Ich kann mich den negativen Kommentaren nur anschließen. Die Story zu "Der Mann, der nicht sterben konnte" ist nicht gerade die beste, aber das eigentliche Problem ist das neue Konzept. Neues Intro, neue Erzählerin, neuer Zwischensprecher ("...währenddessen bei Scotland Yard..."), neue Regie und gänzlich neuer Stil. Und nichts, aber auch gar nichts davon ist in irgendeiner Art und Weise ein Gewinn für die Serie! Als hätte man Volker Sassenberg, der gerade einen fiesen Kater auskuriert und sich in der Nacht zuvor das Skript auf die Hand geschrieben hat, ins Studio gelassen. Ein stockender Erzählrythmus, gezwungen gestreckte Dialoge und lustlose Sprecher.
Seit 10 Jahren ist John Sinclair die Einheit, in der man gute Hörspiele messen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es auch nur einen Fan gab, der bei sich dachte "Die müssten da mal frischen Wind reinbringen!". Die Serie war technisch und dramaturgisch optimal, doch noch diesem Relaunch dürften ihr die Hörer scharenweise weglaufen.
Ich bete zu den vier Erzengeln, dass Folge 71 ein Ausrutscher war, ein Experiment, das ganz schnell wieder in der Schublade verschwindet!