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© Stereoplay -- Stereoplay
Wer Klassik nicht mag, der wird sich an "Time To Say Goodbye" und "A Question of Honor" nicht sehr erfreuen, aber wer echte Klassik mag und nicht nur die pseudoklassischen Synthiklänge hören will, der wird hier etwas für's Herz finden. Balladen ("Murder In Maryland Park") wechseln sich mit rockigen Klängen ("How Can Heaven Love Me") ab. Stücke zum Träumen wie "You Take My Breath Away" bestehen neben Duetts etwa mit Tom Jones "There Is Something In The Air".
Was mir gut gefällt, ist die Reihenfolge der Titel und wie einer in den anderen übergeht. Und wenn man sich etwas mehr Zeit nimmt, entdeckt man in jedem Track etwas, was man vorher in dieser Art noch nicht gehört hat. "You Take My Breath Away" zum Beispiel, besteht über 6 Minuten lang mit einer Textzeile, ohne auch nur annähernd langweilig oder eintönig zu sein.
Sehr gut hat mir auch gefallen, dass hier nicht der Text abgespult wird, ein wenig Musik vorher und nachher und der Mainstream-Song ist fertig. Nein, hier geht es um die Musik und das merkt man, nicht zuletzt an der Saga "How Can Heaven Love Me"/"A Question Of Honor".
Egal ob man sich entspannen, sich selbst motivieren oder einfach nur gute Musik zu einer interessanten Lektüre haben will (gibt's ja auch genügend bei amazon.
... Lesen Sie weiter... ›Deswegen frischte die Diva ihren Sound gehörig auf, und plante nun mit "Fly" den Großan-griff auf die Charts. Doch auch dieses Werk ließ die Käufer nicht so richtig hellhörig werden, erst durch den kurz darauf folgenden Durchbruch mit dem Überhit "Time to say goodbye" (erfolgreichste Single aller Zeiten in Deutschland) fanden sich immerhin ein paar Abnehmer, weswegen EastWest Records kurzerhand den Song zusätzlich auf das Album fügten. Dadurch wuchsen die Verkaufszahlen allerdings trotzdem nicht - schließlich hatten die meisten bereits die Single und schlussendlich schadete dieser Schachzug "Fly" nur noch mehr.
Der erste Titel ist dann auch gleich "Time to say goodbye", im Duett mit Klassik-Star Andrea Boccelli. Ein rühriges und stimmiges Stück (wobei eine leichte Überdosis Schmalz bzw. Pathos jedoch nicht zu verleugnen ist), das mittlerweile aber gnadenlos totgespielt wurde. Sanfte Streicher begleiten die beiden bis hin zum bombastischen Finale.
Nun beginnt das Album erst richtig, "The fly" ist ein verträumter Mix aus New Age und Pop und klingt sehr frei und unbeschwert. Die Höhen in denen Sarah sich hier mit ihrer Stimme bewegt, sind schlicht überwältigend und verschaffen dem Hörer eine wohlige Gänsehaut.
Mit Synthezisern kündigt sich "Why" an, ein stampfender und überraschend rockiger Titel.
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