... an dieser Platte ist nur, dass zum x-ten Mal der Beweis erbracht wird: Casting-Pop ist einfach zum Vergessen und Fly alone reiht sich in die Zahl aller völlig unbedeutenden Casting-Show-CDs ein, musikalischer Fast-Food, schnell und lieblos produziert mit den immer gleichen, banalen Zutaten, und ebenso schnell runtergemampft. Zufriedenheit setzt keine ein und Nachhaltigkeit schon gar nicht.
Man hört dieser Platte einfach an, dass sie in grosser Eile und ohne Finesse entstand. Jegliche Individualität geht deshalb unter und alles klingt genau wie der Einheitsbrei, für den Popstars- und andere Casting-Acts bekannt sind. Dafür gibt es nur eine treffende Bezeichnung: strunzlangweilig.
Nur schon die Liedtitel und Songtexte deuten an, wos langgeht: Englisch für Anfänger, Texte, die vor Banalität und Schmalz nur so triefen^. Das kann ein Englischschüler im 2. Lernjahr schon, mit einem WOrtschatz von geschätzten 1100 Wörtern.
DsdS, Popstar, wie auch immer diese Shows heissen, mögen für eine gewisse Zielgruppe taugliches TV-Futter sein, aber eines haben sie bis heute nicht geschafft: AUch nur eine einzige, gute oder gar ernsthafte CD hervorzubringen.
Kalkül vor Klasse, Kommerz vor Kreativität. Da muss ja jeglicher Anspruch auf der Strecke bleiben.