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Produktinformation

  • Audio CD (1. Juli 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Frontiers Records S.R.l. (Soulfood)
  • ASIN: B004Y1USJE
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.279 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Fly From Here (Overture)
2. Fly From Here Pt. 1 (We Can Fly)
3. Fly From Here Pt. 2 (Sad Night At The Airfield)
4. Fly From Here Pt. 3 (Madman At The Screens)
5. Fly From Here Pt. 4 (Bumby Ride)
6. Fly From Here Pt. 5 (We Can Fly Reprise)
7. The Man You Always Wanted To Be
8. Life On A Film Set
9. Hour Of Need
10. Solitaire
11. Into The Storm

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das brandneue, nun auf dem renommierten AOR-Label Frontiers Records erscheinende Album, beinhaltet genau wieder jene unverkennbaren mystischen Art-Rock-Kompositionen mit vielschichtigem, symphonischem Sound, die die Band weltbekannt gemacht hat.

Als Produzent von wurde wieder mit dem legendären Trevor Horn (Tina Turner, Pet Shop Boys, Paul McCartney, Simple Minds) zusammengearbeitet. Horn war ebenfalls am Songwriting beteiligt, und brachte auch seinen ehemaligen Buggles-Partner und ehemaliges Yes- Mitglied Geoff Downes am Keyboard mit ein. Dieser hatte bereits am legendären ’Drama’-Album der Band mitgewirkt. Einmal mehr erstellte der Legendäre Yes Haus- und Hof-Designer Roger Dean das Cover.

Die eindrucksvollen Kompositionen von YES, und einem Backkatalog im Rücken mit Klassikeralben wie ’Drama’, ’Fragile’, ’Close To The Edge’ oder das ebenfalls von Trevor Horn produzierte 80er Hit-Album ’90125’, beeinflussten Generationen von Musikern.. ’Roundabout’ oder der Nummer 1 Hit – auf beiden Seiten des Atlantiks – ’Owner Of A Lonely Heart’ sind bis heute zeitlose Klassiker, die noch immer auf den Bestenlisten von vielen Artrock-Fans zu finden sind.

Produktbeschreibungen

STANDARD EDITION : New 2011 studio album ... their first in 10 years! Produced by Trevor Horn. Features fresh frontman Benoît David on vocals, replacing Jon Anderson.

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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Passt! 14. Juli 2011
Von Hanspeter
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
ir schreiben das Jahr 2011 und es erscheint ein neues Studio-Album von Yes, 10 Jahre nach Magnification. Was kann, was darf man sich davon erwarten? Zwei Mitglieder der Stammbesetzung fehlen, da sie schwere Erkrankungen hinter sich haben und dem Tournee-Betrieb nicht mehr folgen können. Der Sänger einer Yes-Coverband nimmt Andersons Posten ein und Geoff Downes ersetzt Rick und Oliver Wakeman. Trevor Horn produziert. Beim Songmaterial greift man einige alte Kompositionen von Downes und Horn auf sowie Material von Howe und Squire, nur ein Song ist anscheinend eine echte Band-Komposition aus jüngster Zeit. Die Musiker sind zwischen 59 (Downes) und 64 (Squire) Jahre alt, Ausnahme Benoit David (45). Der Popularitätsstatus von Yes sank in den letzten 20 Jahren stetig, sie sind von einer Band, die auf der Union-Tour 1991 noch große Hallen füllte, zu einer Nischengruppen-Angelegenheit geworden, können allerdings nach wie vor auf eine solide Fan-Basis bauen, die für allzugroße Deals mit Plattenfirmen freilich nicht mehr ausreicht. Mit Frontiers Records aus Italien hat man nun ein kleineres, nach eigenen Angaben eher auf 80er-Jahre-Musik spezialisiertes Label gefunden, das demnach aller Wahrscheinlichkeit nach Yes eher in 90125- als in Relayer-Gefilden zuhause sieht und seinen Einfluss sicher in dieser Richtung auch geltend machte. Die Musikindustrie hat zudem gewaltige Umwälzungen hinter sich, der Druck auf die Firmen ist groß. Die Yes-Klassiker der Siebziger entstanden in einem für Künstler unglaublich fruchtbaren Klima. Da sich progressive, abenteuerlustige Musik damals sehr gut verkaufte, ließ man den Musikern alle Freiheiten bei der Entstehung neuer Alben. Ab den 80ern beeinflussten zunehmend A&R - Knechte aus den Plattenfirmen die Aufnahmen, das Lineup und das Image der Bands. Heute schafft es nur noch eine Handvoll Künstler im Profi-Business, ihre Alben ungestört zu schreiben und aufzunehmen, im Progrock-Bereich fällt mir dabei eigentlich nur noch ein großer Act ein, der so produziert und das ist Rush. Yes gehört nicht mehr in diese Liga, sie haben also sicher deutliche Kompromisse einzugehen.

