oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 4,40 eintauschen?
Folter, Pranger, Scheiterhaufen: Rechtsprechung im Mittelalter
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Folter, Pranger, Scheiterhaufen: Rechtsprechung im Mittelalter [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Schild
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 7 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Folter, Pranger, Scheiterhaufen: Rechtsprechung im Mittelalter gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 4,40 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Wird oft zusammen gekauft

Folter, Pranger, Scheiterhaufen: Rechtsprechung im Mittelalter + Sex und Folter in der Kirche: 2000 Jahre Folter im Namen Gottes + Der Hexenhammer: Malleus Maleficarum
Preis für alle drei: EUR 44,80

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Sex und Folter in der Kirche: 2000 Jahre Folter im Namen Gottes EUR 9,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Der Hexenhammer: Malleus Maleficarum EUR 17,90

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Bassermann Verlag; Auflage: 2 (10. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 380948010X
  • ISBN-13: 978-3809480105
  • Größe und/oder Gewicht: 28,8 x 21,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.413 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Wolfgang Schild
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Wolfgang Schild auf Amazon

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die mittelalterlichen Rechtsprechung - Hintergründe, Fallbeispiele und spannende Erläuterungen


Kaum eine Epoche löst derart gemischte Gefühle aus wie das Mittelalter. Einerseits sind wir fasziniert vom höfischen Leben, bestaunen glänzende Ritterrüstungen und schätzen die hohe Kunst der Minne. Andererseits blicken wir verständnislos auf die gnadenlose Verfolgung und Bestrafung selbst kleinster Vergehen, sind verstört von den Folterinstrumenten in den Verliesen und schaudern angesichts der drastischen Hinrichtungsarten.Der renommierte Rechtswissenschaftler Wolfgang Schild bringt uns die Weltsicht der damaligen Zeit nahe, in der das Recht als Teil der Schöpfungsordnung des christlichen Gottes verstanden wurde, der selbst durch Gottesurteil in die irdischen Verfahren eingriff. Die vielfältigen Aspekte dieses früheren Rechts – von den Verfahrensarten, Gottesurteilen, Folterungen und Hinrichtungszeremonien bis zu den Personen (den Richtern und Henkern einerseits, den Missetätern andererseits) – werden durch den kompetenten Text in einen verständlichen Gesamtzusammenhang gebracht und durch zahlreiche Abbildungen aus alten Handschriften und Druckwerken illustriert. Zugleich werden manche der heutigen Vorstellungen als moderne, fantasievolle Erfindungen aufgedeckt.

Über den Autor

Wolfgang Schild, geboren 1946 in Wien, ist Jurist und Rechtswissenschaftler, der seit 1977 an der Universität Bielefeld den Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsgeschichte und Rechtsphilosophie inne hat. Von 1990 bis 1993 war er Mitglied der Gründungskommission der Juristenfakultät der Universität Leipzig und ist seither am dortigen Institut Lehrbeauftragter. Zudem lehrt er als Dozent an der Senioren-Universität Bad Meinberg.

Er hat zahlreiche Arbeiten zur Strafrechtsdogmatik, Rechtsphilosophie, Strafrechtsgeschichte, Rechtsikonologie sowie Recht und Kunst veröffentlicht. Ein Schwerpunkt seiner Publikationen liegt auf Forschungen zum Mittelalter und zur frühen Neuzeit sowie zur Hexenverfolgung.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Um die Rechtssprechung im Mittelalter geht es in diesem prächtigen Buch, mit seinen vielen zum Teil ganzseitigen Bildern. Gerade sie geben ein eindrucksvolles Bild aus der Zeit in der Gottesurteil und irdische Rechtssprechung zum Teil eng miteinander verwoben waren.

Ausgerechnet ein Jurist hat es geschrieben. Er listet bereits im Inhaltsverzeichnis die wichtigsten Themen auf. Selbstverständlich steht an erster Stelle das christlich - religiöse Rechtsverständnis. Es gab den rechtlichen und richtenden Gott in einer Person. Aber auch Gottesfrieden und den Teufel als Rechtssubjekt.

