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Flugkörper der Deutschen Luftwaffe und der USA mit Fernsehlenkung im II. Weltkrieg: Meilensteine der Fernsehtechnik zwischen 1936 und 1945 und der ... Fernsehens 1951 mit einer Gleitbombenkamera [Taschenbuch]

Günter Wiechmann , Botho Stüwe
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. März 2011
1931 wurde auf der 8. Großen Deutschen Funkausstellung der staunenden Öffentlichkeit die neue Fernsehtechnik vorgestellt. Als Weltpremiere konnte 1935 der öffentliche Deutsche Fernseh-Rundfunk offiziell eröffnet und zur Olympiade 1936 in Berlin der erste Fernsehprogrammdienst der Welt regelmäßig ausgestrahlt werden. In ihrer vorwiegend technikgeschichtlichen Darstellung arbeiten die Verfasser die Entstehung der Fernsehtechnik und vor allem deren Weiterentwicklung als Instrumentarium innerhalb von Gleitbomben detailliert heraus. Die technologischen Anforderungen des Zweiten Weltkrieges, vor allem die zielgenaue Steuerung ferngelenkter Waffen, trieben die Ingenieure in Deutschland wie in den USA zu ähnlichen Entwicklungen. Erstmals wird in aufwändiger Recherche in deutschen und US-amerikanischen Archiven diese Technikentwicklung im Vergleich dargestellt und bis in die unmittelbare Nachkriegszeit verfolgt. So stellen die Verfasser die besondere Rolle der Reichspostforschungsanstalt heraus und eruieren den Verbleib von Personal und Patenten nach dem Krieg. Auch der Neuaufbau des öffentlichen Fernsehens in Hamburg seit 1948 basierte auf den Erfahrungen mit der Technik in Gleitbomben und mit jenem Personal, das den Krieg in Deutschland überlebt hatte.

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Über den Autor

Günter Wiechmann, geboren 1939 in Berlin, war nach dem Ingenieurstudium als leitender Mitarbeiter mit dem Spezialgebiet Nachrichtentechnik viele Jahre in Europa, Saudi Arabien und Mittelamerika für einen großen Elektronikkonzern tätig. Er vertiefte sein langjähriges technikgeschichtliches Interesse durch intensive Archivstudien und veröffentlichte 2006 eine Monographie zur Geschichte des Raketenbaus in Peenemünde-Ost und zur Sozialgeschichte der geheimen Wissenschaftlersiedlung Karlshagen, die an der Universität der Bundeswehr München betreut wurde.Botho Stüwe, geboren 1919 in Berlin, absolvierte nach dem Ingenieurstudium 1940 seinen Wehrdienst bei der Luftnachrichtentruppe. Nach Abschluss der Boden- und Bordfunkerausbildung und der Versetzung 1941 zur Erprobungsstelle der Luftwaffe Peenemünde-West, waren seine Tätigkeiten die Fernlenktechnik und Erprobung von Abstandszündern. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er als Entwicklungsingenieur bei namhaften Großunternehmen der Elektroindustrie beschäftigt. Er verfügt über ein beachtliches Privatarchiv zur Geschichte, insbesondere zur Technikgeschichte Peenemünde-Wests und hat zu dieser Thematik auch Monographien veröffentlicht.

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Format:Taschenbuch
Dieses Buch beschreibt auf Basis wissenschaftlicher Untersuchungen -es ist Band 11 aus der Reihe Militärhistorische Untersuchungen- von 1931 mit dem Start der 8. Großen Deutschen Funkausstellung an den Beginn des deutschen Fernseh-Rundfunks, den Start des ersten Programmfernsehens der Welt mit der Olympiade 1936 in Berlin. Es wird die Entstehung der Fernsehtechnik mit der damit in Deutschland verbundenen Weiterentwicklung, aber auch als Instrumentarium innerhalb von Gleitbomben (wie der Hs 293 D und der Fallbome "Fritz X") beschrieben, durch Bilder und Beschreibungen der Funk-Fernlenkanlagen (wie die in Kehl/Straßburg) gut verständlich herausgestellt - und das alles wird mit teils geheimen Dokumenten, mit Fotos, Skizzen und Schaltbildern zu den beschriebenen Geräten begleitet.

Die Entwicklung zielgenauer Steuerungen ferngelenkter Waffen, in Deutschland wie in den USA, wurde in aufwändiger Recherche in Archiven sowohl deutscher als auch US-Amerikanischen Archiven im Vergleich dargestellt und bis in die Nachkriegszeit akribisch verfolgt.

Die beiden Verfasser dieses Buches; Günter Wiechmann und Botho Stüwe, stellen in diesem Buch die besondere Rolle der Reichspostforschungsanstalt heraus, sie untersuchten den Verbleib (nach dem Krieg) von Personal und dem riesigen Patente-Pool, den die deutschen Ingenieure im Verlauf der Technikentwicklung aufbauten.
Auch der Neuaufbau des öffentlichen Deutschen Fernsehens in Hamburg seit 1948 basiert auf den Erfahrungen mit der Technik in Gleitbomben,- und jenem Personal, welches den Krieg in Deutschland überlebt hatte.

Im Buch finden sich seltene Bilder, Fotos z.B. der Fernseh-Kamera FB 3, der Ferseh-Kamera "Tonne" u.v.m., z.Teil in Farbe, mit Schaltbild(ern), Detailaufnahmen, Fotos einzelner Komponenten und der Röhren wie dem Ikonoskop IS 9 der Fernseh GmbH, aber auch komplette Beschreibungen der entwickelten Sender und Empfänger, mit Schaltbildern, Skizzen und (Farb-) Fotos -auch der darin verbauten Röhren- dargestellt. Es werden Röhren wie die TU 50, mit Detailansichten, ebenso gezeigt wie die LG1, der LV1 und viele, viele andere.

Ich muss wirklich sagen: mit diesem Buch kommt jeder auf seine (bevorzugte) Kost; ein grosses Lob den Verfassern!
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5.0 von 5 Sternen Freaks only :-) 4. März 2013
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Buch bietet teifgehende Informationen über die Fernsehtechnik in den Jahren 1939-1945, zeigt die Weiterentwicklung bis hin zum Farbfernsehen in alls Spielarten und betrachtet auch die Entwicklung in den USA und in der UdSSR.
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