Macht man sich dies alles klar, sieht man, wie schwer es unter diesen Umständen sein muss, halbwegs brauchbare Musik zu produzieren. Selbst wenn sie noch die Energie hätten, kühne und kompromisslose Musik zu machen, wäre es eher unwahrscheinlich, dass eine größere Plattenfirma das veröffentlichen würde.

Lässt sich unter diesen widrigen Umständen und im Angesicht einer sehr kritischen Fangemeinde überhaupt ein halbwegs vernünftiges Album realisieren? Diese Frage muss jeder für sich selber entscheiden, denn musikalische Qualität ist nicht messbar und es ist alles Geschmackssache. Hier nun meine Sicht der Dinge:

Ich persönlich habe zunächst mal weder mit Horn noch mit Downes ein Problem, ich mag Drama sehr gerne und halte Horn für einen fähigen Produzenten, der 90125 zu einem Album machte, das für die 80er prägend war und weit mehr als seelenloser Poprock. Sogar Frank Zappa spielte "Owner of a lonely heart" live. Nach einigen eher schwach gemischten und produzierten Studioalben war ich mir außerdem wegen der Verpflichtung Horns sicher, dass es sich diesmal zeitgemäß und klanglich einwandfrei anhören würde. Ich stand dem Album also anfangs schon wohlwollend gegenüber.

Der 23minütige Longtrack "Fly From Here" leidet zwar etwas an ein paar schludrigen Übergängen, ist aber imho weit mehr als ein Konstrukt aus lieblos aneinandergekleisterten alten Buggles-Songs. Themen werden wiederholt und variiert, Trademarks wie Chorgesang, typische Howe-Gitarrenparts und die voluminösen, warmen Bass-Sounds von Squire kommen gut und pointiert zum Einsatz, Benoit David klingt meist eher nach Trevor Horn als nach Jon Anderson. Downes ist kein Wakeman, täterätätää-Soli bleiben also aus, neben geschmackvollen Texturen gibt es sparsame Hammond-Sounds und die Downes-typischen synthetischen Streicher. Das Stück wuchs hier nach und nach immer mehr und ist mittlerweile mein klarer Favorit, der das Album prägt und zu einem für mich guten Album macht.

Die kürzeren Songs der zweiten Albenhälfte gefallen mir nicht alle gleich gut, ich habe aber keinen klaren "Skip-Song", den ich beim Hören des Albums ausspare. Außer "Into The Storm", das etwas vertrackter und rockiger ist, sind das alles leicht zu hörende Songs, die hi und da durch kleine nette Details etwas gewürzt werden, meist sind es vorsichtig eingebaute krumme Takte. Keine Sensationen, wobei ich sagen muss, dass hier Life on a Film Set ein kleiner Hit geworden ist, ich höre das unheimlich gern, es ist eingängig, ohne stupide zu sein. Hour of Need und The Man You Always Wanted Me To Be sind brauchbare, für mich auch gänzlich unpeinliche Pop-Songs, die mich dennoch zufrieden schmunzeln lassen, wenn ich Chris Squires Vocals höre, die ich so mag, ebenso wie die akustische Instrumentierung in Hour of Need. Die stimmliche Nähe Davids zu Anderson bei Hour of Need macht die Sache noch schöner. Solitaire bietet bewährte Steve Howe - Akustik - Kost zum Zurücklehnen und Genießen.

Ist das "progressiv", abenteuerlustig, mutig, kühn, kompromisslos? NEIN, zu keinem Zeitpunkt. Dennoch ist es weit mehr als ich erwartet hatte. Das Album bietet ein geschlossenens musikalisches Bild, ist sorgfältig ausgearbeitet, hat eine gelungene Dramaturgie. Das Songwriting ist solide und die musikalischen Leistungen souverän. Produktion und Mix sind überzeugend, druckvoll und transparent. Es macht Spaß, das Album zu hören. Außerdem empfinde ich große Dankbarkeit dafür, dass ich einige der Yes-Trademarks nochmal auf neu aufgenommenen Studio-Songs hören darf.

