"Folge dem gelben Steinweg" schließt teilweise inhaltlich an Baryllis anderen Erfolsroman "Butterbrot" an, aber es entführt den Leser auf eine ganz andere Ebene, als die Venedig-Romanze zwischen Martin und Maria aus "Butterbrot". Ich-Erzähler Stephan Kowalski ist auf sich gestellt, er ist einfahc gegangen, hat alles hinter sich gelassen und sitzt jetzt an den Ufern des Nils, eine Tasse Kaffee in der Hand und denkt über das Leben nach. Wenn Literatur wirklich so sein sollte, daß man hinter jedem Satz ein Häkchen setzen kann, weil er einfach stimmt, dann ist "Folge dem gelben Steinweg" Literatur deluxe. Jeder kennt die Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, die der ICH-Erzähler beschreibt.