Es ist fraglich, ob nicht ausschließlich die Listen genügt hätten; der Text scheint mir dabei nur 'Füllstoff' zu sein. Der Ansatz, Berufskollegen zu befragen, ist ebenso fraglich ('keine Krähe hackt ...').
Der 'Kunde', also der Patient, sollte die Leistung des Arztes beurteilen. Um Subjektivität zu reduzieren, gibt es Befragungsmethoden. Objektiv sind immer die statistischen Aussagen über die Behandlungsergebnisse, also wieviel z.B. erfolgreiche Operationen, bei welcher Art von Operationsfall unter welchen Randbedingungen usw.
Auch hier gibt es Methoden zur Verbesserung der Aussagekraft. Durch genaue Definition der Begriffe (z.B. 'erfolgreich') und die präzise Beschreibung, was z.B. die Operationsfälle sind und welche Randbedingungen gelten, erhöht man die Aussagekraft.
Die Auswertungen von Ärzteleistungen bleiben ohne Zweifel immer Näherungen, können aber helfen sich objektiv zu informieren.