Danke, Yes!
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Rund 10 Jahre nach dem letzten Studioalbum Magnification veröffentlichen die alten Herren von Yes einen neuen Silberling. Die Abwesenheit Jon Andersons (der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so viel touren möchte) haben eine Neuauflage des "Drama"-Lineups ermöglicht: Neben den Herren Squire, White und Howe sind die Buggles Trevor Horn (mittlerweile ein äußerst erfolgreicher Produzent) und Geoff Downes ergänzt um Sänger Benoît David ins Studio gegangen, um einen neuen Silberling zu produzieren.

Wie Bassist und Gründungsmitglied Chris Squire im Vorfeld verlauten lies, sollte das neue Album alles Yes Fans der wichtigsten Phasen in den 70ern und 80ern ansprechen: Ein 20 minütiger Longtrack plus radiotauglicher Pop, glatt produziert von Trevor Horn, der ja sich auch für 90125 mit dem Hit "Owner of a Lonely Heart" verantwortlich zeichnete.

Los geht es mit dem Longtrack: eine Suite bestehend aus einzelnen Songs. Wenn man genauer hinhört, findet man mehrere rote Fäden, die das ganze zusammenhalten: Das "Madman At The Screens" Thema z.B. wird schon in der Overture zitiert, das "We Can Fly" Thema kehrt am Ende wieder zurück. Die Übergänge gefallen mir nicht so gut: ein einzelner Song wird erst komplett ausgespielt, bevor der nächste beginnt. Da kommt nicht unbedingt das Gefühl auf, dass alles zusammengehört. Bis auf den Instrumentalteil "Bumpy Ride" (Howe) stammt alles aus der Feder der Herren Horn/Downes und wurde größtenteils Anfang der 80er Jahre zu Buggles/Drama Zeiten geschrieben. Die Qualität des Materials ist aber durchgehend gut: Knackiger Bass, stetes Gitarrengefiddel, dezente Keyboards und die glockenhelle Stimme Davids, der seine Sache wirklich gut macht.

Die zweite Hälfte des Albums besteht aus recht unterschiedlichen Songs: "The Man You Always ..." (Squire, der auch den Leadgesang übernimmt) und "hour Of Need" (Howe) sind simple gitarrenlastige Popstücke, die man auch im Radio hören könnte, "Life On A Film Set" wieder eine aufgepeppte Buggles-Nummer, "Solitaire" ein akustisches Steve-Howe-Solostück und zum Abschluß die einzige Bandkomposition: "Into The Storm", ein Rocker, der zunächst vor sich hin dudelt, aber in ein großartiges Finale mündet.

Im Gegensatz zu den letzten Yes-Alben fällt auf, dass ein Großteil der Songs von Gitarren geprägt wird: Fast immer eine Akustische im Hintergrund, die Leadgitarre hat auch ständig zu tun. Steve Howe hat sich bei den letzten Alben darüber beschwert, dass seine Gitarre in den Hintergrund gemischt wurde. Diesmal dürfte er nichts zu meckern haben.

