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Flugasche: Roman [Taschenbuch]

Monika Maron
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

23. August 2012
Die Journalistin Josefa Nadler fährt nach B., um über diese Stadt und ihr überaltertes und umweltgefährdendes Kraftwerk eine Reportage zu machen. Was aber soll sie schreiben? Josefa entscheidet sich für die Wahr-heit: »B. ist die schmutzigste Stadt Europas«, und sie fordert, daß das neue Kraftwerk im Interesse der dort arbeitenden und wohnenden Menschen endlich fertiggestellt wird. Josefa muß sich vor den Kollegen und der Partei rechtfertigen. Als es ihr nicht gelingt, ihren - persönlichen und politischen - Standpunkt klarzumachen, zieht sie sich zurück. Das ist die eine Geschichte, die Monika Maron in ihrem Roman erzählt.
Die andere Geschichte der Josefa Nadler aber, die private, macht die Bedeutung dieses Romans aus. Sie ist 30 Jahre alt, lebt mit ihrem Sohn allein und schwankt zwischen beständiger Sehnsucht nach Geborgenheit und Freiheit und einer immerwährenden Angst vor Einsamkeit und Zwang. Wie leben, daß man sich selbst, seinen eigenen Gefühlen und Besonderheiten gerecht wird? Diese Frage möchte Josefa für sich und andere beantworten in Gesprächen mit ihrer Kollegin Luise, ihrem Freund Christian, dem Heizer Hodriwitzka. Sie leidet darunter, daß über ihr Leben bestimmt wird und daß es für alles Richtlinien gibt.
Luise hat noch den Faschismus miterlebt; für sie bedeutet der Sozialismus die historische Chance zur verwirklichten Humanität. Josefa aber mißt den erreichten gesellschaftlichen Zustand an ihren Bedürfnissen. Sie macht sich auf den eigenen Weg, weil sie nicht akzeptieren kann, daß die Geschichte schon an ihr Ziel gekommen sei. Sie verläßt den geliebten Freund, den Kollegenkreis und die große Gemeinschaft der Organisierten. Aber auch in ihren Träumen kommt sie nicht zur Ruhe.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 21 (23. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359623784X
  • ISBN-13: 978-3596237845
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.048 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Monika Maron ist 1941 in Berlin geboren, wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte u. a. die Romane ›Flugasche‹, ›Die Überläuferin‹, ›Stille Zeile sechs‹, ›Animal triste‹, ›Pawels Briefe. Eine Familiengeschichte‹, ›Endmoränen‹ und ›Ach Glück‹, außerdem mehrere Essaybände. Zuletzt erschien die Reportage ›Bitterfelder Bogen‹. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter dem Kleist-Preis (1992), dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2003), dem Deutschen Nationalpreis (2009) und dem Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011).

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Meine Großmutter Josefa starb einen Monat vor meiner Geburt. Ihren Mann, den Großvater Pawel, hatte man ein Jahr zuvor in ein polnisches Kornfeld getrieben. Als der Großvater und die anderen Juden in der Mitte des Kornfeldes angekommen waren, hatte man es von allen Seiten angezündet. Meine Vorstellungen von der Großmutter Josefa sind nie zu trennen von einem langen Zopf, einem blauen Himmel, einer grünen Wiese, Zwillingen, einer Kuh und dem Vatikan. Auf dem Foto, das an einer Wand meines Zimmers hängt, wäscht die Großmutter ab in einer weißen Emailleschüssel mit einem schwarzen Rand. Am Hinterkopf der Großmutter hängt ein schwerer Dutt, der aus einem Zopf zusammengerollt ist. Die Großmutter ist untersetzt, hat kräftige Oberarme und schwarzes Haar.

