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Fom Winde ferfeelt (Vom Winde verfehlt)
 
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Fom Winde ferfeelt (Vom Winde verfehlt) [Taschenbuch]

Zé do Rock
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Taschenbuch --  
Taschenbuch, Februar 2002 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 286 Seiten
  • Verlag: Piper (Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492224555
  • ISBN-13: 978-3492224550
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 326.008 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ze do Rock, Taxifahrer und Wahlmünchner, schlägt uns ein durchschaubares "Ultradoitsh zur stufenweisen Einführung bis ins Jahr 2013 vor. Nebenbei erzählt er seine Abenteuer als Weltenbummler. Seine Sprache ist radikal witzig, nie konsequent, aber anarchisch, grotesk und vital, wie die heutige Welt.

Autorenportrait

Ze Do Rock ist 1956 in Porto Allegre, Brasilien geboren, hat 14630 Tage gelebt, 1357 Liter Alkohol gesoffen, 940 Stunden Flöte und 648 Stunden Fußball gespielt, 200000 km in 1457 Autos, Flugzeugen, Schiffen, Zügen, Ochsenkarren und Traktoren getrampt, 104 Länder und 16 Gefängnisse besucht, sich 8 mal verliebt, einen Film gedreht, eine Kunstsprache erfunden, ein 'ferainfactes Doitsh' kreirt, hat nichts studiert und lebt noch heute, meistens in München

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lesen, läsen, laisen 31. Juli 2003
Von cellist
Format:Taschenbuch
Ze do Rock is ain witzbold un das buch fiel wert! hab es unzälige Mal vershenkt un is immer voller Erfolg. Ein ächtes antidepressivum!! So fiel deutsh war selten!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Boris Theobald TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In Porto Alegre geboren, in Sao Paolo aufgewachsen und in München Taxi gefahren - ein brasilianischer Münchner macht sich Gedanken um die deutsche Sprache und hat viel, viel Köstliches zu erzählen. "Es war eine autobiografie und handelte von problemen mit sprachen, räubern, polizei und fraun", "auch sex, drugs, crimes and rock'n'roll war drin", beschreibt Zé do Rock selbst sein erstes Buch im Vorwort des Nachfolgers "ufo in der küche" und präsentiert uns ein kleines "sprachbuch mit reisebericht"- kurzweilig und zum Sichwegschmeißen komisch.

Mit jedem Kapitel führt Zé do Rock durch Regelvereinfachungen und -abschaffungen ganz kurz Rechtschreibänderungen ein. Mit viel Intelligenz und bestechender Logik nimmt er die zu der Zeit gerade heftig diskutierte deutsche Rechtschreibreform mit dem sich zum Ende des Buches hin Stück für Stück entwickelten "ultradoitsh" ordentlich auf die Schippe. Da er die Tendenz zur Vereinfachung der deutschen Sprache nicht so recht sieht, kümmert er sich selbst drum und vereinheitlicht unter anderem die Schreibweise von Silben, die ohnehin gleich ausgesprochen werden und lässt Buchstaben ohne Funktion verschwinden: tema, filosof, kuveer, nivo, alee, rissaikeln, schoför, kex, aussadeem, tishört, kwalität, pazient, interviu... Schöne Sätze wie "im se sa si so super aus" kommen dabei raus.
Zé do Rocks erfrischende Logik ist ganz leicht nachvollziehbar, und so haben die Augen erschreckend - nein, überraschend wenig Probleme, durch seine 'revolutionäre' Sprache durchzukommen. Man merkt aber sofort, wenn der Autor vollkommen in Ironie abgleitet: "hotelzimmatyr", "lebensmittelabholparkplatzsupermarkthalle"...

