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Flut: Roman Gebundene Ausgabe – 18. August 2013

4.6 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Pressestimmen

»... wie von einer geheimen Kraftquelle gespeist.«
Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 07.07.2013

»Galera zieht seine Leser in die Tiefen der menschlichen Seele, taucht ab in morastige Familiengeheimnisse. Sein Stil aber bleibt wasserklar und hellsichtig – ein Jonathan Franzen Brasiliens.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung 26.09.2013

»Man kann kaum glauben, dass ein so junger Autor sein Handwerk so meisterhaft beherrscht. Galera wird von der Kritik mit den ganz großen der Literatur verglichen wird. Mit Ernest Hemingway zum Beispiel oder mit Cormac McCarthy. Und man muss sagen: Zu Recht.«
Gerhard Pretting, ORF 06.10.2013

»... vorzüglich geschrieben.«
Andreas Fanizadeh, taz. die tageszeitung 09.10.2013

»Der erst 34-jährige brasilianische Autor Daniel Galera hat einen packenden Roman über das Thema Entfremdung geschrieben.«
DER SPIEGEL 07.10.2013

»Eine magische Geschichte von weitläufigster Lakonie.«
Christian Thomas, Frankfurter Rundschau 12.10.2013

»In Flut entdeckt ein Dreiunddreißigjähriger das Geheimnis des Erzählens für sich. Daniel Galera behandelt es in seinem Roman auf eine Weise, die noch einiges von diesem jungen Talent erwarten lässt.«
Eberhard Geisler, Frankfurter Allgemeine Zeitung 15.10.2013

»Der spannendste Roman, den der Brasilienschwerpunkt der Buchmesse zu den deutschen Lesern gebracht hat.«
Jens Jessen, DIE ZEIT 05.12.2013

»Ein Roman, der große Emotionen auslöst und zugleich profunde Fragen aufwirft.«
Denis Scheck

»Eine betörende Story über männliche Wut und Weltverlorenheit.«
SPIEGEL ONLINE

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Daniel Galera, geboren 1979 in São Paulo, lebt heute in Porto Alegre. Er hat Erzählungen, eine Graphic Novel und drei Romane geschrieben. Sein Werk ist vielfach ausgezeichnet, verfilmt und für das Theater adaptiert worden. Galera hat u. a. Zadie Smith, Jonathan Safran Foer, David Foster Wallace und Hunter S. Thompson übersetzt. Flut ist sein erstes Buch in deutscher Sprache.
 


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Format: Gebundene Ausgabe
...mich Romane, in denen sich die Hauptfigur auf einen Selbstfindungstrip begibt, überhaupt nicht. Das ist mir oft zu langatmig, selbstmitleidig, angestrengt. Doch Galeras Flut hat mich gepackt. Der Anfang 30-jährige Protagonist - Typ Sportler, kein Intellektueller - zieht nach dem Selbstmord seines Vaters in den touristischen Küstenort Garopaba. Kurz vor seinem Selbstmord erzählt ihm der Vater, dass Ende der 60er Jahre sein Großvater ebenfalls in Garopaba lebte und dort unter mysteriösen Umständen umgebracht wurde. Galera beschreibt das Leben des Protagonisten im Küstenort von ca. Ende Februar 2008 bis Oktober 2008. Ein Leben zwischen Sport, ein bißchen Arbeiten im Fitnessstudio, neuen Menschen treffen, Sex sowie auf der Spurensuche nach dem Großvater. Aufgrund einer Erkrankung kann sich der Protagonist keine Gesichter merken. Dies macht es für ihn und seinem Umfeld natürlich nicht leicht, im Alltag zurecht zukommen.

Der Roman entwickelt einen tollen Sog zwischen dem Alltag des Schwimmers und absurden Szenen (Zirkus, Walbeobachtung, Bordell). Dabei schreibt Galera teilweise sehr detailliert, aber nie langatmig. Pluspunkt!

