätte ihm und seinen Geschwistern das gerne gegönnt. Diese Frau, die sich mit ihrem Egoismus selbst soweit von der Familie entfernte, hat es in meinen Augen nicht verdient Teil der Familie zu bleiben.

Dass sie sich selbst nicht mehr als Teil der Familie sah, hat sie auf erschreckende aber eindeutige Weise im letzten Kapitel des Buches bewiesen. Das war für ich der Moment meine Wut auf diese Frau in Tränen unterging. Und zu all den Gefühlen, die ich bis dato mit 'Forbidden' durchlebt hatte, kam der Hass.

Und danach nur noch Trauer' und eine ganz große Leere in mir.

Fazit: Es gibt unzählige Liebesgeschichten über junge Menschen, aber keine war bisher so verboten schön und hat mich so zerrissen zurück gelassen.
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