Im folgenden geht der Autor mit dem Kapitel Das lebenspraktische Recht, in den Alltag der Menschen damals hinein. Von der Rechtsstellung und der Ehre und auch von der Öffentlichkeit der Hinrichtung berichtet Wolfgang Schild.

Das rechtliche Verfahren heißt das dritte Kapitel. Hier beschreibt der Autor die Vielgestaltigkeit der Verfahren im Mittelalter. Es wurde zwischen Klage -, Verklage -, Anklage -, und Inquisitionsverfahren unterteilt.

Ob nun der Angeklagte später als Rechtsverletzer, Friedensverbrecher, landschädlich oder Teufelsbündner gebrandmarkt wurde, war für ihn keinesfalls unerheblich. Worin die Unterschiede bestanden erfährt der Leser im vierten Kapitel.

Das letzte Kapitel ist wohl das, welches größtes Interesse erregt. Die Grausamkeit der Strafen wird beschrieben. Von der bekannten Todesstrafe, über Verstümmelungsstrafen bis hin zu Ehrenstrafen und Strafen zu Haut und Haar waren unsere Vorfahren ziemlich einfallsreich und grausam. Sie waren dies nicht, weil sie besonders grausam oder unmenschlich waren, sie glaubten so ihrem Auftrag nach Ordnung nachzukommen.

Geschichtsinteressierte Leser werden dieses Buch mit Interesse verschlingen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3 Sterne für die Abbildungen 27. September 2011
Von eskobar TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Zum Inhalt des Buches selbst gibt esschon genug andere Rezensionen; Anmerken möchte ich jedoch, dass sich die Aussagen des Buches immer wieder wiederholen, irgendwann überfliegt man nur mehr die Zeilen da schon wieder eine inhaltliche Wiederholung auftritt; Für mich erweckt das Buch den Eindruck, dass hier einfach ein paar Manuskripte zusammengelegt wurden, ohne die einzelnen Kapitel aufeinander abzustimmen - was auch die langweiligen Wiederholungen erklären würde. Im Vorwort verweist der Autor auf sein Buch "Alte Gerichtsbarkeit" aus 1980, dessen Inhalte nun aktualisiert und auf aktuellen Stand gebracht in "Folter, Pranger, Scheiterhaufen" dank neuer drucktechnischer Möglichkeiten gut bebildert neu aufgelegt werden konnten. Vielleicht hätte das neue Buch einem Lektor vorgelegt werden sollen, dieser hätte hier einiges verbessern und vor allem die zahlreichen Rechtschreib- bzw. Tippfehler eliminieren können.

Weshalb der Buchstabe "R" immer mit Abstand zum nachfolgenden Text steht, da dem "R" ein langgezogener Bodentrich folgt, ist mir nicht ganz ersichtlich - dies stört jedenfalls empfindlich beim Lesen, spätestens ab der 10. Seite.

Positiv hervorzuheben sind die vielen farbigen Abbildungen, auch wenn ab und an bei Verweisen im Fliesstext nicht erkennbar ist, auf welche der auf den nächsten Seiten folgenden Abbildungen sich der Autor bezieht.
Wer sich über die Vorstellungen vom Leben im Mittelalter ein Bild machen möchte, dem sei folgendes Buch ans Herz gelegt, indem auch auf das Thema "Folter, Pranger, Scheiterhaufen" eingegangen wird: Sterben und Tod im Mittelalter.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Autor dieses Buches ist der Jurist und Rechtwissenschaftler Wolfgang Schild. Er hat seit 1977 an der Universität Bielefeld den Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsgeschichte und Rechtsphilosophie inne. In diesem reich bebilderten Buch stellt Schild die Rechtsprechung im Mittelalter vor.

