Auch diesen Roman, wie im übrigen auch alle anderen über Rungholt von Derek Meister habe ich in kürzester Zeit verschlungen.
Ich lese gerne historische Romane, aber selten gibt es welche die die Geschichte intensiv darstellen, dass man sich in die jeweilige Zeit zurückversetzt fühlt.
Rungholt ist über die Jahre fast so etwas wie ein Freund geworden, weil es Meister gelingt ihn aufleben zu lassen, auch wenn er nie gelebt hat.
Es fasziniert mich immer wieder wie die Menschen zu jener Zeit gedacht haben.
Rungholt überschreitet immer Grenzen. Dabei finde ich die Überschreitung dieser schon faszinierend, aber die Ängste die dadurch bei Rungholt hochkommen geprägt und gefangen in der Zeit des 14 Jahrhunderts als Kind seiner Zeit, lassen mich das Buch nicht wegglegen.
Eines ist nur schwierig. Die Zeit abzuwarten bis das nächste Buch über Rungholt und Marek erscheint. Da hilft nur eins ausharren.