Die Dicke der Einbanddeckel entspricht nicht ganz der Dicke der Textseiten von 160 Seiten in A5, d. h. ca. 80 Seiten A4 inklusive Vorwort, Nachwort, Inhaltsverzeichnis und Stichwortregister in einer gut lesbaren Schriftgröße). Die Autoren machen deutlich, wie sie den Verständnis - und Zeithorizont eines durchschnittlichen Kapitalanlegers einschätzen und stellen die Art ihrer Darstellung darauf ein.
Es empfiehlt sich, das Nachwort als Erstes zu lesen. Dort ist deutlich formuliert, worum es als nächstes geht (Aufforderung, einen bestimmten Verein anzurufen, mit dem die Autoren zusammenarbeiten: der hilft und weiß Rat).
Als Darstellungsmittel werden "Geschichten" aus dem Leben von Kapitalanlegern in einfacher Form aufgerufen und dann dazu rechtliche und steuerliche Begriffe und Vorgänge zur Konzeption von Fondsgesellschaften und Krisensituationen erläutert.
Weshalb der Untertitel "erfolgreicher " Umgang mit Fonds in der Krise lautet, wird nicht klar. Eine Erfolgsbilanz wird nicht beschrieben; es werden Erläuterungen zu einzelnen Teilen oder Abläufen in
Fondsgesellschaften und deren Reaktionen auf wirtschaftliche Krisen dargestellt - in der Sprache und im Umfang auf den von den Autoren antizipierten Verständnishorizont des gewöhnlichen Kapitalanlegers eines geschlossenen Fonds abgestimmt.
Der Leser bekommt das Gefühl, weitere Bücher zu benötigen, falls er den Rat der Autoren befolgen will, eine Sanierungsvereinbarung nur zu unterschreiben, nachdem ihm alle wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen klar sind (Seite 94).