Der Autor zeigt den Schwimmer zwischen Alltag und Suche nach dem Leben des Großvaters. So werden nebenbei Fragen nach Familie/ Freunde, Arbeit, Spiritualität/ Religion, Leben in der Stadt vs. Leben auf dem Land (interessant ist, dass die Sommerzeit in diesem brasilianischen Küstenort von November bis Februar im Roman ausgespart wird) behandelt. Auch wenn viele Dinge zufällig passieren, wirkt dies nie kitschig oder konstruiert. Weiterer Pluspunkt!
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Format: Gebundene Ausgabe
Zwei Dinge sind es, die den Protagonisten dieses sprachlich ausgereiften Romans (der erste von Calera, der in deutscher Sprache erscheint), zunächst überhaupt nur in erkennbarer Weise innerlich berühren.

Da ist zum einen Beta, die alte Hündin seines Vaters (der einen angekündigten Selbstmord begangen hat und selbst bei diesem bleibt der Sohn, aus dessen Perspektive der gesamte Roman erzählt wird, seltsam distanziert innerlich kraftlos).
Für Beta gibt der Triathlet alles an Energie und Geld, was er aufzubringen vermag.

Und da ist zum anderen die Geschichte des eigenen Großvaters, der als „Gaucho“ in Garopaba (an der brasilianischen Atlantikküste gelegen) unter ungeklärten Umständen wohl zu Tode gekommen ist. Oder nur verschwunden?

Dieser Distanz des Protagonisten zu sich selbst und den Menschen gegenüber, korrespondiert wunderbar zutreffend im Buch mit der eigentümlichen Krankheit, die er trägt.
Er kann sich Gesichter nicht merken. Alles verschwimmt, irgendwie, zumindest anfänglich.

Im Roman selbst ist dies das passende Symbol für die Distanz, die „der Trainer“ sich selbst und der Welt gegenüber in sich trägt. Eine Distanz, die nur langsam abschmilzt. Je besser er seine neuen Mitmenschen kennenlernst, desto mehr er an anderen Eigenschaften als die des Gesichtes diese zuordnen kann, desto mehr taut er auf, schließt Kontakte. Ein Prozess, den Calera dem Leser hervorragend näher bringt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der 1979 in São Paulo geborene Autor und Übersetzer Daniel Galera ist ein ungemein fesselnder, bildgewaltiger Erzähler. In Brasilien sind seine literarischen Werke vielfach ausgezeichnet, verfilmt und für das Theater adaptiert worden. Galera hat unter anderem Zadie Smith, Jonathan Safran Foer, David Foster Wallace und Hunter S. Thompson ins Portugiesische übersetzt. Mit „Flut“ erscheint im Suhrkamp-Verlag erstmals eines seiner Bücher auf Deutsch in der Übersetzung von Nicolai Schweder-Schreiner.

Setting des ungemein kraftvollen, bildreichen Romans ist Garopaba , ein kleines Fischerdorf an der Südküste Brasiliens. Daniel Galera, der heute im südbrasilianischen Porto Alegre lebt, begleitet den Selbstfindungsprozess eines jungen Mannes im Spannungsfeld von Willensfreiheit und Determinismus und stößt dabei existentielle Fragen an.

*

Drei Generationen
___________________

Der 33-jährige Erzähler bleibt namenlos, und er hat ein Problem: Er kann sich keine Gesichter merken, auch sein eigenes nicht. Grund dafür ist eine Prosopagnosie, eine Teilleistungsschwäche des Gehirns, ausgelöst durch Sauerstoffmangel während der Geburt. Zum Wiedererkennen von Menschen ist er auf andere Sinneseindrücke angewiesen oder auf ausgeprägte Einzelheiten wie Narben oder Tätowierungen. Als er seinen Vater Hélio besucht, betrachtet er dessen Gesichtszüge sehr genau, fährt markante Punkte mit den Augen ab, so als suche er unablässig nach Verankerungsmöglichkeiten eines Bildes in seinen Gedanken.

„Er sieht eine knollige Nase, glänzend und porös wie eine Mandarinenschale.
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