Die fünf Hessen aus Kassel mit dem wohlklingenden Namen Burden Of Grief haben seit Jahren qualitativen Metal abgeliefert. Das fünfte Album "Follow The Flames" soll aber wohl das Bandhighlight werden! Das fängt schon beim tollen Coverartwork an, wo das Bandlogo effektvoll in Flammen steht. Das ist auch kein Hinweis darauf, dass hier In Flames gehuldigt wird, Burden Of Grief gehen wirklich eigene Wege in der Schnittmenge melodischer Death Metal, etwas Thrash und Heavy Metal Einflüsse. Dazu kommt noch eine Produktion von Kult-Musiker und Soundguru Dan Swanö und fertig ist eine nach vorne stürmende Scheibe mit 10 Hits an denen man sich nicht satt hören kann und die bei jedem Durchlauf neue Facetten entfalten. Abwechslung wird hier groß geschrieben, ob der Einsatz einer Hammondorgel oder akustische Versatzstücke. Die Band hat es einfach geschafft abwechslungsreiche Songs mit guten Riffs und Spannungsbögen zu erschaffen. Das Ganze rockt einfach.
Als Bonus für die Fans gibt es noch eine Bonus-CD auf der man acht Mal Rock und Metalklassiker gecovert hat, ungewöhnlich aber sehr cool ist dann die Whitesnake Nummer "Fool For Your Loving", "Break On Through" von den Doors oder die Grölhymne "Valhalla" von den Blinden Gardinen. Gewöhnlicher aber gut sind Klopper der Marke "Refuse / Resist" (Sepultura) oder "Aces High" (Maiden). In Regionen von Debauchery und Co. rockt dann AC/DCs "Hell Ain't A Bad Place To Be". Diese Songs sind wirklich sehr sehr spaßig und setzten das I- Tüpfelchen auf eine sehr gute Scheibe. Als Gäste bei diesen Songs sind Helden wie Gerre (Tankard), Sabina Classen (Holy Moses) und der gute Dan Swanö an Bord, hat man zwar nicht gebraucht,merkt man nicht immer, macht aber Spaß. Wird Zeit, dass ich die Band endlich mal live erlebe.
Ein Album, dass man blind kaufen kann!