Erster Weltkrieg, 1917:
Mitten im Atlantik torpetiert das deutsche U-Boot U29 den britischen Frachter "Victory". Zunächst scheint alles nach einer erfolgreichen Versenkung des Frachters hinzudeuten. Als jedoch ein toter Seemann, mit südländischen Aussehen, auf der Meeresoberfläche treibt, und die Besatzung dem Toten eine, aus Elfenbein geschnitzte Statue eines Lorbeerbekränzten Jünglingshauptes stehlen, spitzt sich die Lage an Bord von U29 langsam zu. Einige Seeleute haben merkwürdige Visionen, sehen Tote wieder auferstehen oder hören unheimliche Geräusche, wie ein merkwürdiges Klopfen an die metallische Bordwand. Es kommt zu Selbstmorden unter den Seeleuten. Die anderen meutern und verlassen schließlich das U-Boot und ergeben sich einem amerikanischen Schiff. Wurde durch die Elfenbeinschnitzerei ein Fluch mit an Bord gebracht? Das U-Boot treibt zudem, ohne sichtbaren Grund, immer weiter nach Süden ab, Richtung der Küste von Mexiko. Nur der Kapitän und sein Leutnant bleiben an Bord und stoßen schließlich auf dem Meeresgrund des Atlantiks auf ein unheimliches Geheimnis.
Das Gruselkabinett hat mit dieser Geschichte von H.P. Lovecraft wieder einen außerordentlich guten Gruselklassiker in ein spannendes Hörspiel umgesetzt oder wie hier "an Bord geholt". Spannung von Anfang bis Ende. Die beklemmende und unheimliche Geräuschkulisse, z.B. ein metallisches Ächzen, Krächzen und Klopfen der Metallwände erinnert den Zuhörer an Filmklassiker, wie "Das Boot", von Wolfgang Petersen.
Das Gruselkabinett mit dem Herausgeber Titania Medien ist derzeit einer der zuverlässigsten und vor allem einer der pünktlichsten Herausgeber von Schauerhörspielen. Es erscheinen seit Jahren immer pünktlich 4 Folgen im Frühjahr und 4 Folgen im Herbst, darunter auch 2 Doppelfolgen, die im Buchhandel auch im Schuber erhältlich sind.
Weiter so !!!