Die Kindheit der Großmutter hat mir meine Mutter oft als mahnendes Beispiel ausgemalt, wenn ich mein Zimmer nicht aufräumen wollte oder Halsschmerzen simulierte, um nicht in die Schule gehen zu müssen. Deine Großmutter wäre froh gewesen, wenn sie in die Schule hätte geben dürfen, sagte meine Mutter dann und erzählte die traurige Geschichte von der sechsjährigen Josefa, die nicht lesen und schreiben lernen durfte, weil sie die Zwillinge und die Kuh hüten mußte. Ich gab zu, es besser zu haben als die Großmutter, die arm war und darum bis an ihr Lebensende mit drei Kreuzen unterschreiben mußte. Nicht einmal mir selbst gestand ich, die arme Josefa zu beneiden. Aber ich muß sie beneidet haben, denn das Bild von dem beneidenswerten Bauernmädchen, das meine Phantasie mir malte, war bunt und fröhlich


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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
...sich aber gleichzeitig auch nach geborgenheit sehnt. die erzählerin hat ihren großvater zwar nie kennengelernt, aber er ist dennoch ihr großes vorbild. "die verrückheit meines großvaters war verlockend. verrückte menschen erschienen mir freier als normale. sie entzogen sich der lästigen bewertung durch ihre mitmenschen, die es bald aufgaben, die verrückten verstehen zu wollen. die sind verrückt, sagten sie und ließen sie in ruhe. bald nach dem entschluß, die verrücktheit meines großvaters geerbt zu haben konnte ich schon die ersten symptome an mir beobachten, die ich aus den erzählungen meiner mutter und tante ida kannte. als ich das erste mal hörte, wie ida meiner mutter zuflüsterte: das muss sie von opa haben, genoß ich meinen erfolg".
die geschichte handelt von einer reportage über die stadt b(itterfeld), die dreckigste stadt europas. die reporterin josefa schwankt zwischen dem gehorsam gegenüber den ddr-funktionären, die eine wohlgefällige geschichte von ihr erwarten und dem drang danach ihre eigenen eindrücke von der fahrt nach bitterfeld zu berichten. in letzterem wird sie unterstützt von ihrer chefin luise und ihrem jugendfreund christian.
parallel zu dieser handlung wird immer wieder über die zerklüftete gefühlswelt der heldin josefa berichtet. sie sehnt sich nach geborgenheit, nach wärme, nach aufmerksamkeit und ist sich doch nicht sicher, ob sie sie auch ertragen könnte, wenn sie sie denn hätte. das thema "wärme" ist nebenbei auch ein ganz reales: josefa heizt mit kohle und muss sie im gegensatz zu ihrer charmanten nachbarin, die das ihre verehrer machen lässt selbst nach oben schleppen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch letzter Wahrheiten 17. Juli 2010
Von dreamjastie TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
"Und diese Dünste, die als Wegweiser dienen könnten, bitte gehen Sie geradeaus bis zum Ammoniak, dann links bis zur Salpetersäure. Wenn Sie einen stechenden Schmerz in Hals und Bronchien verspüren, kehren Sie um und rufen den Arzt, das war dann Schwefeldioxyd." Es ist diese unfassbar maßlose Umweltzerstörung, die die Hauptfigur Josefa Nadler in den 70er Jahren in Rage bringt. Sie soll für ein Berliner Wochenmagazin eine nette Reportage über B. abliefern. Doch die Erschütterung über Industrieanlagen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg, über die 180 Tonnen Flugasche, die das Kraftwerk täglich über die Stadt schneit, lassen sie das austarierte Taktgefühl vergessen, diese Balance zwischen Schnauzehalten und Sticheln, die einen Zeitungsartikel für die Zensoren gerade noch akzeptabel macht. Sie beschreibt die Dinge, wie sie sind. Die Reportage erscheint nicht, in der Redaktion muss sie zum Spießrutenlauf antreten, sie kündigt schließlich.
Josefa Nadler ist unverkennbar das Alter Ego von Monika Maron. Ihre Wochenpost-Reportagen über B. werden damals gedruckt: "Nicht gelogen, aber auch nicht wahr", beschreibt sie das Dilemma im Roman. Das Unwohlsein bleibt, Mitschuld zu tragen aus Unüberlegtheit, weil man "synthetische Pullover braucht oder eine bestimmte Art von Fliegentöter". Der Roman ist die Untersuchung der Möglichkeit, sich dem sozialistischen Gang zu verweigern ("Sie wollte richtig verstanden werden", nennt sie es), eine Konfrontation, die auch bei Maron zunächst nur im Kopf stattfindet. So erwägt sie als Josefa, zwei Versionen der Geschichte zu schreiben, eine wahre und eine druckbare.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufklärender Rückblick 12. Mai 2013
Von Lehman
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Langsam verblaßt die Erinnerung an die tatsächlichen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in der DDR. Angeregt durch ein Radiointerview kaufte ich den Roman.