In den unzähligen Geschichten von seinen Reisen in Länder rund um die Welt erfrischt der Stil des Autors durch seine unvorbelastete Perspektive auf Sprachen. So ist er schon mal "weiss wie ein gorgonzola" anstatt käseweiß; Zweideutigkeiten haben bei ihm so wie so keine Chance, unentdeckt zu entkommen: "einwandfrei" ist ein Haus mit nur 3 Wänden, und "mißverständnis" die schönste Psychologin etc.
In anderen Ländern entdeckt er interessante sprachliche Koinzidenzen. "bunda" ist in Brasilien die Pobacke, weshalb die Brasilianer sich bei "bundesrepublik" schlapp lachen; die Japaner machen "l" zu "r" und haben "erections for prime minister", während die Koreaner aus "s" ein "sh" machen. "please shit down".
In Afrika reist Zé do Rock durch schwierige Bergpässe in Lesotho ("God-help-me-pass", entdeckt die multi-religiöse Gesellschaft in Lagos ("baptisten, metodisten, adventisten, dentisten und viele sekten..."), trifft auf fähige Grenzsoldaten in Somalia ("er adiert dollar plus datum und subtraiert de urzeit"), freundliche Grenzsoldaten in Angola ("das land is vorübageend geslossen"), trinkt zimbabwisches Ur-Bier ("is rosa und ser breish"), bereist freundliche Länder wie Malawi ("ma stolpa an de gesteig, vo de andre strazseseite tön s: >sorry, sir!<") und entdeckt ganz kleine Länder wie Tuvalu, das nur einer Straße hat ("für taxifahris sehr einfach: de fahrgast steigt ein, de fahri fragt: vorwärts oder zurück?").
In Asien entdeckt er, dass in japanischen Restaurants ein Höllenlärm ist ("jedi isst so laut wi möglich, um zu zeigen das es il gut schmeckt"), entdeckt das Geheimnis des niedrigen Pro-Kopf-Einkommens in China ("weil de japanis mikrochips produzieren, während de chinis noch reischips machen"); und in Australien muss er seinen ersten rassistischen Job annehmen ("ich darf keine prospekte an dunkelhautis verteilen, weil de prospekte für a solarium sind").
In den USA analysiert er die Bevölkerung von San Francisco ("30 prozent schwarz, 30 prozent ostasiaten und 40 prozent bekloppt") und besucht eine protestantische Kirche in Los Angeles ("die andacht beginnt mit der nationalhymne, dann erzält der pastor ein par witze und es kann losgeen").
In Panama gibt es Probleme mit dem Trampen, denn "die panamesen sind groszartige telepaten. Wohin auch immer der tramper will, si scheinen s zu wissen und zeigen mit der hand, das si woanders hin wollen"; in Mexiko werden Verkehrsregeln peinlich genau beachtet ("... und 1 prozent färt gleich mit warnblinkanlage in di kreuzung"). Auch nach Teotihuacán führt ihn seine Reise, "wo sich früer götter trafen und heut japaner".
Wie ein Running Gag ziehen sich die Begegnungen des Autors mit Polizei, Zoll und Grenzsoldaten ("14 dollar nixgebür und 4 dollar bearbeitungsgebür") durch alle Geschichten.

Besonders genüsslich umschreibt Zé do Rock natürlich auch die Lage in seinem Heimatland Brasilien. Beim Halten an einer roten Ampel "färt das hintre auto auf oder du wirst überfallen"; und in der Großstadt gilt die Regel "ni zuvil, ni zuwenig geld bei sich ham. Wenn ma vil mitnimmt, wird ma vil los. Wenn ma wenig mitnimmt, kann der räuber böse werden".

Ein Weg, mit den Einheimischen zu kommunizieren, wird in jedem Land stets gefunden. Er schlägt sich mit Olgas "pidgin-russisch" rum, flucht den russischen Zugschaffner auch schon mal auf Bayrisch an ("Kruzifix halleluia des derf ja wol ned wor sei...") - und für den Notfall spricht er auch schon "fließend gestisch".

Zé do Rock schafft es in urkomischer Weise, dass so ziemlich jedes Völkchen rund um den Globus sein Fett weg kriegt, und gerade dadurch mächtig Sympathiepunkte gewinnt. Er benutzt und verdreht Vorurteile, löst sie auf oder macht sie schlimmer als sie eigentlich sind, meint nicht alles ernst und erzählt dennoch Wahrheiten am laufenden Band. Dabei schreibt er auf seine ganz eigene trockene, ironische und dabei so erfrischend offene und gnadenlos direkte Weise.

Wenn es einem zu peinlich ist, in der Öffentlichkeit lauthals in Lachen auszubrechen, sollte "fom winde verfeelt" auf gar keinen Fall in der U-Bahn, im Wartezimmer, an der Uni oder sonstigen lauschigen Plätzen gelesen werden - meine persönliche emfeelung!