Komme ich zum schwierigsten Teil dieser Rezension: der Punktevergabe. Man muss sich darüber im Klaren sein, in welchen Kontext Fly From Here gestellt werden muss. Mit Close To The Edge kann man das vorliegende Werk nicht vergleichen, muss man aber auch nicht. Nach mehrmaligem Hören bin ich der Meinung, dass hier das stärkste Album seit dem Ende der YesWest Ära vorliegt (hätte Horn doch nur auch Keystudio produziert ...). Die alten Herren werden sicher keinen Singlehit landen (in den von Lady Gaga dominierten Charts haben sie auch nichts zu suchen). Yes klingen frisch, sie bedienen ihre Zielgruppe perfekt und liefern glattpolierten Artpop mit sehr vielen Prog-Sprengseln. Ich runde daher 4,5 Sterne zu fünfen auf. Wohl wissend, dass Close To The Edge und Relayer auf dieser Skala mindestens 7 Sterne verdient hätten!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von B. Hein
Format:MP3-Download
In den letzten drei Wochen habe ich einige Yes-Alben studiert. Durch mein großes Interesse an Asia, U.K. und Steve Howe-Solo Platten, war dies längst überfällig. Das bisschen Prog was man da auf "Asia" hören kann, konnte ja nicht alles gewesen sein. Da ich selbst Musiker bin und immer versuche ebenfalls verspielte, melodiöse Rockmusik mit den verschiedensten Einflüssen zu komponieren, fand ich nur wenige Yes-Titel, nach dem ersten hören, die diesem Muster entsprachen. Vielleicht bin ich einfach ein Jünger des Mainstream-Rocks obwohl mein Geschmack sehr unterschiedlich ist. Ich brauche aber wohl noch einige Zeit mehr mich mit Yes zu beschäftigen. Ausgefallen Nuancen in der Rockmusik, egal welchen Einflusses, haben mich bis lang durchaus zu genüge erfreut. Das ich also kaum Vorbildung mit "Yes" habe, kann ich das neue Album auch nur nach der reinen Qualität der Musik, der Rhythmik und der Melodien beurteilen. Vielleicht gar nicht so verkehrt?! Man bedenke das die Rezensenten der ersten Yes-Stunde auch immer etwas vorbelastet sind. Ähnlich wie bei der original Besetzung von Asia und der (New-) Asia-John Payne Gruppierung. Asia inkl. John Wetton werden mit ihrem Mainstream-Prog-Rock immer das Original bleiben und dennoch hatte auch die Ära um John Payne und Downes ihre genialen Melodien und Songs. Bei "Fly From Here" ist es ähnlich:

Die ganze Suite inkl. der Overture ist ein geniales Stück Musik. Verspielt, Direkt und immer noch Proglastig. Das dass nichts mehr mit der Virtuosität der früheren Jahre zu tun hat finde ich bei der gesamten musikalischen Entwicklung nicht sehr überraschend. Das die Übergänge nicht aneinander hängen hätte man in der Tat anders machen sollen. Benoit David ist mit Nichten kein Jon Anderson singt aber sehr ähnlich und macht seine Sache hervorragend. Der Anfang von "Fly From Here" ist absolut geil gesungen. Nach der überzeugenden Suite geht es weiter mit der Pop Nummer "The Man You...!" Ist mir auch ein wenig zu seicht. Nett aber weit hinter Überzeugend. "Life On A Filmset" gerät da ähnlich. Am Ende wirds etwas interessanter obwohl der Titel an sich auch nur auf einem durchschnittlichen Pop-Song Aufbaut. "Hour Of Need" ist ebenfalls eine einfache Pophymne. Mit dem Unterschied das die Melodie einfach einen besonderen Reiz hat der dieses Lied eben besonderer macht als die zwei Vorgänger. Steve Howes Solo Nummer ist kurz um ein echter Howe. Nette Melodie perfekt gespielt. Der Rauswerfer "Into The Storm" macht dann wieder etwas mehr Spaß. Eine rockige Up-Tempo Nummer mit Prog-Anleihen und plötzlichem Moll-Umschwung ein weiteres Highlight nach der Suite und Hour Of Need. Einfallsreich und extrem spannend inszeniert, vor allem weil das Thema "Fly From Here" erneut aufgegriffen wird. Das wars dann. Und es war nicht schlecht.

Fazit:
Ein bisschen weniger "Weichspüler" hätte der Platte gut getan. Wäre die Suite an einender hängend ebenfalls. Aber dennoch ist "Fly From Here" ein klasse Album.
Scheiß egal wie Yes früher mal waren und wie viel Buggles in den neuen "Yes" stecken. Musikalisch ist das Album auf den Punkt genau. Rockig, modern, spannend, verspielt,
und extrem gut produziert. Ich bin froh das ich in diesem Fall nicht wirklich Yes "vorbelastet" bin, wenn ich auch verstehe dass Fans der ersten Stunde da anders drüber denken.
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sie hatten ja schon immer einen projektcharakter mit unterschiedl. Lesen Sie weiter...
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Fly from Here (Limited Edition inkl. DVD)Leute, versucht mal, die japanische CD zu ergattern, da ist als Bonus track "Hour Of Need" in einer 6.45 Minuten Version drauf. Lesen Sie weiter...
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Gut
Es ist die Fortsetzung von Drama,was aber kein Problem ist. Wenn man Musik in dieser Richtung hört freut man sich über jede neue Scheibe.
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