Wichtig war mir die Erinnerung daran, wie mit Menschen in einer Gesellschaft unter Abwesenheit von Demokratie umgegangen wird.

Mich hat das Buch darüber hinaus angeregt darüber nachzudenken, wie ähnliche Problemstellungen heute - unter Anwesenheit von Demokratie - gelöst und manipuliert werden.

Ein gutes Buch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und es lohnt sich doch ... 28. Dezember 2011
Format:Taschenbuch
Monika Marons Roman "Flugasche" gilt als literarischer Kristallisationskeim der Umweltbewegung in der bereits untergehenden DDR. Tatsächlich ist dieser vielschichtige und bewegende Roman wesentlich mehr, nämlich die eindringliche Beschreibung äußerer und innerer Zerrissenheit im Angesicht einer pervertierten Gesellschaft. "Flugasche" ist ohne Übertreibung der Schlüsselroman zum Verständnis des Scheiterns der DDR.

Maron beschreibt den alltäglichen Kampf der (mit autobiographischen Elementen ausgestatteten) Journalistin Josefa Nadler, die für eine Berliner Illustrierte schreibend den Auftrag erhält, das Leben in der Stadt B. zu dokumentieren. Hinter dem Kürzel B. verbirgt die die von Chemiebetrieben zur Industriekloake verwandelte Stadt Bitterfeld. Für Ortskundige ist auch leicht zu entziffern, dass sich hinter dem in der Nähe des Alex angesiedelten Verlagshochhaus die Berliner Zeitung (BZ) verbirgt. Die alleinerziehende Mutter Nadler entschließt sich gegen eine schönfärberische Beschreibung dessen, was sie in B. vorfindet, und beschreibt stattdessen das tatsächliche Elend aus Umweltverpestung und resultierenden Erkrankungen der Kinder in B. Ihr Manuskript findet den Weg auf die Schreibtische der Berliner Betriebs- und Parteikader, nicht aber in die Zeitung. Sie muss sich in Partei- und Betriebsversammlungen rechtfertigen und zieht sich zunehmend in die eigenen vier Wände zurück. Dass sie am Ende keine Zukunft mehr in ihrem Beruf (und ihrer Gesellschaft?) haben wird, ist für den Leser offensichtlich.
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4.0 von 5 Sternen DDR pur
Monika Maron stellt den Alltag und das Arbeitsleben in der DDR
respektive Bitterfeld dar. Grau und trostlos erscheint das Leben,
ähnlich wie im Revier... Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von Dieter Krämer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Zustand des Buches
Der Zustand des Buches entsprach leider nicht den Angaben. Das Buch war sehr billig, trotzdem sollte der realistische Zustand angegeben werden.
Vor 4 Monaten von Schneider veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Engagiere Dich nicht in einer Diktatur!
DDR in den siebziger Jahren. Die Journalistin Josefa fährt in die Kleinstadt B., um eine Reportage über das dortige alte Kraftwerk zu machen und die unhaltbaren... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2011 von Kiepura
4.0 von 5 Sternen Die trübe Welt von Bitterfeld
»Flugasche« ist Monika Marons erster Roman von 1981 und beschreibt in der Tradition der ostdeutschen Reportage prosaisch eine trübe Welt, welche durch Flugasche in einer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2009 von Great Pretender
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Nicht alle Titel entsprechen meinen Vorstellungen, CD ist aber gute Mischung, macht Spaß, zu zu hören.
Veröffentlicht am 20. Oktober 2009 von Gabriele Schulz
4.0 von 5 Sternen Die schmutzigste Stadt Europas
Vor dem Hintergrund des neuen Buches der Monika Maron "Bitterfelder Bogen" wiedergelesen: "Flugasche". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2009 von Günter Nawe "Herodot"
3.0 von 5 Sternen Nichts für Leute, die sich nicht gern langweilen
Ich muss sagen, dass ich liebend gern Gedanken von anderen Leuten lese und mich gern in sie versetze, was bei diesem Buch echt super ist, aber ich muss auch sagen, dass ich mich... Lesen Sie weiter...
Am 3. Dezember 1999 veröffentlicht
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