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Food, Inc. - Was essen wir wirklich?

Robert Kenner    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,08 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Robert Kenner
  • Komponist: Mark Adler
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: SUNFILM Entertainment
  • Erscheinungstermin: 5. November 2010
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0040Q0ZX2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.261 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

''Eine unverzichtbare Dokumentation!'' (Rolling Stone)
''Dieser Film ist grossartig!'' (Tim Raue, Berliner Sternekoch)
''Drastisch und unterhaltsam'' (Berliner Zeitung)
''Ein wichtiger Film'' (Foodwatch)

Gewinner von 2 Emmys und nominiert für den Oscar
Empfohlen von Foodwatch und Rapunzel

Glückliche Kühe, auf grünen Wiesen - daran möchten wir Konsumenten glauben, wenn wir unser täglich Fleisch zu uns nehmen. Doch die Wirklichkeit der ''natürlichen'' Nahrungsmittelproduktion in Industrienationen sieht um einiges düsterer aus. Genmanipuliertes Getreide, mit Medikamenten versetztes Tierfutter, hormonbehandeltes Mastvieh - die Liste des Schreckens ist lang und kaum ein landwirtschaftlicher Bereich, der nicht schon von einem Skandal betroffen gewesen wäre. Doch was wissen wir eigentlich wirklich über die Lebensmittel, die wir täglich essen? FOOD, INC. zeigt, wie eine Handvoll Konzerne darüber bestimmt, was wir essen und was wir über unser Essen wissen dürfen. Und wie verantwortungslos die Lebensmittelindustrie handelt und zur Wahrung des eigenen Profits die Lebensgrundlage zahlreicher Landwirte und die Gesundheit der Konsumenten aufs Spiel setzt...

Der Film zum Lebensmittelskandal - ein Muss für alle Leser von ''Tiere Essen''

VideoMarkt

In den USA kommt es durch Monopolbildungen in der Lebensmittelindustrie Anfang des 21. Jahrhunderts zu immer krasseren Auswirkungen auf die Qualität der Produkte. Genmanipulation ist in der Landwirtschaft ebenso die Regel wie der Einsatz von Hormonen in der Tierhaltung. Weniger offensichtlich als etwa der Tatbestand der Tierquälerei ist dabei die Schädigung des bewusst hinters Licht geführten Verbrauchers. Aber auch als Rädchen in dieser Maschinerie fungierende Menschen leiden unter den Bedingungen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
104 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alex
Format:DVD
"Food, Inc." - übersetzt in etwa "Die Nahrungsmittel AG" - eröffnete 2009 das "kulinarische Kino" der Berlinale , der Berliner Sternekoch Tim Raue verpasste dem Film das Qualitätssiegel "großartig" und bekochte damals das beeindruckte Premierenpublikum im Friedrichstadtpalast mit Kürbiseintopf. Einen deutschen Verleih fand der Streifen dennoch nicht, er wurde aber 2010 geadelt durch eine Oscarnominierung und ist Anfang November auf DVD und BluRay erschienen.

