Ich bin vor gut einem Jahr eher zufällig auf Blue October gestoßen. Seitdem ist "Foiled" der Dauerbrenner in meinem MP3-Player.
Diese CD hat einfach ihren ganz eigenen KLang: sie ist aggressiv, melancholisch, hoffnungsvoll, glückselig und vor allem einzigartig. Mir will absolut keine Band einfallen, die man auch nur ansatzweise mit Blue October vergleichen könnte.
Leadsänger Justin Furstenfeld besingt wie auf den bereits vorangegangenen Scheiben von der Schwere und Zerbrechlichkeit des Lebens, von großer Liebe oder offenbart sich wie in "Hate me" dem Hörer komplett, indem er seinen Wunsch mit uns teielt, seine Mutter möge ihn doch für all die Dinge hassen, die er ihr angetan hat.
Es ist ein Album voller großer Gefühle und nach mehrmaligem Hören kommt es einem wie ein Farbspektrum vor.
So ist sowohl die pure Schwärze vertreten ( z.B. "Hate me"), ein graues Mischmasch ("Into the Ocean"), als auch ein leuchtendes Gelb("18th Floor Balcony").
Insgesamt ist diese CD ein bunt zusammengewürfelter Topf voller extremer Emotionen, die einen einfach mitreißen.
Blue October ist einfach eine Band, die es verdienen würde, in Europa mehr Bekanntheit zu erlangen.