Wie man dem Klappentext bereits entnehmen kann, möchte das Buch die alte Gerichtsbarkeit in all ihren Facetten begreiflich machen, die sich aus dem Weltbild jener Zeit erklären lässt. Nicht der Mensch, so liest man dort, war das Maß aller Dinge, sondern stattdessen drehte sich alles um Gott. Weil das so war befasst der Autor sich auch zunächst mit dem christlich-religiösen Rechtsverständnis. Schild thematisiert zunächst den rechtlichen und den richtenden Gott, fokussiert alsdann die von Gott verliehene Rechtsmacht, um schließlich den so genannten Gottesfrieden, die Gottesurteile und den Teufel als Rechtssubjekt zur Sprache zu bringen.

Gottesurteile hat es in allen Kulturen gegeben, allerdings nicht immer in Berufung auf eine Gottheit, sondern in der Frühzeit nicht selten als Zwingszauber gegenüber den Elementen Erde, Wasser Feuer. Diesen Elementen wurden reinigende Funktionen zugesprochen. Der juristische Begriff "Gottesurteil" ist erst in der Aufklärung geprägt worden und sollte alle Formen der "irrationalen" Verfahrensschritte erfassen (vgl.S.:28). Auf Bildern werden zahlreiche Gottesurteile dargestellt, so etwa das sogenannte "Hexenbad", das Gottesurteil des glühende Eisens, die Bahrprobe etc..

1215 verbot Papst Innozens III. die Mitwirkung von Geistlichen beim Vollzug von Gottesurteilen und Thomas von Aquin (um 1225-1274) begriff die Ordalen als verbotende Wahrsagerei. In Verfahren vor geistlichen Gerichten wurde das Gottesurteil übrigens seit 1215 nicht mehr zugelassen (vgl.S.: 35). Auch Friedrich II. verbot bereits 1231 für Sizilien Gottesurteile als vernunftwidrig. Allerdings stützte man sich im Zauber-und Hexereiverfahren anfangs auf Gottesurteile. Im 16. und 17. Jahrhundert kam das "Hexenbad" erneut ins Gespräch, wurde aber vor Gericht zumeist nicht anerkannt.

Im 2. Kapitel des Buches befasst sich der Jurist mit der der Regelung des sozialen Lebens aufgrund von lebenspraktischem Recht. Die Menschen erfuhren was verboten und erlaubt war durch öffentlich und insofern sinnlich erfahrbar vollzogene Rechtsakte und durch die Predigten in der Kirche. Die sichtbare Geordnetheit vermochte den Rechtsinstanzen die notwendige Legimitation vermitteln. Dies kam der Ausbildung der gesellschaftlich-staatlichen Macht zugute. Schild zieht das Fazit, das je stärker der Staat und je theoretischer sein Recht wurde, desto mehr verlor das Recht seine Fundierung in der religiös-sozialen Praxis der Menschen (vgl. S. 39).

In der Folge liest man von der Öffentlichkeit des Rechtslebens, der Rechtsstellung des Einzelnen und seiner Ehre. Gemeint ist nicht die innere Würde, sondern das soziale Ansehen, der Ruf, der Leumund. Die Mitglieder kleiner, überschaubarer Gemeinschaften brachten ihre Anerkennung und Missbilligung in den kommunikativen Ehrdiskurs ein. Der Sachsenspiegel von Eike von Repkow nimmt darauf Bezug. Thematisiert werden ausgiebig öffentliche Hinrichtungen, aber auch von Begnadigungen durch Erbitten der Ehepartner, die allerdings sehr selten Wirklichkeit wurden (vgl: S. 48).