Der amerikanische TV-Dokumentarfilmer Robert Kenner - übrigens kein Körnerfresser, sondern ein bekennender Hamburger-Fan - arbeitete über 6 Jahre an diesem Film, dessen Grundprämisse vom deutschen Titel gut zusammengefasst wird. Was ist eigentlich drin in unserem Essen in den vielen bunten Verpackungen im Supermarkt? Unter welchen Bedingungen wird es hergestellt und haben Landwirtschaftsbetriebe noch irgendetwas zu tun mit den Bildern von Fachwerkbauernhöfen und auf grünen Wiesen grasenden Kühen, wie sie uns von unseren Butter- und Wurstverpackungen noch in Erinnerung sind? Kenner möchte den Schleier lüften, den die Nahrungsmittelindustrie - und das sind in der Mehrheit nur noch einige wenige Riesenkonzerne, die transparentes Geschäftsgebaren scheuen wie der Teufel das Weihwasser - uns beim Betreten eines Supermarktes vor die Augen hält.
Der geneigte Zuschauer ahnt insgeheim schon, was jetzt kommt, denn ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen der Nahrungsproduktion kann als Resultat nur einen Horrorfilm hervorbringen - allein das sagt schon eine Menge darüber aus, wie es um Nahrungsmittelproduktion und Tierhaltung im 21. Jahrhundert bestellt ist. Im Fernsehen würde man jetzt 30 Sekunden tote Kälberhälften betrachten und schnell das Programm wechseln - halb aus Ekel, halb aus schlechtem Gewissen, aber hier bleibt man gefesselt. Und das liegt daran, dass dieser Film nicht auf Schockeffekte setzt, sondern auf eine messerscharfe Analyse der teilweise wirklich unglaublichen - vor allem unglaublich profitorientierten - Bedingungen, unter denen unser Essen produziert wird.
Natürlich bleiben unappetitliche Szenen bei diesem Sujet nicht aus, das wäre, als wolle man einen Cowboyfilm ohne Pferde drehen, aber Kenner baut v.a. auf solide Recherche. An seine Seite holte er sich Michael Pollan Bestsellerautor und DER Nahrungsmittelkritiker in den USA schlechthin - und Eric Schlosser, dessen Buch "Fast Food Nation" 2006 immerhin von Richard Linklater verfilmt wurde.
Und was dieses Autorenteam für ein beziehungsreiches Netz an gut recherchierten Fakten aufspannt und visuell aufbereitet, das beeindruckt: die Geschichte McDonalds, was es bedeutet, wenn Kühe nicht mehr Gras, sondern maisbasierte Futtermittel bekommen (der Futtermittelskandal klingt uns ja noch in den Ohren), wie es klingt und aussieht, wenn man 30000 Hühner in einen verdunkelten Stall sperrt, was passiert, wenn man Qualitätskontrollen den Konzernen selbst überlässt, welche Macht die Lebensmittellobby hat und wie gefährlich unser Essen wirklich geworden ist, wenn es in raumschiffartigen Fabriken produziert wird, durch die die Kamera wie in einem Startrekfilm schwebt, das zieht einen in den Bann wie ein komplex konstruiertes Mafiaepos.
Mit jeder Minute in der Food, Inc. die Pappfassade herunterreißt, die die Nahrungsmittel­industrie zwischen uns und unserem Essen aufgestellt hat, wird man wütender, weil man weiß, da sitzt kein Marlon Brando als schauspielernder Pate und verfolgt kriminelle Ziele, sondern die Nahrungsmittel-Mafia ist real, und sie bekommt täglich unserer Geld an der Supermarktkasse.
Was eine besondere Qualität dieser Dokumentation ausmacht, ist, dass sie uns nicht alleine lässt mit unserer Wut und der trostlosen Wahrheit, dass wenn man weiß, wo das Hühnerfilet herkommt, man es möglicherweise nicht mehr essen möchte. Robert Kenner zeigt uns nämlich Alternativen, Erfolgsgeschichten von Firmen und herkömmlichen Bauernhöfen, die außerhalb dieses kranken Systems durchaus erfolgreich daran arbeiten, unter dem Siegel biologischer, nachhaltiger Landwirtschaft wieder Nahrung zu produzieren, die nicht krank macht und ethisch weniger fragwürdig ist.
Natürlich ist diese Dokumentation ausgerichtet auf die amerikanische Landwirtschaft, dies war sicher einer der Gründe, warum ein oscarnominierter Film in Deutschland keinen Verleiher fand. Aber fast alle Entwicklungen in der Landwirtschaft sind 1:1 auf Deutschland übertragbar, zT sind es auch hier die selben multinationalen Großkonzerne, die die Supermarktregale, Schlachthäuser und Felder kontrollieren. Umso wichtiger, dass man sich nun auch hierzulande auf DVD informieren kann über ein Thema, das wirklich jeden von uns betrifft. Denn, wie Robert Kenner eingangs erklärt: Wie und was wir Menschen essen hat sich in den letzten 50 Jahren grundlegender verändert als in den letzten 10000 Jahren. Kurzweiliger und intellektuell anregender und aufregender kann man die Folgen dieser Entwicklung nicht darstellen. Und hochaktuell bleibt dieser Film auf Jahre, denn nach dem Lebensmittelskandal ist inzwischen leider immer auch vor dem nächsten Lebensmittelskandal.
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34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht die Augen auf! 4. Februar 2011
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe den Film gesehen und wurde doch sehr zum Nachdenken angeregt, weil es mich doch sehr schockierte. Natürlich- es ist ein amerikanischer Film- doch ist es bei uns wirklich so viel besser? Ich habe schon einige Bücher über dieses Thema gelesen und was uns alles an "Nahrung" - als gesund und wertvoll, untergejubelt wird- stinkt zum Himmel. Es ist so wichtig, daß sich die Leute informieren und nicht alles mit sich machen lassen. Denn jeden Tag werden es ein bisschen mehr Leute die sich das nicht gefallen lassen und diesen "Schund" nicht mehr kaufen, der Verbraucher hat die Macht- nicht die Konzerne! Es kann jeder Einzelne was bewegen! Denkt an Eure Kinder, lest das Buch "die Essensfälscher", es ist auch sehr informativ und öffnet einem ganz schön die Augen. Kauft nur gesunde Lebensmittel und kocht wieder selbst- Euer Körper und Eure Gesundheit ist Euer Wertvollstes was Ihr habt!