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr gewagt, aber versenkt 12. Oktober 2006
Von Björn
Format:Taschenbuch
Nie im Leben hätte ich mir dieses Buch wegen Beschreibung oder Rezensionen zugelegt. Aber der Autor selbst hatte eine Buchpräsentation in meiner Stadt. Dieser Mensch hatte eine besondere Art von Humor - speziell mit der Deutschen Sprache: "Makke Streike mit spráche".

Im Buch wird ein vom Autor erfundenes "Ultradeutsch" vorgestellt, welches in jedem Kapitel weitere kumulative Änderungen vorschlägt. Es beginnt harmlos mit der Abschaffung des Großschreibzwangs. Es geht weiter über das Weglassen von de(h)nungs-H's ("im se sa si so super aus") bis zur Vollständigen Änderung der Deklinationen und Konjugationen. Zum Ende hin schreibt er so, wie man spricht. Manchmal schwer zu begreifen, aber man wird ja in den Kapiteln langsam vorbereitet. Kompliziert wird es, wenn sich landestypische Akzente vermischen, wie holländisch, norwegisch oder türkisch. Ein Erfolgserlebnis, wenn man die letzten Kapitel versteht! Allerdings kann das Lesen einer Seite hier schon etwas länger als Normal brauchen.

Gepackt wird die Änderung der Deutschen Sprache in Ultradoitsch in eine amüsante Lebensgeschichte des brasilianisch-stämmigen Autors, in der er die ganze Welt bereist und sehr frei über seine Erlebnisse in allen Ländern und auch sein Liebesleben erzählt. Interessant, komisch und lehrreich zugleich. Nebenbei bekommt man ein neues Verständnis von Sprache.

Eine tolle Sache, mal was ganz anderes. Aber nicht für jeden Geschmack geeignet. Ein bischen Humor und Innovationsfreude sollte beim Leser schon vorhanden sein.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Unterhaltsam und lehrreich
Erstmal zur äußeren Qualität: Gebraucht gekauft, sieht aber wie neu aus. Dank an den Lieferanten. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Gerhard Höger-hansen veröffentlicht
Amusement für alle Lehrer!
Sehr logisch und äußerst witzig illustriert der Autor einen Abschnitt seines Lebens, der ihn in viele Teile unserer schönen Mutter Erde führt, während er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juli 2004 von F. Reinisch
ZÉ ROCKS!!!
eins der genialsten, witzigsten, interessantesten bücher, die ich je gelesen habe...irgendwie schreibt man hinterher alles klein...ha.
Veröffentlicht am 6. März 2002 von "vanishing_princess"
sprachspaß
keine frage: für alle die freude am gekonnten spiel mit sprache haben ein abolutes muss!
hintersinnige, vergnügliche stunden sind garantiert. Lesen Sie weiter...
Am 20. November 2001 veröffentlicht
Für alle, die mit der dt. Sprache zu tun haben, ein Muss
Selten habe ich mich so köstlich amüsiert und noch nie ein Buch an so viele Bekannte, Freunde und Verwandte weiterverschenkt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2001 von I. E. Weiss
Einfach genial ... ou seja muitogenial
Dieses buch muss man einfach gelesen haben. Es ist mit derart viel witz und humor geschrieben, dass einem nie langweilig wird. Lesen Sie weiter...
Am 23. März 2001 veröffentlicht
Schpektakuläa
Man kann dieses Buch nicht irgendwo anfangen oder auch nur einfach mal drin herumblättern... man muss es vorne beginnen und darf keine großen Pausen machen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. März 2001 von "anjamichel"
G-E-N-I-A-L ! ! !
....schade, dass ich meinen Senf hier nicht in "Ultradeutsch" abgeben kann...Ich könnt' mir ein Loch in die Mütze freun, wenn ich an das Buch denke, es ist... Lesen Sie weiter...
Am 25. September 2000 veröffentlicht
Urkomisch - macht Spaß zu Lesen
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ein umwerfend komisches, hervorragendes Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. September 2000 von e.j.f.behrens@t-online.de
SUPER
ein ganz ganz fantastisches und sehr originelles werk!!!! unbedingt lesen!
Am 3. August 2000 veröffentlicht
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