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Flughäfen. Hinter den Kulissen des Luftverkehrs
 
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Flughäfen. Hinter den Kulissen des Luftverkehrs [Gebundene Ausgabe]

Andreas Fecker
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Feckers humorvoll geschriebene Luftfahrtbücher lassen sich unter dem Begriff "INFOTAINMENT" zusammenfassen. Sachthemen wurden in einer Hintergrundgeschichte eingebettet, die amüsant zu lesen ist. Darüber hinaus sind die Bände mit exzellenten Fotos von professionellen Luftfahrtfotografen illustriert.

Der Verlag über das Buch

Mit einem Vorwort der Bürgermeisterin von Kansas City, Mayor Kay Barnes

Klappentext

Flughäfen sind weitläufige, hoch komplexe Anlagen. Sie funk-tionieren meist derart reibungslos, daß der Passagier nichts davon mitkriegt, was hinter den Kulissen abläuft, während er am Schalter eincheckt und sich zum Flugsteig begibt. Flughäfen sind Städte ohne Einwohner, in denen zigtausend Menschen Arbeit finden. Dieses Buch möchte die Abläufe veranschaulichen, das Zusammenwirken von Mensch, Maschine, Computer, Organisation und Management beschreiben. Flughäfen und deren Wachstum sind aber auch Zankäpfel, Reiz-thema und Gegenstand von Anwohnerprotesten. Drängende Fragen sind: Wie entwickelt sich die Lärmreduktion, der Raumbedarf, wie sicher sind die Flughäfen, wie sicher ist der Luftverkehr? Flughäfen sind pulsierende Lebensquellen. Ballungszentren, Wirtschaftsstandorte, ganze Regionen sind auf sie angewiesen.

Über den Autor

Andreas Fecker hat sein ganzes Leben in den Dienst der Flugsicherung gestellt. Er hat auf einigen der verkehrsreichsten Militärflughäfen Europas gearbeitet, als Lehrer unterrichtet und internationale Lehrgänge zur Konstruktion und Berechnung von An- und Abflugverfahren gehalten. In verschiedenen internationalen Gremien wirkte er an der Harmonisierung des europäischen Luftraums mit. Er arbeitet nun als Luftfahrtjournalist und Buchautor in Frankfurt. Das Markenzeichen seiner Bücher ist die Verbindung von Information und Entertainment. Sein lockerer Stil macht die Lektüre zum Vergnügen.

Auszug aus Flughäfen von Andreas Fecker. Copyright © 2002. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorgeschichte

Adalbert Fürchtegott Obermoser winkte dem Postboten schon von weitem zu und ging in die Küche um eine neue Flasche Obstler zu entkorken. Schließlich kam es selten vor, daß sich der Briefträger Fridolin Weihrather auf den beschwerlichen Weg auf die Hintermoosalm in den Allgäuer Alpen machen mußte. Es war verabredet, daß alles was nach Postwurfsendungen aussah, auf der Post gelagert wurde, und nur Briefe, Mitteilungen von Behörden, und alles was sonst noch eine Briefmarke trug, aus-geliefert wurde.
Adalbert Fürchtegott Obermoser lebte - ohne Telefon, Elektri-zität oder gar Fernsehen – gut zwanzig Kilometer vom nächsten Ort. Er war einsam aber glücklich und wer zu ihm kam, erfuhr eine sehr nachhaltige Gastfreundschaft, vom genannten Obstler über die Brotzeit bis zum deftigen Abendessen. Und wer sich nicht energisch genug verabschiedete, dem blieb keine andere Wahl als bis zum nächsten Tag zu bleiben. Nicht einmal der Briefträger konnte sich dieser Gastfreundschaft entziehen. Daher beugte er jedesmal vor und verschlang schnell noch den Inhalt einer Dose Ölsardinen, bevor er sich zu Fuß auf den Weg zur Hintermoosalm machte. Das heißt, die ersten 14 Kilo-meter ließ er sich meist vom Wacker-Schorsch fahren. Doch dann hörte die Straße auf, und die restlichen 6 Kilometer be-gab er sich nach alter Postillon Tradition auf Schusters Rap-pen.
„Griaß-di’Gott, Friedel, wia isch des Le’m drunt’n im Toal?“
„Griaß-di’Gott, Adelbert, net goas so oansom wia doa hero’m.“
„Hoascht a Brüaf füa mi?“
„Ha jo! N’ goas a dick’n! Woas denksch denn worum i do ruf kim? Woi’s goa so gspaßig isch?“
(Anmerkung des Autors: Im bisherigen Teil der Unterhaltung haben sich die beiden Herren begrüßt und sich über die Ein-samkeit einer Bergalm unterhalten, worauf der Briefträger dem Almbauer Adalbert Fürchtegott Obermoser mitteilte, daß er ei-nen dicken Brief für ihn habe. Der Rest der Unterhaltung wird nun überwiegend in Schriftdeutsch wiedergegeben, damit sich die Untertitel in Grenzen halten)
„Hier ist ein Brief aus Amerika, und ich bin ganz sicher, daß der von dem Amerikaner ist. Von dem aus Kansas City, der wo letztes Jahr da war.“
Dabei sprach er das „C“ in Kansas City wie ein „Z“ aus.
„Ja der Dschonn! Der amerikanische Preuße, der wo sich hier im Nebel auf meine Alm verirrt hat! Bürgermeister war der doch, in Kansas Zity! Aber der kann doch bloß Englisch! Hof-fentlich hat er was in den Brief geschrieben, wo ich lesen kann!“
„Wenn nicht, dann schick ich dir am Freitag mein Sohn vorbei, der kann dir das übersetzen.“
„Jetzt setzt dich erst einmal in die Stub’n, und dann trinken wir einen Obstler und dann machen wir erst einmal den Brief auf. Und dann schau’n mer moal, noche seh’n mer scho!“
Und dann setzten sie sich nieder, auf die lange Holzbank, am langen Holztisch, die Flasche Obstler und zwei Gläser zwi-schen sich. Beim ersten Obstler wurde der Brief geöffnet. Beim zweiten Glas entdeckten sie, daß der Brief auf deutsch geschrieben war. Beim dritten Glas entdeckten sie, daß neben dem Prospekt von Kansas City ein längliches Heftchen ohne Bilder beilag, auf dem „Flight Coupon“ stand. Beim vierten Glas entdeckte Adalbert Fürchtegott Obermoser, daß sein Name in dem Ticket stand: OBERMOSER, A.F. MR, aber er hielt das für einen Zufall, bis er beim fünften Glas den Brief las und erfuhr, daß er einen Flugschein von Frankfurt über Chicago nach Kansas City in den Händen hielt.
„Jetzt brauch i a Schnaps!“
„Ich auch“

Von nun an nahm das Schicksal seinen Lauf. „Almbauer meets Airport“, zwei Welten prallen aufeinander…

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