9 Tracks, 38 Minunten Spielzeit (+1 Bonustrack / weitere 3 Minuten). Wie immer wäre es schön, länger in deren See baden zu können.
Follow The Reaper: Es geht gut los. Anfangs härter, durchweg melodisch, zur Mitte hin etwas ruhiger. Es folgt wieder eine härtere Passage, abgelöst von sanfteren erstklassigen Gitarrenklängen und Keyboardsounds.
Bodom After Midnight: Vielfach mischen sich die übrigen Bandmitglieder in Alexi Laihos Gekrächze ein, was mehr schlecht als recht gefallen mag. Sehr dominantes Keyboard, das gegenüber dne zweitrangigen Gitarren den Hauptteil am überzeugenden Gesamtwerk dieses Liedes hat.
Children Of Decadence: Wie der vorige Song, besitzt auch dieser eine klangvolle Einführung, die von härteren Passagen und Bandgebrüll abgelöst wird. Letzteres fügt sich besser in dne Song ein als bei "Bodom After Midnight". Die tollen Gitarrenläufe stehen dem Keyboard in nichts nach.
Everytime I Die: Das vergleichsweise schrille Intro und das geringe Tempo heben diesen Song vom Rest des Albums ab, allerdings ist auch er in seiner fesselnden melodischen Aufmachung sehr gut gelungen, wenngleich die Melodie wenig innovativ wirkt.
Mask Of Sanity: Härter als in den bisherigen Songs des Albums geht es hier mit sehr schnellen, aber auch langsamen Passagen zur Sache, die allesamt zu überzeugen wissen.
Taste Of My Scythe: Setzt gekonnt den härteren Weg von "Mask of Sanity" fort und noch immer ist kein schlechter Song in Sicht, denn auch dieses Lied vermag zu fesseln.
Hate Me!: Es wird wieder melodischer, und zwar mit einem meiner All Time Favorites in Sachen Musik! Dieser Song zieht einen von vorne bis hinten in seinen Bann und selbst das gut positionierte Bandgebrüll weiß zu überzeugen. Diesen Song muss man einfach lieben :D
Northern Comfort: Die wohldosierte Härte nimmt nicht ab und auch dies ist ein guter Song, auch wenn er nicht ganz mit den übrigen mitzuhalten vermag.
Kissing The Shadows: Noch einer meiner Favoriten in den Weiten der Musikwelt und ebenso genial wie "Hate Me!".
Hellion (Bonustrack): Das von Gitarre und Drums getragene Intro sticht heraus, ebenso die geringe Rolle des Keyboards.
Fazit:
Kein einziger schlechter Song, aber einige echte Perlen. Weniger Mitgebrüll durch die Band wäre wahrscheinlich mehr gewesen, kann den ausgezeichneten Gesamteindruck jedoch nicht dermaßen schmälern, dass ich weniger als die Bestnote geben würde. Für mich bis heute bestes Album der Band und eins der besten im Genre.
Wertung: 5/5, einfach ausgezeichnet.
Anspieltipps:
hmmm ... schwierig...
- "Hate Me!"
- "Kissing The Shadows"
- "Everytime I Die", auch wenn es nicht unbedingt repräsentativ ist.