Zur Sprache kommen ferner u.a. die Öffentlichkeit des Verfahrens und das Öffentlichmachen der sogenannten Missetat. Es führt zu weit dies an dieser Stelle alles ausführlich zu erläutern, so viel nur: alles liest sich so spannend wie ein Krimi. So erfährt man u.a. von einem Zweikampf (der Sachsenspiegel regelte den Zweikampf alles Mittel der Konfliktentscheidung und nicht als Gottesurteil) zwischen Ruprecht von Freising und einer Frau, die ihm Notzucht vorwarf: Der mit einem Kampfkolben bewaffnete Mann sollte bis zum Nabel in ein Erdloch einbuddelt werden, die linke Hand auf den Rücken gebunden. Die Frau erhielt einen in ihr Tuch eingewickelten Stein, den sie als Schleuderwaffe nutzen konnte. Siegte die Frau, dann sollte dem Mann der Kopf abgeschlagen werden, siegte der Mann wurde der Frau die Hand abgeschlagen ( vgl.:S. 69).

Kapitel 3 ist dem rechtlichen Verfahren gewidmet. Hier hat mich vor allem das Inquistitionsverfahren und die Folter interessiert. Im Ketzerprozess teilte man dem Verdächtigen nicht mehr die Namen der Belastungszeugen mit und schmälerte hierdurch seine Verteidigungsmöglichkeiten. Später wurde sogar die Folter zugelassen. Dieses ursprünglich im Kirchenrecht ausgeübte Verfahren wurde im Inquisitionsprozess auch Praxis der weltlichen Gerichte. Der erste Gesetzestext, der die Folter erwähnt, kommt aus der Stadt Verona 1228. In der Folge liest man von der "Peinlichen Halsgerichtsordnung Karls V. (Carolina). Dort wird u.a. auch das Überstehen der Folter ohne Gestädnis geregelt. In besagtem Fall sprach man von "Purgation" (Reinigung). Die Verwendung von Feuer, z.B. von brennenden Schwefelplätzchen, die man auf die Haut klebte, waren während der Folter schon ein kleiner Vorgeschmack, was dann bei der "Purgation" folgte.

Der Autor thematsiert einen Musterprozess. Dieser fand am so genannten endlichen Rechtstag statt und wurde öffentlich insziniert und nach alten feierlichen Ritualen vollzogen. Wie das "Theater des Rechts" aufgeführt wurde, kann man dem Salbuch der Stadt Volkach von 1504 nachvollziehen. Schild berichtet darüber und wartet mit Illustrationen aus besagtem Buch auf. Später wird man mit dem Begriff " Missetäter" (heute Straftäter) vertraut gemacht. Man erfährt Näheres über den Rechtsverletzer, den Friedenbrecher, über landschändliche Leute, Verräter, Feinde und Teufelsbündner und freut sich im Hier und Jetzt zu leben. Dr. Faustus war übrigens ein Teufelsbündner nach der damaligen Betrachtung, weil er den Teufel zu beschwören lernte. Im Ergebnis war deshalb Dr. Faustus selbst teuflisch. Die Carolina auch der Sachsenspiegel gingen nicht zimperlich mit Teufelbündnern um. 1589 wurde ein Vater und seine beiden Töchter in Bedburg bei Köln grausam hingerichtet, weil sie unter Folter gestanden hatten, Schwarzmagie zu betreiben (vgl: S. 154).

Im letzten Kapitel dann erfährt man viel über die Strafen im Mittelalter. Bilder veranschaulichen die ganze Brutalität mit der vorgegangen wurde. Ich erspare mir an dieser Stelle auf Einzelheiten einzugehen. Man erfährt auch Näheres über die Person des Scharfrichters und seine Tätigkeit, zudem werden verschiedene Formen der Todesstrafen genannt. Im Zusammenhang mit der Hexerei ist das Verbrennen allseits bekannt. Es gab aber auch Verstümmelungsstrafen, Strafen zu Haut und Haar, Vermögensstrafen und Freiheits- und Arbeitsstrafen. Eine grausame Zeit, die verdeutlicht, wozu der unaufgeklärte Mensch fähig ist.

Auf meinem Rezensionsblog verweise ich unterhalb der Rezension auf entsprechende weiterführende Literatur.

Ein hochinteressantes Buch.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:








Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de