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57 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Woher kommt unser Essen? Das sollten besonders die Amerikaner mal gewahr werden. Die Oscar-nominierte Dokumentation "Food, Inc." müsste den Amis die Burger aus dem Gesicht fallen lassen! Das Essen und besonders das Fleisch wird von wenigen Firmen kontrolliert und nicht gerade kundenfreundlich verarbeitet. Der Profit steht im Vordergrund und ein Blick hinter gewisse Tierfabriken wie Hühnerfarmen zeigen katastrophale Zustände. Amerikaner sind abhängig von diesen (wenigen) Monopolfirmen, die auch teilweise das Saatgut patentiert haben bzw. kontrollieren, die Regierung beeinflussen, sowie Gesetze zum Schutz des Bürgers zu ihren Gunsten ändern lassen. So kommt es, dass die Bürger mieses Fleisch essen und Kontrollen verringert werden. Die sind da richtig einfallsreich und das Anschauen dieser DVD schockiert und macht wütend zugleich. Auf der Verpackung des Essens wird das Bild des Farmlandes USA vorgegaukelt, doch die Realität sieht leider anders aus. Nach dieser Doku hat man die Lust auf Mc Donalds und Konsorten für einige Zeit verloren, man möchte nur noch selber angebautes Essen kauen oder "nie mehr" auswärts essen. Dadurch, dass in Amerika Junkfood suventioniert und auch in vielen Schulkantinen vertrieben wird, gibt es oft für arme Familien kein Entkommen, da man mit billigem Fast Food seine Kinder durchfüttern muss.
"Food, Inc." zeigt viele Aspekte, die jeder sicherlich auch auf uns übertragen kann, wenn ich an Skandale von verdorbenem Fleisch oder unmenschlichen Großbäckereien denke. Glücklicherweise sind unsere Lebensmittelgesetze noch(!) etwas strenger als in den USA. Diese Dokumentation sollte wirklich jeder gesehen habe und in Schulen als Pflicht gelten! Das klingt vielleicht etwas hoch gegriffen, doch könnte diese Doku einige Menschen sicherlich aufrütteln und zum umdenken / nachdenken bewegen. Knallhart gesagt: Wann boykottierst du gewisse schwarze Schafe der Lebensmittelindustrie? Anders merken die es nicht!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Guten Appetit? Ein Blick hinter die hübschen Kulissen den...
Food, Inc. ist ein sehr gut recherchierter Angriff auf die Nerven des Verbrauchers, der sich täglich angesichts der Lebensmittelskandale fragt "Was darf ich noch... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Tagen von JemandAusBerlin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen SOllte jeder gesehen haben!!
Diese DVD zeigt auf, was Massentierhaltung für die Tiere und für die Bauern und auch für die Umwelt bedeutet! Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von S. Ravn-Winch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hervorragend aufgearbeitete Dokumentation
Meiner Meinung nach ist es Food, Inc. sehr gut gelungen, auf diverse Probleme und Missstände in der schier übermächtigen Lebensmittelindustrie aufmerksam zu machen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von MB3 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Was wir wirklich nicht essen sollten
Bei diesem Film vergeht einem der Appetit auf Fastfood gründlich.
Sehr gut recherchiert; spannende Darstellung.
Da wird einem ganz anders... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von DerHerrK veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wofür Mais alles genutzt werden kann - unglaublich!
Eine Dokumenation, die Verbrauchern aufzeigt, dass die Industrialiserung nicht immer automatisch mit Vorteilen verbunden ist. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Bernd Fuhlert veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mein Gott was lassen wir da eigentlich mit uns machen?
Der Film ist so erschütternd, daß man am liebsten gar nichts mer ißt. Aber das können wohl nur eine Hand voll Menschen auf diesem Planeten. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Wolfgang Wagner veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen DVD "Food, INC. Was essen wir wirklich?"
Meiner Meinung nach ein sehr guter, wenn nicht der beste Dokumentarfilm über Ernährung, den ich bisher gesehen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Nordlicht veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Interessant
Der Film war interessant und gleichzeitig erschreckend aber sehr informativ und man denkt danach sehr genau nach, wo man sein Fleisch kauft.
Vor 4 Monaten von Silke Schröger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Auch wenn USA-spezifisch, regt doch zum Nachdenken an
Habe diese Doku im Fernsehen gesehen und war erschüttert. Auch wenn das ganze sehr auf die USA zugeschnitten ist, bei uns ist es leider auch nicht mehr viel besser. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Christine Gerstenmayer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klasse !
Unbedingt sehenswerter Film !

Hoffentlich sehen sich genug Leute diesen an,damit sich auch wirklich was verändert! Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Meistertobi veröffentlicht
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